CISA warnt vor aktiv ausgenutzten Sicherheitslücken und unbelegtem Monad-Exit

19.08.2026 17 times read 0 Comments

macOS-Schwachstelle ermöglicht Root-Zugriff und Monero-Mining

Quelle: AD HOC NEWS

Die unter der Kennung CVE-2026-65400 geführte Schwachstelle in der macOS-Bildschirmfreigabe wird aktiv ausgenutzt. Externe Angreifer können die reguläre Passwortabfrage umgehen und dadurch Root-Zugriff mit weitreichenden Administratorrechten erlangen.

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In kompromittierten Systemen installierten Angreifer Software zur Generierung der Kryptowährung Monero. Besonders gefährdet sind Systeme, bei denen der Netzwerk-Port 5900 für externe Verbindungen geöffnet ist. Das niederländische Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC-NL) identifizierte bereits kompromittierte Computer, auf denen Monero-Miner im Hintergrund aktiv waren.

Die US-amerikanische Cybersicherheitsbehörde CISA bewertete die Schwachstelle mit einem CVSS-Score von 9,8 als kritisch. Das NCSC-NL stufte das Risiko mit einem Wert von 7,1 ein. Nach Angaben niederländischer Behörden könnten bereits zehntausende Mac-Nutzer betroffen sein.

Wie schnell sich die Lücke ausnutzen lässt, zeigte ein Experiment der Sicherheitsfirma Calif. Nach Angaben des Unternehmens entwickelte ein KI-Agent innerhalb von lediglich vier Stunden einen funktionsfähigen Exploit für CVE-2026-65400. Der erlangte Root-Zugriff kann laut dem Bericht über das Mining hinaus weitere Schäden ermöglichen, da Angreifer damit die vollständige Kontrolle über das Betriebssystem erhalten.

In Deutschland haben das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Computer Emergency Response Team des Bundes (CERT Bund) offizielle Warnungen herausgegeben. Apple veröffentlichte Anfang August Sicherheitsupdates und schloss die Schwachstelle in macOS Tahoe 26.6.1, Sonoma 14.8.9 und Sequoia 15.7.9.

  • Die Bildschirmfreigabe soll deaktiviert werden, sofern sie nicht zwingend benötigt wird.
  • Der Netzwerk-Port 5900 soll geschlossen werden, um externe Zugriffe zu blockieren.
  • Apple empfiehlt die umgehende Installation der Sicherheitsupdates.

Zusammenfassung: CVE-2026-65400 ermöglicht über die macOS-Bildschirmfreigabe die Umgehung der Passwortabfrage und Root-Zugriff. Betroffen sind insbesondere Systeme mit geöffnetem Port 5900; Apple hat die Lücke in macOS Tahoe 26.6.1, Sonoma 14.8.9 und Sequoia 15.7.9 geschlossen.

CISA meldet vier aktiv ausgenutzte Schwachstellen in Microsoft-, VMware- und Apple-Produkten

Quelle: AD HOC NEWS

Die US-amerikanische Cybersicherheitsbehörde CISA nahm vier Schwachstellen in Microsoft-, VMware- und Apple-Produkten in den Katalog der bekannten ausgenutzten Sicherheitslücken (Known Exploited Vulnerabilities, KEV) auf. US-Bundesbehörden müssen die betroffenen Systeme gemäß der Richtlinie BOD 26-04 bis zum 21. August 2026 absichern.

Zu den Einträgen gehört CVE-2026-33824 im Internet-Key-Exchange-Protokoll von Microsoft. Die Schwachstelle weist einen CVSS-Wert von 9.8 auf und ermöglicht durch einen Double-Free-Fehler eine Remote-Codeausführung. Microsoft stellte bereits im April Korrekturen bereit, dennoch wurde die Lücke laut Sicherheitsanalysen von einer chinesischsprachigen APT-Gruppe gezielt für Angriffe genutzt.

Auch Microsoft SharePoint ist betroffen. CVE-2026-55040 wird mit CVSS 9.1 bewertet und ermöglicht die Umgehung der Authentifizierung durch gefälschte JSON Web Tokens (JWT). Ein öffentlicher Exploit war laut dem Bericht bereits seit dem 6. August 2026 auf GitHub verfügbar, also zwölf Tage vor der Aufnahme in den KEV-Katalog.

Eine Analyse von insgesamt 139 KEV-Einträgen zeigte, dass bei 18 dieser Schwachstellen bereits vor der Listung durch die CISA öffentliche Exploits existierten. Damit können Angreifer zwischen der Veröffentlichung eines Exploits und der behördlichen Aufnahme in den Katalog über ein Zeitfenster verfügen.

Im VMware-Umfeld betrifft CVE-2026-59310 den Syslog-Dienst von VMware vCenter. Die über das Netzwerk zugängliche Path-Traversal-Lücke hat einen CVSS-Wert von 9.8. Vor der Veröffentlichung des Patches am 29. Juli 2026 stand kein Workaround zur Verfügung.

Die Schwachstelle wird laut dem Bericht seit dem 3. August aktiv ausgenutzt. Eine China-nahe APT-Gruppe soll sie verwendet haben, um Hintertüren zu installieren und Babuk-Ransomware in betroffene Systeme einzuschleusen. Zusätzlich wurde CVE-2026-59309 im Zusammenhang mit vCenter erwähnt; dabei handelt es sich ebenfalls um einen Authentifizierungs-Bypass mit einer Bewertung von 9.8.

Die CISA führt außerdem CVE-2026-65400 in der macOS-Bildschirmfreigabe mit einem CVSS-Wert von 7.5 auf. Angreifer nutzen den Port 5900 zur Umgehung der Authentifizierung und erlangen Root-Zugriff, um Monero-Miner zu installieren. Als behoben gelten die Versionen macOS Tahoe 26.6.1, Sequoia 15.7.9 und Sonoma 14.8.9.

SchwachstelleBetroffenes Produkt oder SystemCVSS-WertAngriffsfolge
CVE-2026-33824Microsoft Internet Key Exchange9.8Remote-Codeausführung
CVE-2026-55040Microsoft SharePoint9.1Umgehung der Authentifizierung durch gefälschte JWT
CVE-2026-59310VMware vCenter Syslog-Dienst9.8Path Traversal, Hintertüren und Babuk-Ransomware
CVE-2026-59309VMware vCenter9.8Authentifizierungs-Bypass
CVE-2026-65400macOS-Bildschirmfreigabe7.5Root-Zugriff und Monero-Mining

Zusammenfassung: Die CISA meldet aktiv ausgenutzte Schwachstellen in Microsoft-, VMware- und Apple-Produkten. Für US-Bundesbehörden gilt der 21. August 2026 als Frist zur Absicherung; die CISA empfiehlt auch anderen Organisationen, die Hersteller-Patches umgehend einzuspielen.

Behaupteter Monad-Exit über 60 Millionen US-Dollar bleibt unbelegt

Quelle: Yellow.com

Eine Auswertung öffentlicher Unterlagen zu Monad (MON) und Coinbase liefert laut dem Bericht keine Hinweise auf einen dokumentierten Cash-Exit von 60 Millionen US‑Dollar für Frühinvestoren. Weder offizielle Monad-Mitteilungen noch Coinbase-Offenlegungen oder von Crypto Daily ausgewertete Launch-Berichte dokumentieren ein entsprechendes Tender-Angebot, einen Rückkauf oder eine vergleichbare Cash-Exit-Struktur.

Die veröffentlichten Bedingungen sehen vor, dass Investoren-Token bis zum 24. November gesperrt bleiben. Rund 19,7 Milliarden MON beziehungsweise 19,7 % des anfänglichen Gesamtangebots von 100 Milliarden MON sind Investoren zugewiesen.

Beim öffentlichen Verkauf wurden vom 17. bis 22. November 2025 bis zu 7,5 Milliarden MON zu 0,025 US‑Dollar pro Token angeboten. Daraus ergab sich eine implizite vollverwässerte Bewertung von 2,5 Milliarden US‑Dollar.

AngabeVeröffentlichte Bedingung
Öffentlicher Verkauf17. bis 22. November 2025
Öffentlich angebotenBis zu 7,5 Milliarden MON
Preis je Token0,025 US‑Dollar
Implizite vollverwässerte Bewertung2,5 Milliarden US‑Dollar
Anfängliches Gesamtangebot100 Milliarden MON
Investoren zugewiesenRund 19,7 Milliarden MON beziehungsweise 19,7 %

Die Investoren-Tranche unterliegt ab dem Mainnet-Start einer vierjährigen Lock-up-Periode mit einjähriger Cliff-Phase. Anschließend sollen die Token gleichmäßig monatlich in 1/48-Schritten freigegeben werden.

Diese Sperrfristen sind für die Exit-Debatte entscheidend, weil ein Cash-Exit außerhalb des geplanten Freigabeplans normalerweise eine dokumentierte Tender-Offerte, einen Rückkauf oder ein vergleichbares Konstrukt erfordern würde. In den von Crypto Daily ausgewerteten öffentlichen Unterlagen findet sich dafür laut Bericht kein Anhaltspunkt.

Monad eröffnete das Airdrop-Claim-Portal am 14. Oktober 2025 und ließ es bis zum 3. November geöffnet. Die beanspruchten Token wurden mit dem Mainnet-Start am 24. November verteilt.

Da für Investoren-Token eine einjährige Cliff-Periode gilt, ist der erste planmäßige Investoren-Unlock für den 24. November 2026 vorgesehen. Danach sollen gleichmäßige monatliche Freigaben gemäß dem offengelegten Vierjahresplan folgen.

Damit bleibt die Behauptung eines 60‑Millionen‑Exits unbelegt.

Zusammenfassung: Öffentliche Unterlagen bestätigen keinen Cash-Exit von 60 Millionen US‑Dollar für Monad-Frühinvestoren. Bestätigt sind ein öffentlicher Verkauf von bis zu 7,5 Milliarden MON zu 0,025 US‑Dollar pro Token sowie eine vierjährige Sperrfrist mit einjähriger Cliff-Periode und einem ersten planmäßigen Unlock am 24. November 2026.

Sources:

Note on the use of artificial intelligence on this website

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Article Summary

CISA warns of actively exploited Microsoft, VMware and Apple flaws, while claims of a $60 million Monad investor cash exit remain unsubstantiated.

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