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Cypherpunk übernimmt 18 % der Zcash-Hashrate und baut Mining-Position aus
Das an der Nasdaq notierte Datenschutztechnologie-Unternehmen Cypherpunk hat laut Cryptonews.net eine Mining-Flotte übernommen, die rund 18 % der gesamten Rechenleistung des Zcash-Netzwerks ausmacht. Nach Angaben des Unternehmens verfügt Cypherpunk Mining damit über die weltweit größte aktive Zcash-Mining-Flotte.
Übernommen wurden Z15-Pro-Mining-Maschinen einschließlich der dazugehörigen Hosting-Verträge. Die Transaktion wurde nicht bar bezahlt: Cypherpunk emittierte einen vorfinanzierten Optionsschein an Winklevoss Treasury Investments. Dieser berechtigt zum Erwerb von 43,29 Millionen Cypherpunk-Aktien zu je 0,001 US-Dollar, basierend auf einem angegebenen Aktienkurs von 77 Cent.
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Das Mining soll dem Unternehmen eine zusätzliche Möglichkeit eröffnen, ZEC, die native Kryptowährung von Zcash, zu erwerben. Miner verarbeiten Transaktionen und tragen zur Absicherung des Netzwerks bei, wofür sie neu ausgegebene Coins erhalten.
Cypherpunk erklärte, dass den Minern jeden Monat etwa 43.800 ZEC gutgeschrieben werden. Die Mining-Produktion soll dabei helfen, das Ziel zu erreichen, 5 % des ZEC-Angebots zu halten, möglicherweise zu geringeren Kosten als bei Käufen am Markt.
Bereits jetzt hält Cypherpunk nach eigenen Angaben 323.394,38 ZEC. Dies entspreche etwa 1,92 % des im Umlauf befindlichen Angebots. Damit hängt die finanzielle Position des Unternehmens zunehmend vom Marktpreis, der Sicherheit und der Akzeptanz von Zcash ab.
Nach Darstellung des Unternehmens kann die zusätzliche Mining-Kapazität das Zcash-Netzwerk durch mehr Rechenleistung unterstützen. Der Anteil von 18 % zeigt zugleich, welchen Einfluss ein einzelner Unternehmensbetreiber in einem vergleichsweise kleinen Proof-of-Work-Netzwerk gewinnen kann.
Der Mining-Betrieb ergänzt Cypherpunks Investition in ZODL, eine Zcash-Wallet, sowie die weiteren Aktivitäten zum Aufbau datenschutzorientierter Technologieunternehmen. Zcash verwendet Kryptografie, mit der Nutzer Transaktionsdetails nach eigenem Ermessen verbergen können.
„Täglich werden etwa 1.440 $ZEC an Miner vergeben, was das Zcash-Mining äußerst profitabel macht. Selbst wenn die Hashrate des Zcash-Netzwerks deutlich steigt, ist das Zcash-Mining bei den aktuellen $ZEC-Preisen immer noch rentabler als AI-Colocation und Bitcoin-Mining“, erklärte Kevin Zhang laut Cryptonews.net.
Kevin Zhang, der zuvor bei Foundry tätig war und Erfahrung mit Bitcoin- und Zcash-Mining-Betrieben in Nordamerika besitzt, soll den Betrieb leiten. Er verglich die Chancen im Zcash-Mining mit dem Bitcoin-Mining im Jahr 2016 und sprach von spannendem Wachstumspotenzial für Cypherpunk.
Im Fokus der Investoren stehen nun die Betriebszeit der Maschinen, die tatsächliche ZEC-Produktion sowie die Frage, ob die Mining-Kosten unter dem Wert der verdienten Coins bleiben. ZEC ist in den letzten sieben Tagen um 7 % gestiegen und hat in den vergangenen 12 Monaten gegenüber dem US-Dollar um mehr als 1.200 % zugelegt.
Darüber hinaus werden künftige Wertpapiermeldungen von Cypherpunk erwartet. Sie könnten Einzelheiten zu den Betriebsergebnissen, zur Verwässerung durch den Optionsschein sowie zu weiteren Käufen von ZEC oder Mining-Ausrüstung enthalten.
Infobox: Cypherpunk kontrolliert laut Cryptonews.net rund 18 % der Zcash-Hashrate, hält 323.394,38 ZEC und erwartet eine monatliche Mining-Gutschrift von etwa 43.800 ZEC. Das Unternehmen strebt an, 5 % des ZEC-Angebots zu halten.
Bitcoin Halving: Nächstes Ereignis wird für April 2028 erwartet
Das Bitcoin Halving reduziert die Belohnung für das Mining neuer Bitcoins. Laut Bitcoin2Go findet die Halbierung alle 210.000 Blöcke und ungefähr alle 4 Jahre statt.
Das letzte Bitcoin Halving wurde am 20. April 2024 durchgeführt. Dabei sank die Block Subsidy von 6,25 auf 3,125 Bitcoins pro Block. Das nächste Halving wird voraussichtlich im April 2028 stattfinden; dabei soll die Blockbelohnung von 3,125 BTC auf 1,5625 BTC pro Block sinken.
Ursprünglich lag die Belohnung bei 50 Bitcoins pro Block. Nach vier Halvings beträgt die Blockbelohnung aktuell 3,125 Bitcoins pro geschürftem Block. Die Halbierung der Block Subsidy verringert die Geschwindigkeit, mit der neue Bitcoins entstehen, und reduziert damit die Inflationsrate.
Die Blockbelohnung ist im Bitcoin-Quellcode festgelegt und kann nicht durch die Anzahl der Miner oder die Rechenleistung des Netzwerks beeinflusst werden. Die gesamte Belohnung setzt sich aus der Block Subsidy und den Transaktionsgebühren zusammen, wobei nur die Block Subsidy halbiert wird.
Bitcoin-Blöcke werden laut Bitcoin2Go etwa alle 10 Minuten erstellt. In einem weiteren Abstand von 210.000 Blöcken wird die Belohnung erneut halbiert. Durch diese festgelegte Emissionsstruktur nähert sich Bitcoin dem maximalen Supply von 21 Millionen Bitcoins.
| Halving | Datum | Blockbelohnung vor dem Halving | Blockbelohnung nach dem Halving |
|---|---|---|---|
| 2012 | 28. November 2012 | 50 Bitcoin | 25 Bitcoin |
| 2016 | 9. Juli 2016 | 25 Bitcoin | 12,5 Bitcoin |
| 2020 | 11. Mai 2020 | 12,5 Bitcoin | 6,25 Bitcoin |
| 2024 | 20. April 2024 | 6,25 Bitcoin | 3,125 Bitcoin |
| 2028 | April 2028 | 3,125 BTC | 1,5625 BTC |
Historische Kursentwicklung nach den Bitcoin-Halvings
Bitcoin2Go analysiert die Kursentwicklung nach den bisherigen Halving-Ereignissen. Beim ersten Halving am 28. November 2012 lag der Bitcoin-Kurs bei 11,95 US-Dollar. Nach 133 Tagen stieg er auf 269 US-Dollar, bevor im Dezember 2013 ein Höchststand von 1.177 US-Dollar erreicht wurde.
Zwischen dem Halving 2012 und dem damaligen Top lagen 368 Tage. Der anschließende Drawdown betrug -86 %, der Bärenmarkt dauerte 410 Tage, und bis zum nächsten Halving vergingen 1319 Tage.
Das zweite Halving fand am 9. Juli 2016 statt. Die Rewards sanken von 25 Bitcoin auf 12,5 Bitcoin, während der Bitcoin-Kurs zu diesem Zeitpunkt bei etwa 627 US-Dollar lag. Innerhalb von 526 Tagen stieg der Kurs auf 19.764 US-Dollar.
Vom Halving bis zum Top vergingen 527 Tage. Bitcoin2Go nennt für diesen Zyklus einen Drawdown von -84 %, eine Bärenmarktdauer von 363 Tagen und 1402 Tage bis zum nächsten Halving.
Beim dritten Halving am 11. Mai 2020 wurde die Belohnung von 12,5 Bitcoin auf 6,25 Bitcoin pro Block reduziert. Der Bitcoin-Kurs lag zu diesem Zeitpunkt bei etwa 8.215 US-Dollar und stieg innerhalb von 338 Tagen auf 64.840 US-Dollar im Jahr 2021.
Im November 2021 wurde ein weiterer Höchstwert von 68.944 US-Dollar erreicht. Für diesen Zyklus nennt Bitcoin2Go 548 Tage vom Halving bis zum Top, einen Drawdown von -78 %, eine Bärenmarktdauer von 376 Tagen und 1402 Tage bis zum nächsten Halving.
Das vierte Halving erfolgte am 20. April 2024. Der Bitcoin-Kurs lag dabei bei etwa 65.000 US-Dollar. Die weitere Kursentwicklung nach diesem Ereignis bleibt laut Bitcoin2Go abzuwarten.
| Halving | Kurs zum Halving | Kursentwicklung nach dem Halving | Drawdown nach dem Top |
|---|---|---|---|
| 2012 | 11,95 US-Dollar | 269 US-Dollar nach 133 Tagen; 1.177 US-Dollar im Dezember 2013 | -86% |
| 2016 | etwa 627 US-Dollar | 19.764 US-Dollar innerhalb von 526 Tagen | -84% |
| 2020 | etwa 8.215 US-Dollar | 64.840 US-Dollar innerhalb von 338 Tagen; 68.944 US-Dollar im November 2021 | -78% |
| 2024 | etwa 65.000 US-Dollar | Entwicklung bleibt abzuwarten | nicht angegeben |
Über die bisherigen drei Zyklen hinweg lagen durchschnittlich 481 Tage zwischen dem Bitcoin Halving und dem Top. Der anschließende Bärenmarkt dauerte durchschnittlich 383 Tage, wobei der Kurs um etwa 83% zurückging.
Zwischen den Bitcoin-Halvings lagen im Durchschnitt 1387 Tage beziehungsweise 3,80 Jahre. Bitcoin2Go fasst zusammen, dass das Halving historisch häufig mit Preisanstiegen verbunden war. Als mögliche Treiber werden die reduzierte Inflation und die Marktpsychologie genannt.
Infobox: Die bisherigen Zyklen zeigen laut Bitcoin2Go steigende Kurse nach den Halvings, gefolgt von deutlichen Drawdowns. Die durchschnittliche Zeit vom Halving bis zum Top betrug 481 Tage, der durchschnittliche Rückgang danach etwa 83%.
Auswirkungen des Halvings auf Bitcoin-Miner
Mit jedem Halving sinken die Blockbelohnungen und damit die direkten ökonomischen Anreize für Miner. Bitcoin2Go weist darauf hin, dass dadurch ein unsichereres Netzwerk entstehen könnte, wenn die sinkenden Belohnungen nicht durch andere Einnahmen ausgeglichen werden.
Als mögliche Ausgleichsfaktoren nennt Bitcoin2Go erwartete Kurssteigerungen sowie höhere Transaktionsgebühren. Die Transaktionsgebühren hängen von der Netzwerkaktivität ab und werden nicht durch das Halving halbiert.
Nach dem letzten Bitcoin Halving soll voraussichtlich im Jahr 2140 der letzte Bitcoin gemined werden. Danach werden Transaktionen weiterhin zu Blöcken zusammengefasst und verarbeitet, während Miner wahrscheinlich nur noch mit Transaktionsgebühren belohnt werden.
- Die Block Subsidy wird bei jedem Halving halbiert.
- Transaktionsgebühren sind von der Netzwerkaktivität abhängig.
- Bitcoin soll sich dem maximalen Supply von 21 Millionen Bitcoins nähern.
- Nach dem letzten Bitcoin im Jahr 2140 sollen Miner wahrscheinlich nur noch Transaktionsgebühren erhalten.
Infobox: Das Halving senkt die Blockbelohnung, während Transaktionsgebühren als zusätzlicher Bestandteil der Mining-Einnahmen bestehen bleiben. Bitcoin2Go nennt das Jahr 2140 als voraussichtlichen Zeitpunkt für das Mining des letzten Bitcoins.
Bitcoin-Kurs: Halving als Faktor neben Makroökonomie und Liquidität
Bitcoin2Go stellt die historische Kursentwicklung nach den Halvings dar, weist jedoch zugleich auf weitere mögliche Einflussfaktoren hin. Beim ersten und zweiten Halving stieg der Kurs demnach um 9.700 % beziehungsweise 2.900 %, während der Anstieg beim dritten Halving bei 740 % lag.
Im Jahr 2021 stieg der Bitcoin-Kurs um 124,5 Prozent an. Bitcoin2Go beschreibt die positive Preisentwicklung nach dem dritten Halving als langfristigen Trend, betont aber, dass neben dem Halving auch makroökonomische Faktoren relevant sein können.
Genannt werden unter anderem das Zinsniveau auf 10-jährige US-Staatsanleihen sowie die QE-Perioden der US-amerikanischen Zentralbank. Beide Datensätze wiesen in der Vergangenheit Überschneidungen mit Bitcoin-Halvings und Bullenmärkten auf.
Darüber hinaus sei Bitcoin gegenüber der Liquidität an den Märkten responsiv. Bitcoin2Go verweist in diesem Zusammenhang auf die Bilanzen von Zentralbanken, das US-amerikanische Treasury General Account sowie inverse Repogeschäfte der Federal Reserve.
Auch das Stock-to-Flow-Modell wird im Artikel behandelt. Es bewertet die Knappheit eines Vermögenswerts anhand des Verhältnisses zwischen der verfügbaren Menge, dem Stock, und der jährlich hinzukommenden Menge, dem Flow.
Das Modell wurde laut Bitcoin2Go im Jahr 2019 von PlanB vorgestellt. PlanB prognostizierte einen Bitcoin-Kurs von 100.000 USD im Jahr 2021 und 1 Million USD pro BTC im Jahr 2025. Bitcoin2Go nennt zugleich Kritikpunkte wie Autokorrelation, die fehlende Berücksichtigung der Nachfrage sowie die Verwendung selektiver Daten und willkürlicher Parameter.
Infobox: Bitcoin2Go betrachtet das Halving als einen möglichen Kursfaktor, nennt jedoch auch Zinsniveau, Zentralbankpolitik und Marktliquidität. Das Stock-to-Flow-Modell wird als umstritten beschrieben.
Ausblick auf das Bitcoin Halving 2028
Das fünfte Bitcoin Halving wird laut Bitcoin2Go voraussichtlich im April 2028 stattfinden. Dabei soll sich die Blockbelohnung von 3,125 BTC auf 1,5625 BTC pro Block reduzieren.
Aus den vergangenen Halvings lasse sich ableiten, dass Bitcoin in der Regel bereits einen neuen Bullenmarkt begonnen haben dürfte. Bitcoin2Go nennt 12 bis 16 Monate vor dem Halving als Zeitspanne, in der sich in der Vergangenheit häufig gute Kaufzeitpunkte ergeben hätten.
Mit Blick auf die eigene Chartanalyse wäre ein Kurs von etwa $120.000 US-Dollar zum Bitcoin Halving 2028 laut Bitcoin2Go keine Überraschung. Diese Angabe wird als Ausblick auf Basis der vergangenen Halving-Zyklen dargestellt.
Infobox: Für April 2028 wird das nächste Bitcoin Halving erwartet. Die Blockbelohnung soll auf 1,5625 BTC sinken; Bitcoin2Go nennt etwa $120.000 US-Dollar als möglichen Kurs zum Halving 2028.
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