Bitcoin-Miner werden zu Anbietern digitaler Energie- und KI-Infrastruktur

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19.08.2026 51 times read 2 Comments

Bitcoin-Mining und KI wachsen zu einer digitalen Energieinfrastruktur zusammen

Bitcoin-Miner haben laut CoinShares über ein Jahrzehnt großskalige, leistungsdichte Rechenzentren aufgebaut. Diese Infrastruktur wird zunehmend für künstliche Intelligenz und High-Performance Computing (HPC) genutzt, wodurch sich Bitcoin-Mining von einer Krypto-Nische zu einem breiteren Modell digitaler Energie- und Recheninfrastruktur entwickelt.

Beim Bitcoin-Mining konkurrieren Betreiber um die Lösung rechnerischer Aufgaben. Der Gewinner erhält neu geschaffene Bitcoins als Block-Reward, während der Proof-of-Work-Mechanismus das Netzwerk absichert. Die Branche verfügt inzwischen über eine eigene Ökonomie, Lieferkette, Energiestrategie und börsennotierte Unternehmen.

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Die Mining-Ökonomie wird im Wesentlichen durch den Bitcoin-Kurs, den Block-Reward und die Energiekosten bestimmt. Das Halving im April 2024 reduzierte den Block-Reward von 6,25 auf 3,125 BTC. Neu ausgegebene Bitcoins machen weiterhin über 99 % der Miner-Erlöse aus; Transaktionsgebühren stellen laut CoinShares nur den geringen Rest dar.

Gleichzeitig hat die Hashrate – die kombinierte Rechenleistung der Miner – 2025 erstmals 1 Zettahash pro Sekunde überschritten und bewegt sich weiterhin nahe an Rekordniveaus. CoinShares vergleicht diese Größenordnung mit einer 1 mit 21 Nullen und führt aus, dass die Menschheit bei einer Berechnung pro Sekunde rund 4.000 Jahre benötigen würde, um die Leistung zu erreichen, die das Netzwerk heute jede Sekunde verarbeitet.

Da der Ertrag pro Recheneinheit alle vier Jahre programmgesteuert sinkt, während die Kosten für Wettbewerbsfähigkeit steigen, gewinnen Betreiber mit Zugang zu günstiger Energie einen entscheidenden Vorteil. Dazu zählen erneuerbare, isolierte oder überschüssige Energiequellen sowie abgefackeltes Erdgas.

Infobox: Das Bitcoin-Mining steht unter wachsendem Margendruck. Energiezugang, Rechenzentrumskapazität und die Möglichkeit, Infrastruktur alternativ für KI und HPC einzusetzen, werden zu zentralen Vermögenswerten.

KI-Nachfrage verschärft den Wettbewerb um Energie und Rechenzentren

Die Internationale Energieagentur prognostiziert laut CoinShares, dass der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren von rund 485 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2025 auf etwa 950 TWh bis 2030 steigen wird. KI gilt dabei als wichtigster Treiber.

Bis 2030 würden Rechenzentren allein etwas mehr Strom verbrauchen, als ganz Japan heute verbraucht. In den USA sollen sie bis 2030 für fast die Hälfte des gesamten Zuwachses der Stromnachfrage verantwortlich sein.

Nach Darstellung von CoinShares sind nicht mehr primär Chips die begrenzende Ressource. Entscheidend ist vielmehr energiefähiges Land mit gesicherten Netzanschlüssen, Hochspannungsinfrastruktur, Kühlkapazität und Stromabnahmeverträgen. Genehmigung und Neubau solcher Standorte dauern Jahre.

Bitcoin-Miner verfügen bereits über viele dieser Voraussetzungen. Ihre Anlagen sind auf hohe Energiedichte und Wärmemanagement ausgelegt, außerdem unterhalten die Betreiber Beziehungen zu Energieversorgern und besitzen Erfahrung im Umgang mit Energie. Diese Eigenschaften lassen sich auf das Hosting von KI-Infrastruktur übertragen.

CoinShares beschreibt damit eine Veränderung der Nachfrage: Während Bitcoin-Mining flexible und günstige Energie nutzen kann, benötigen KI-Rechenzentren feste, dauerhaft verfügbare Energie. Unternehmen mit skalierbarer Energiekapazität können dadurch zwischen Bitcoin-Mining, KI-Hosting und dem Verkauf von Flexibilität an das Stromnetz wählen.

  • Bitcoin-Mining nutzt günstige, überschüssige oder flexible Energie.
  • KI-Rechenzentren benötigen feste und durchgängig verfügbare Energie.
  • Rechenzentren, Netzanschlüsse, Kühlung und Stromverträge werden zu strategischen Vermögenswerten.
  • Betreiber können zwischen Bitcoin-Mining, KI-Workloads und Netzflexibilität wechseln.

Infobox: Die gemeinsame Grundlage von Bitcoin-Mining und KI ist der Zugang zu Energie und leistungsfähiger Infrastruktur. Die Betreiber erhalten dadurch mehrere Möglichkeiten zur Monetarisierung ihrer Anlagen.

Langfristige KI- und HPC-Verträge verändern das Geschäftsmodell

Aus einem zunächst spekulativen Strategiewechsel sind laut CoinShares vertraglich gesicherte Erlöse geworden. Core Scientific unterzeichnete mit dem KI-Cloud-Anbieter CoreWeave zwölfjährige Hosting-Vereinbarungen mit einem Gesamtvertragswert von 10,2 Mrd. US-Dollar.

IREN schloss einen fünfjährigen KI-Cloud-Vertrag mit Microsoft im Wert von 9,7 Mrd. US-Dollar. Der Vertrag umfasst NVIDIA-GB300-Einsätze auf dem Campus in Childress, Texas.

TeraWulf kündigte langfristige HPC-Hosting-Verträge im Wert von über 12 Mrd. US-Dollar an. Die HPC-Leasingerlöse übertrafen im ersten Quartal 2026 erstmals die Erlöse aus dem Bitcoin-Mining.

Hut 8 unterzeichnete für den Beacon-Point-Campus in Texas einen 15-jährigen Mietvertrag mit einem berichteten Wert von 9,8 Mrd. US-Dollar. Über den gesamten börsennotierten Mining-Sektor hinweg übersteigt das kumulierte Volumen angekündigter KI- und HPC-Verträge inzwischen 70 Mrd. US-Dollar.

UnternehmenVertragWertLaufzeit
Core Scientific / CoreWeaveHosting-Vereinbarungen10,2 Mrd. US-Dollarzwölf Jahre
IREN / MicrosoftKI-Cloud-Vertrag9,7 Mrd. US-Dollarfünf Jahre
TeraWulfHPC-Hosting-Verträgeüber 12 Mrd. US-Dollarlangfristig
Hut 8Mietvertrag Beacon-Point-Campus9,8 Mrd. US-Dollar15 Jahre

CoinDesk berichtet ebenfalls von einer Neubewertung der Miner mit KI- und HPC-Verträgen. Riot Platforms unterzeichnete demnach einen 20-Jahres-Mietvertrag mit Anthropic im Wert von 9,1 Milliarden US-Dollar.

Die Riot-Aktie stieg laut CoinDesk in den vergangenen vier Jahren von etwa 3 US-Dollar auf 20 US-Dollar. Die Entwicklung wird als Beispiel für die Neubewertung von Mining-Unternehmen mit Engagement in der KI-Infrastruktur dargestellt.

Infobox: Das angekündigte Vertragsvolumen im KI- und HPC-Bereich übersteigt 70 Mrd. US-Dollar. Mehrjährige Verträge verschieben den Fokus von kurzfristigen Mining-Erlösen hin zu vertraglich gesicherten Einnahmen aus Rechenleistung.

KI-fokussierte Miner werden höher bewertet als reine Bitcoin-Betreiber

CoinDesk zufolge werden KI- und HPC-fokussierte Miner mit dem 12,3-Fachen des Unternehmenswerts gehandelt. Reine Bitcoin-Miner erreichen demnach das 5,9-Fache.

Die Bewertungsdifferenz fällt in eine Phase, in der sinkende Bitcoin-Preise und niedrigere Hashpreise reine Betreiber belasten. TerraWulf, IREN und Cipher Digital verzeichneten laut CoinDesk im vergangenen Jahr jeweils mehr als eine Verdoppelung ihrer Aktienkurse.

MARA Holdings, das beim Übergang zu KI später aktiv wurde, verlor im gleichen Zeitraum 40 %. Yellow.com berichtet ebenfalls, dass die Aktien von TeraWulf, IREN und Cipher Digital im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt haben, während MARA Holdings rund 40 % verlor.

KennzahlWert
Bewertung Miner mit KI- und HPC-Verträgen12,3-Faches des Unternehmenswerts
Bewertung reiner Bitcoin-Miner5,9-Faches des Unternehmenswerts
Hashpreis im Juli 202563 US-Dollar pro PH/s
Aktueller Hashpreis laut CoinDeskrund 31,80 USD pro PH/s
Aktienentwicklung von MARA Holdings40 % Rückgang

Der Hashpreis bezeichnet den erwarteten täglichen Umsatz, der durch eine Einheit Bitcoin-Mining-Leistung erzielt wird. Im Juli 2025 lag er laut CoinDesk bei 63 US-Dollar pro Petahash pro Sekunde, inzwischen liegt er bei rund 31,80 USD pro PH/s.

Der Rückgang führt dazu, dass immer mehr Miner ihre Maschinen abschalten. Dieser Vorgang wird als Kapitulation bezeichnet und tritt auf, wenn die Fortsetzung der Produktion als unrentabel betrachtet wird.

Infobox: Der Markt bewertet Unternehmen mit KI- und HPC-Verträgen deutlich höher als reine Bitcoin-Miner. Der Hashpreis fiel laut den Berichten von 63 US-Dollar pro PH/s auf rund 31,80 USD pro PH/s.

Hashrate sinkt während eines langen Kapitulationszyklus

CoinDesk und Yellow.com berichten, dass die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks von 1,14 Zettahash pro Sekunde auf 900 Exahash pro Sekunde gefallen ist. Das entspricht einem Rückgang von etwa 21 %.

CoinDesk bezeichnet die Entwicklung als einen der längsten Kapitulationszyklen in der Geschichte des Bitcoin-Minings und hält es für möglich, dass dieser noch andauert. Die sinkende Hashrate wird mit dem Rückgang des Hashpreises und der daraus resultierenden Belastung der Mining-Wirtschaftlichkeit in Verbindung gebracht.

MessgrößeAusgangswertAktueller WertVeränderung
Bitcoin-Hashrate1,14 Zettahash pro Sekunde900 Exahash pro Sekundeetwa 21 % Rückgang

Die Berichte stellen die Entwicklung der reinen Bitcoin-Miner der Situation von Unternehmen gegenüber, die ihre Energieinfrastruktur für KI- und HPC-Verträge einsetzen. Während reine Betreiber unmittelbar von niedrigen Bitcoin-Erlösen und Hashpreisen abhängig sind, verfügen die diversifizierten Unternehmen über zusätzliche Einnahmequellen.

Infobox: Die Netzwerk-Hashrate sank von 1,14 Zettahash pro Sekunde auf 900 Exahash pro Sekunde. Laut den Quellen ist der Rückgang Teil eines möglicherweise weiterhin andauernden Kapitulationszyklus.

Bitcoin-Comeback könnte Mining wieder attraktiver machen

CoinShares sieht trotz des KI-Schwenks ein mögliches positives Szenario für das Bitcoin-Mining. Sollte Bitcoin auf sein Allzeithoch von 126.000 US-Dollar zurückkehren, könnte der Hashpreis laut CoinShares auf etwa 59 US-Dollar pro PH/s steigen.

Eine solche Entwicklung würde die Wirtschaftlichkeit des Minings verbessern und könnte die Attraktivität reiner Mining-Unternehmen wiederherstellen. CoinDesk bezeichnet dieses Szenario als abhängig von einer Rückkehr Bitcoins zu den Rekordhöchstständen vom vergangenen Oktober.

Die aktuellen Berichte nennen einen Bitcoin-Preis von BTC 64.295,90 USD. Dem steht das von CoinShares beschriebene Szenario eines Anstiegs auf 126.000 US-Dollar gegenüber.

SzenarioBitcoin-PreisHashpreis
Aktueller Wert laut CoinDeskBTC 64.295,90 USDrund 31,80 USD pro PH/s
Von CoinShares beschriebenes Erholungsszenario126.000 US-Dollaretwa 59 US-Dollar pro PH/s

Yellow.com hebt hervor, dass die bessere Profitabilität nicht garantiert ist. Niedrigere Bitcoin-Kurse und ein schwächerer Hashpreis haben zuletzt die Einnahmen belastet und einige Betreiber zu Kapazitätskürzungen oder zur Suche nach alternativen Erlösquellen gezwungen.

Infobox: Ein Bitcoin-Preis von 126.000 US-Dollar könnte den Hashpreis laut CoinShares auf etwa 59 US-Dollar pro PH/s heben. Damit könnte das reine Mining wieder attraktiver werden, sofern dieses Szenario eintritt.

CoinShares richtet WGMI auf Mining und digitale Energie aus

CoinShares hat die Strategie des CoinShares Bitcoin Mining ETF (WGMI) angepasst. Der Fonds investiert nun mindestens 80 % seines Nettovermögens in Wertpapiere von Bitcoin-Mining- und Digital-Power-Unternehmen und ersetzt damit den bisherigen ausschließlichen Fokus auf Bitcoin-Mining-Unternehmen.

Das zulässige Anlageuniversum umfasst nun Unternehmen, die Hyperscale-Rechenzentren für KI und andere Anwendungen betreiben. Ebenfalls einbezogen werden Unternehmen aus der Entwicklung, Herstellung oder Lieferung von Komponenten für Rechenzentren und KI-Anwendungen, einschließlich Halbleitern.

Darüber hinaus berücksichtigt die neue Definition Unternehmen aus der Stromerzeugung, der Energieinfrastruktur und bei Speicherlösungen, die für den Betrieb von Rechenzentren wesentlich sind. Auch Technologien des High-Performance- und Quantencomputings zur Unterstützung von KI-Workloads gehören zum erweiterten Anlageuniversum.

Der Fonds kann bis zu 20 % seines Nettovermögens in Unternehmen mit breiterer Bitcoin- oder digitaler Infrastrukturexponierung investieren. Bitcoin selbst bleibt laut AD HOC NEWS ausgeschlossen: Der ETF hält die Kryptowährung weder direkt noch über Derivate.

MerkmalAngabe
Mindestanteil in Bitcoin-Mining- und Digital-Power-Unternehmen80 % des Nettovermögens
Flexibler Anteil für breitere Bitcoin- oder digitale Infrastrukturbis zu 20 % des Nettovermögens
TickerWGMI
BörseNasdaq
Strategieänderung11. August 2026

Der Fonds heißt künftig „Bitcoin Mining and Digital Power ETF“, der Ticker bleibt unverändert. Die Verwaltung erfolgt weiterhin durch CoinShares Asset Management (US), Vident Asset Management bleibt Unter-Berater, und die Portfoliomanager Bill Cannon, Rafael Zayas und Austin Wen bleiben im Amt.

AD HOC NEWS nennt als weitere unveränderte Merkmale die tägliche Liquidität sowie eine transparente ETF-Struktur mit US-Domizil. CoinShares veröffentlichte die ausführliche Darstellung der Strategie am 18. August 2026.

Infobox: WGMI kombiniert künftig Bitcoin-Mining mit digitaler Energie-, Rechenzentrums-, Halbleiter- und HPC-Infrastruktur. Mindestens 80 % des Nettovermögens sollen in entsprechende Wertpapiere investiert werden; der Ticker bleibt WGMI.

Neue Chancen stehen zusätzlichen Risiken gegenüber

CoinShares betont, dass die Konvergenz von Bitcoin-Mining und KI die Risiken nicht beseitigt, sondern ihre Form verändert. Mining-Aktien bleiben operativ stark an den Bitcoin-Kurs gekoppelt und können in Abschwungphasen stärker fallen als Bitcoin selbst.

Das KI-Hosting-Geschäft bringt weitere Risiken mit sich. Dazu zählen eine Kundenkonzentration auf eine kleine Zahl von KI-Vertragspartnern, Umsetzungsrisiken bei mehrjährigen Bauzeitplänen und ein gestiegener Finanzierungsbedarf, der mit dem Ambitionsniveau gewachsen ist.

Auch die Nachfrage nach KI-Infrastruktur wird laut CoinShares nicht linear verlaufen, obwohl sie strukturell bedingt ist. Für reine Mining-Unternehmen bleibt daher ein Bitcoin-Anstieg auf 126.000 US-Dollar ein mögliches Szenario, während KI-fokussierte Betreiber von langfristigen Hosting-Verträgen profitieren können.

  • Chance: Zugang zu Bitcoin-Block-Rewards und vertraglich gesicherten KI-Erlösen.
  • Chance: Nutzung derselben Energie- und Rechenzentrumsinfrastruktur für mehrere Märkte.
  • Risiko: Starke operative Abhängigkeit vom Bitcoin-Kurs.
  • Risiko: Kundenkonzentration bei einer kleinen Zahl von KI-Vertragspartnern.
  • Risiko: Bauzeitpläne und Finanzierungsbedarf bei mehrjährigen Projekten.
  • Risiko: Eine nicht linear verlaufende Nachfrage nach KI-Infrastruktur.

CoinShares kommt zu dem Schluss, dass die bisherige Betrachtung von Mining-Aktien als eindimensionalem Bitcoin-Proxy überholt ist. Der Sektor bietet inzwischen Exponierung gegenüber der Angebotsdynamik von Bitcoin, dem Ausbau der KI-Rechenkapazität und der Veränderung der Erzeugung, Preisbildung und Nutzung von Energie.

Infobox: Die Konvergenz erweitert das Chancenprofil der Branche, führt aber auch neue Abhängigkeiten und Projektrisiken ein. Bitcoin-Mining-Unternehmen entwickeln sich zu Betreibern digitaler Energie- und Recheninfrastruktur.

Sources:

Note on the use of artificial intelligence on this website

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The shift makes a lot of sense to me, although I’m still a bit cautious about the huge contract figures being presented as if they were already guaranteed revenue. A 12- or 15-year agreement sounds impressive, but the real question is how much of the required capacity is actually built, financed and operational. There’s a big difference between a headline contract value and cash that lands on the balance sheet.

What I find genuinely interesting is the flexibility between workloads. Mining can theoretically shut down or scale back when power is needed elsewhere, while AI customers want reliable, around-the-clock capacity. That could make some sites more useful to the grid than the usual criticism of crypto mining would suggest. On the other hand, once expensive AI hardware and customer service obligations are involved, switching back and forth probably won’t be as simple as flipping a switch.

The valuation gap between diversified operators and pure Bitcoin miners also seems understandable. Mining revenue gets squeezed after every halving, and the falling hashprice shows how brutal the competition has become. Still, I wouldn’t automatically assume that every company adding “AI” to its presentation deserves a premium. The important details are power availability, cooling, network connectivity, construction progress and the credit quality of the customer. Marketing alone won’t turn an old mining site into a competitive AI campus.

The energy angle is probably the most important part of the whole story. These companies are not suddenly becoming technology giants just because they own land and substations. Their advantage is more practical: they already know how to secure electricity, operate large sites and deal with difficult locations. That can be valuable, especially when grid connections take years. But it also means investors need to look much more closely at local permits and infrastructure instead of just watching the Bitcoin chart.

I also like that the article mentions the risks rather than presenting the transition as a one-way success story. Customer concentration could become a serious problem if one large AI client delays a project or changes its hardware plans. Financing is another issue, because AI infrastructure is far more capital intensive than simply running mining machines. If interest rates, equipment prices or demand move the wrong way, those long-term projections can get uncomfortable very quickly.

As for the Bitcoin comeback scenario, I can see why miners would still keep one foot in the original business. If BTC does reach 126,000 dollars, the economics could improve dramatically, at least for operators with efficient machines and cheap power. But relying on a future price target is not exactly a business model. The stronger companies may be those that can survive without a spectacular Bitcoin rally and still benefit if one happens.

The ETF change is a logical reflection of this broader sector, but it also makes WGMI less straightforward. An investor buying it is no longer getting a clean bet on mining; they are also getting exposure to data centers, power infrastructure, semiconductors and HPC. That may reduce some risks, but it adds another layer of complexity. Personally, I’d rather see clear information on how much of the portfolio is actually tied to operating digital infrastructure versus companies that simply provide equipment or services.

Overall, the article convinced me that the industry is changing, but not that the old mining risks have disappeared. Bitcoin miners may become energy and infrastructure companies, yet the winners will be the ones with real power contracts, real customers and projects that can be delivered on time. The rest will probably just add AI to their investor deck and hope nobody looks too closely.
One point I haven’t seen mentioned is how the ETF’s inclusion of semiconductor and power-storage companies could dilute its exposure to actual miners, making WGMI’s performance harder to interpret over time.

Article Summary

Bitcoin miners are repurposing energy-intensive infrastructure for AI and HPC, securing long-term contracts and higher valuations as Bitcoin mining margins and hashrate decline.

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