Bitcoin-Miner erholen sich nach Citadels Risikoabbau langsam aus dem Verkaufsdruck

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23.08.2026 27 times read 1 Comments

Bitcoin-Miner unter Verkaufsdruck: Citadel baut „Geisterverkäufer“-Risiko weitgehend ab

Die Aktien von Bitcoin-Minern standen laut BeInCrypto drei Wochen lang unter anhaltendem Verkaufsdruck. Am Freitag erklärte Ken Griffin, dass Citadel mehr als 80% des Risikos abgebaut habe, das der Fonds aus dem Portfolio „Situational Awareness“ von Leopold Aschenbrenner übernommen hatte.

Das Portfolio war einem Formular 13F zufolge zum 30. Juni mit 20,24 Milliarden USD bewertet und auf 26 Positionen verteilt. Bitcoin-Miner machten davon 1,99 Milliarden USD aus, wobei Core Scientific mit 666 Millionen USD die größte Position stellte.

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UnternehmenPosition
Core Scientific666 Millionen USD
Riot Platforms468 Millionen USD
IREN433 Millionen USD
CleanSpark179 Millionen USD
Keel Infrastructure152 Millionen USD

Zusätzlich zu den vier größeren Miner-Positionen enthielt das Portfolio eine neue Beteiligung an Keel Infrastructure in Höhe von 152 Millionen USD. Dabei handelt es sich um das Unternehmen, in das sich Bitfarms im April umbenannt hat. Das Engagement in Minern stieg innerhalb eines Quartals um 79%, während Riot Platforms seine Position um 229% erhöhte.

BeInCrypto beschreibt den Fonds als stark auf Megawatt und Netzkapazitäten ausgerichtet, da Miner bereits über Stromkapazitäten verfügten, die für KI-Rechenzentren benötigt wurden. Aschenbrenner habe nicht Bitcoin gekauft, sondern auf die Nutzung vorhandener Energie- und Rechenzentrumsinfrastruktur gesetzt.

Eine entscheidende Veränderung betraf die Absicherung des Portfolios. Im März hielt der Fonds Verkaufsoptionen im Wert von 8,5 Milliarden USD gegen Nvidia, Oracle, Broadcom und andere KI-Konzerne. Bis zum 30. Juni waren diese Positionen nahezu vollständig verschwunden, während direkte Long-Positionen im Wert von 12,5 Milliarden USD im Portfolio standen.

Sandisk und Micron machten zusammen 55,6% des gesamten Bestands aus. Als die Chip-Aktien im Juli fielen, fehlte laut BeInCrypto der zuvor vorhandene Puffer, wodurch die Miner als Nebenwirkung des Speicherchip-Handels unter Druck gerieten.

„Unsere Fähigkeit, dieses Risiko zu verteilen, war zentral für unsere Investitionsthese“, berichtete Reuters unter Berufung auf Ken Griffin.

Citadel wickelte innerhalb von drei Wochen fast 100 Block-Trades im Wert von mehr als 4 Milliarden USD ab. Darunter befanden sich die größten Intra-Day-Blöcke des Jahres bei zehn verschiedenen Unternehmen.

Für die Halter von Miner-Aktien bedeutet der weitgehende Rückzug eines großen Verkäufers, dass sich der Sektor wieder stärker an eigenen Faktoren orientieren kann. BeInCrypto nennt unter anderem Hosting-Deals, den Anthropic-Mietvertrag von Riot und hohe quartalsweise Mining-Verluste als mögliche Einflussgrößen.

Zusätzlichen Rückenwind lieferte laut Quelle ein Tagesgewinn von 7% beim Bitcoin. Dadurch stieg der BTC-Kurs auf etwa 77.309 USD, während die Marktkapitalisierung rund 1,55 Bio. USD erreichte.

Infobox – BeInCrypto: Das Portfolio „Situational Awareness“ war zum 30. Juni mit 20,24 Milliarden USD bewertet. Davon entfielen 1,99 Milliarden USD auf Bitcoin-Miner. Citadel baute laut Ken Griffin mehr als 80% des übernommenen Risikos ab und wickelte fast 100 Block-Trades im Wert von mehr als 4 Milliarden USD ab.

CleanSpark-Aktie reagiert auf Milliarden-Deal und hohe Optionsumsätze

Die Ad-hoc-news.de rückt die CleanSpark-Aktie nach einem Milliarden-Deal im Bitcoin-Mining-Sektor und auffälligen Optionsumsätzen in den Mittelpunkt. Die im Branchenbericht betrachteten Bestände von CleanSpark werden im Zusammenhang mit dem sogenannten „Ghost-Seller“ auf rund 179 Millionen US-Dollar taxiert.

Am letzten Handelstag vor dem 22.08.2026 notierte die CleanSpark-Aktie an der Heimatbörse bei etwa 11,98 US-Dollar. Marktdaten per 21.08.2026 zufolge entsprach dies einem Rückgang von rund 4,9 Prozent gegenüber dem Schlusskurs des Vortages.

Nachbörslich lag der Preis laut Kursübersicht bei 12,02 US-Dollar. Damit erholte sich die Notierung leicht und legte um etwa 0,3 Prozent zu.

KennzahlWert
UnternehmenCleanSpark, Inc.
ISINUS18452B2097
TickerCLSK
HandelsplatzNASDAQ
Kurs am 21.08.2026, 16:00 Uhr11,98 US-Dollar
Nachbörslicher Preis12,02 US-Dollar
Marktkapitalisierung179 Mio. US-Dollar

Im breiteren Bitcoin-Mining-Sektor wurden Vermögenswerte der wichtigsten Miner, darunter Core Scientific, Riot Platforms, IREN und CleanSpark, mit insgesamt rund 2 Milliarden US-Dollar angegeben. Diese Bestände wirkten zuvor als potenzieller Verkaufsüberhang und wurden durch die Übernahme aus dem Markt genommen.

Für CleanSpark werden rund 179 Millionen US-Dollar genannt, während ein größeres Peer-Unternehmen im selben Bericht auf rund 468 Millionen US-Dollar kommt. Damit liegt CleanSpark bei den betrachteten Beständen unter einigen Wettbewerbern, bleibt mit dem genannten Betrag jedoch ein relevanter Akteur im Sektor.

Ad-hoc-news.de bewertet den Abbau des Ghost-Seller-Risikos als möglichen stabilisierenden Faktor für CleanSpark und andere Miner. Der Wegfall potenziellen Verkaufsdrucks kann demnach mittel- bis langfristig die Bewertung des Sektors stützen.

Optionsmarkt zeigt ausgeprägtes Spekulationsinteresse

Parallel zum Bericht über den Milliarden-Deal verzeichnete CleanSpark auffällige Aktivitäten am Optionsmarkt. Am 21.08.2026 wurden laut Derivateauswertung rund 116.200 Optionskontrakte auf CleanSpark gehandelt.

Besonders hervorgehoben wurde eine Call-Transaktion mit 3.400 Kontrakten und einem Gegenwert von etwa 159.800 US-Dollar. Die Option bezog sich auf einen Basispreis von 20,00 US-Dollar und hatte eine Laufzeit bis zum 20.11.2026.

OptionskennzahlWert
Gehandelte Optionskontrakte am 21.08.2026116.200
Umfang der hervorgehobenen Call-Transaktion3.400 Kontrakte
Gegenwert159.800 US-Dollar
Basispreis20,00 US-Dollar
Laufzeit bis20.11.2026

Der Basispreis der genannten Call-Option lag damit deutlich über der aktuellen Notierung von etwa 12 US-Dollar. Ad-hoc-news.de ordnet die Transaktion als mögliches Signal dafür ein, dass Marktteilnehmer kurzfristig einen deutlich höheren Kurs von CleanSpark erwarten.

Beim Kassakurs von 11,98 US-Dollar zum Handelsschluss und dem nachbörslichen Niveau von 12,02 US-Dollar lag der Strike der Call-Optionen rund 8 US-Dollar über der aktuellen Notierung. Die Position stellt damit ein gehebeltes Engagement auf eine mögliche Fortsetzung der Sektorrally oder auf individuelle Unternehmensnachrichten dar.

Der nominelle Wert von 159.800 US-Dollar war im Verhältnis zum Kassaumsatz des Tages zwar begrenzt. Als Richtungssignal für das spekulative Interesse an CleanSpark wurde die Transaktion von der Quelle dennoch als auffällig eingestuft.

Infobox – Ad-hoc-news.de: CleanSpark schloss am 21.08.2026 bei 11,98 US-Dollar und notierte nachbörslich bei 12,02 US-Dollar. Am selben Tag wurden rund 116.200 Optionskontrakte gehandelt. Eine hervorgehobene Call-Transaktion umfasste 3.400 Kontrakte, einen Gegenwert von etwa 159.800 US-Dollar, einen Basispreis von 20,00 US-Dollar und eine Laufzeit bis zum 20.11.2026.

Infrastrukturinvestitionen prägen das Geschäftsmodell von CleanSpark

CleanSpark positioniert sich laut Ad-hoc-news.de als technologieorientierter Bitcoin-Miner mit Schwerpunkt auf energieeffizienten Rechenzentren und dem Ausbau der eigenen Hashrate-Kapazität. Branchenanalysen zu börsennotierten Kryptounternehmen stellen heraus, dass Miner erhebliche Investitionen in Infrastruktur tätigen, um klassisches Krypto-Mining und zusätzliche Dienstleistungen rund um Rechenleistung zu bedienen.

Ein Bericht zu Sektorverlusten nennt für CleanSpark und einen weiteren großen Miner im Rahmen der Anpassung ihrer Infrastruktur kumulierte Verluste von insgesamt 851 Millionen US-Dollar. Die Zahl verweist auf den hohen Kapitalbedarf beim Aufbau moderner Mining-Standorte und Datenzentren.

Die Quelle hebt dabei die Bedeutung von Skaleneffekten und Kosteneffizienz hervor. Gleichzeitig zeige die Summe von 851 Millionen US-Dollar, dass CleanSpark und sein Peer erhebliche Mittel in Infrastruktur und Technologie investiert haben, um sich im Wettbewerb um Hashrate und institutionelle Kunden zu behaupten.

Der Bitcoin-Mining-Sektor entwickelt sich dabei laut Ad-hoc-news.de vom reinen, volatilen Bitcoin-Mining hin zu breiteren Erlösquellen aus Rechenzentrumsdiensten und Infrastruktur. Für Miner wie CleanSpark gewinnt damit die Fähigkeit an Bedeutung, vorhandene Kapazitäten auch für andere Rechenleistungen einzusetzen.

  • CleanSpark konzentriert sich auf energieeffiziente Rechenzentren.
  • Der Ausbau der Hashrate-Kapazität bleibt ein Schwerpunkt.
  • Die kumulierten Verluste von CleanSpark und einem weiteren großen Miner werden mit insgesamt 851 Millionen US-Dollar angegeben.
  • Infrastruktur- und Rechenzentrumsdienste erweitern das klassische Bitcoin-Mining-Geschäft.

Infobox – Geschäftsmodell: CleanSpark setzt auf energieeffiziente Rechenzentren und den Ausbau der Hashrate-Kapazität. Für CleanSpark und einen weiteren großen Miner werden kumulierte Verluste von insgesamt 851 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der Infrastruktur-Anpassung genannt.

Sources:

Note on the use of artificial intelligence on this website

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I’m glad the article points out that the miners were caught in the crossfire of a much larger portfolio reshuffle. Still, I’d be careful about calling the selling pressure “over” just because Citadel reduced more than 80% of the inherited risk. Large funds can move positions around in ways that aren’t immediately visible, and the remaining exposure can still be enough to affect smaller, volatile mining stocks.

The infrastructure angle is definitely the more interesting part here. If companies like CleanSpark, Riot and Core Scientific can turn their power capacity into broader data-centre or AI-related revenue, then they may eventually become more than simple bets on the Bitcoin price. But that transition will take serious capital, reliable customers and sensible financing. The 851 million dollars in combined losses mentioned in the article are a pretty good reminder that building all this infrastructure isn’t cheap.

I’m also not convinced that one call trade should be treated as a strong signal. 3,400 contracts sounds impressive at first, but the total value is fairly small compared with the size of the company and the risks involved. It could be a bullish bet, a hedge, part of a spread or simply one leg of a larger strategy we can’t see. Options volume is interesting, but without knowing whether the contracts were bought or sold, the interpretation is mostly guesswork.

CleanSpark at around 12 dollars may look tempting after the sector has been pushed down, but the stock still depends on several moving parts: Bitcoin, electricity costs, dilution, equipment spending, network difficulty and the success of those data-centre plans. A 7% Bitcoin jump can make the whole sector look healthy for a day, but miners usually need sustained strength rather than one good session.

So yes, the removal of a potential “ghost seller” could take some pressure off the shares. I just wouldn’t confuse the end of a forced sale with a change in the underlying business. For me, the next genuinely important signals will be operating costs, cash flow and whether the promised infrastructure deals actually generate meaningful revenue. The market can get excited about options and big block trades, but eventually the numbers have to do the talking.

Article Summary

Citadel has reduced over 80% of the inherited “ghost seller” risk, easing pressure on Bitcoin miners such as CleanSpark, whose shares face speculative options activity and costly infrastructure investments.

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