CleanSpark sichert sich KI-Rechenzentrums-Leasing über 6,6 Milliarden US-Dollar

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15.07.2026 37 times read 1 Comments

CleanSpark unterzeichnet KI-Rechenzentrums-Leasing über 6.6 Mrd. USD

CleanSpark hat laut Cryptonews.net ein 20-jähriges Triple-Net-Leasing über 6.6 Mrd. USD für einen Rechenzentrums-Campus in Georgia unterzeichnet. Vertragspartner ist ein nicht namentlich genannter globaler Technologiekonzern der „high-investment-grade“-Kategorie.

Der Mieter soll ab dem vierten Quartal 2027 rund 175 MW an „critical IT load“ beziehen. Durch zwei Verlängerungsoptionen von jeweils fünf Jahren kann der Vertragswert auf bis zu 11.6 Mrd. USD steigen.

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Bei einem Triple-Net-Leasing übernimmt der Mieter neben der Miete auch die Versicherung sowie sämtliche Betriebskosten des Standorts. Für CleanSpark entsteht dadurch laut Cryptonews.net ein planbares Ertragsprofil, das sich deutlich von den schwankenden Einnahmen des Bitcoin-Minings unterscheidet.

KennzahlAngabe
Grundlaufzeit20 Jahre
Vertragswert6.6 Mrd. USD
Möglicher Vertragswert mit Verlängerungenbis zu 11.6 Mrd. USD
Geplante kritische IT-Last175 MW
Beginn der Versorgungviertes Quartal 2027
Jährlicher Beitrag zum Netto-Betriebsergebnisetwa 330 Mio. USD
Kumulative Netto-Betriebsergebnis-Margenahezu 100%
Projektkosten pro MW an critical IT load10 bis 12 Mio. USD

Zusammenfassung: CleanSpark erhält einen langfristig fixierten Leasingvertrag über 6.6 Mrd. USD. Der Vertrag umfasst 175 MW und könnte durch zwei Verlängerungsoptionen auf bis zu 11.6 Mrd. USD anwachsen.

Texas-Portfolio könnte zum nächsten Großprojekt werden

Nach Angaben von Cryptonews.net hat derselbe Mieter zusätzlich eine Absichtserklärung mit Exklusivitätsvereinbarung für das gesamte Texas-Portfolio von CleanSpark unterzeichnet. Die Exklusivität gilt, solange die Verhandlungen laufen, und bindet beide Seiten aneinander.

Das Portfolio umfasst 718 Acres sowie bis zu 885 MW an gesicherter und geplanter Stromkapazität. Der Standort Sealy verfügt über rund 300 MW auf 271 Acres. In Brazoria sind zunächst 300 MW vorgesehen; eine Erweiterung auf 600 MW über 447 Acres ist geplant.

StandortFlächeKapazität
Sealy271 Acresrund 300 MW
Brazoria447 Acreszunächst 300 MW, geplant bis 600 MW
Texas-Portfolio insgesamt718 Acresbis zu 885 MW

Das mögliche Texas-Geschäft würde die Kapazität des Sandersville-Projekts deutlich übertreffen. Sollte die Absichtserklärung in verbindliche Verträge überführt werden, könnte sich das gesicherte Ertragsvolumen für CleanSpark laut Cryptonews.net erneut vervielfachen.

„Dieses Leasing ist ein transformativer Moment für CleanSpark, da wir unsere Entwicklung zu einer diversifizierten Digital-Infrastruktur-Plattform vollenden und beginnen, unser Strom-Portfolio in institutionellem Massstab zu monetarisieren.“ – Matt Schultz, CEO und Chairman, CleanSpark

Zusammenfassung: Neben dem Georgia-Vertrag prüft CleanSpark eine exklusive Vereinbarung für 718 Acres und bis zu 885 MW in Texas. Sealy und Brazoria bilden dabei die beiden vorgesehenen Standorte.

Vom Bitcoin-Miner zur Digital-Infrastruktur-Plattform

Cryptonews.net ordnet den Georgia-Vertrag in den strategischen Umbau von CleanSpark ein. Das Unternehmen war ursprünglich ein reiner Bitcoin-Miner und betreibt grosse, bereits an das Stromnetz angeschlossene Rechenzentrumsflächen mit langfristig gesicherten Stromverträgen.

Der Wandel begann im Oktober 2025 mit der Verpflichtung von Jeffrey Thomas als SVP AI Data Centers. Thomas war zuvor President of AI Data Centres beim saudischen KI-Unternehmen Humain. Parallel erwarb CleanSpark Land und Stromkapazität in Texas, um dort einen neuen Rechenzentrums-Campus zu entwickeln.

Der Markt reagierte auf die Personalie seinerzeit mit einem Kursplus von bis zu 13%. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete CleanSpark zudem einen Rekordumsatz, der laut Quelle von der Neupositionierung als Compute-Plattform für Bitcoin-Mining und KI-Workloads getragen wurde.

  • CleanSpark kann seine Rechenkapazität zwischen Mining und KI-Lasten verschieben.
  • Das Unternehmen verfügt über bereits angeschlossene Flächen und gesicherte Stromverträge.
  • Der Georgia-Vertrag führt die Entwicklung hin zu KI-Infrastruktur im institutionellen Massstab fort.

Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund eines strukturellen Stromengpasses. Nach Branchenschätzungen stossen rund 40% der bestehenden KI-Rechenzentren bis 2027 an ihre Stromkapazitätsgrenzen. Bitcoin-Miner verfügen hingegen über grosse, bereits ans Netz angeschlossene Flächen mit gesicherten Stromverträgen.

Zusammenfassung: CleanSpark entwickelt sein Geschäftsmodell von einem reinen Bitcoin-Miner zu einer Plattform für Bitcoin-Mining und KI-Workloads. Die vorhandene Strom- und Rechenzentrumsinfrastruktur bildet dabei die Grundlage für neue Leasinggeschäfte.

Core-Scientific-Absage verdeutlicht Unterschiede bei KI-Deals

Cryptonews.net stellt den CleanSpark-Vertrag einem gescheiterten Übernahmeversuch in der Branche gegenüber. Ende Oktober 2025 lehnten die Aktionäre von Core Scientific eine Übernahme durch CoreWeave über rund 9 Mrd. USD ab.

Der reine Aktientausch scheiterte, weil Grossaktionäre wie Two Seas Capital und Gullane Capital sowie die Stimmrechtsberater ISS und Glass Lewis das Angebot als zu niedrig bewerteten. Kritisiert wurde insbesondere die fehlende Kursabsicherung bei einer schwankungsanfälligen CoreWeave-Aktie.

Als Vergleichswert nannten die Kritiker den 40-Mrd.-USD-Deal von Aligned Data Centers. Dieser bewertete Kapazität mit rund 8 Mio. USD pro MW und lag damit laut Quelle deutlich über den Bewertungen börsennotierter Bitcoin-Miner.

Core Scientific setzt seinen KI-Pivot unabhängig von der gescheiterten Übernahme fort. Ein bestehender Infrastrukturvertrag mit CoreWeave sieht weiterhin eine 590-MW-Erweiterung vor und projiziert über zwölf Jahre 10.2 Mrd. USD Umsatz. Im April 2026 kündigte Core Scientific ausserdem eine Anleiheemission über 3.3 Mrd. USD zur Finanzierung der Umstellung an.

Ein Leasing an einen Bonitäts-Mieter kann laut Cryptonews.net die Zustimmungshürden einer Fusion umgehen. CleanSpark erhält mit dem Georgia-Vertrag somit eine Vereinbarung, die ohne Übernahme und ohne Aktientausch zustande kam.

Zusammenfassung: Während die Übernahme von Core Scientific durch CoreWeave an Aktionärsbedenken scheiterte, setzt CleanSpark auf ein langfristiges Leasing mit einem nicht genannten Bonitäts-Mieter.

CleanSpark-Aktie reagiert mit deutlichem vorbörslichem Anstieg

Bernstein-Analysten benannten CleanSpark laut Cryptonews.net im Mai 2026 als einen der Profiteure des KI-Infrastrukturbooms. Sie verwiesen auf über 90 Mrd. USD an branchenweit angekündigten Rechenzentrums-Deals.

Die Aktie CLSK stieg vorbörslich um über 15% auf rund 14.45 USD. Der Vortagesschluss lag bei 12.36 USD. Damit zählte die CleanSpark-Aktie laut Quelle vorerst zu den sichtbaren Gewinnern der Entwicklung von Minern hin zu KI-Infrastruktur.

AktienkennzahlAngabe
Vorbörslicher Anstiegüber 15%
Vorbörslicher Kursrund 14.45 USD
Vortagesschluss12.36 USD

Zusammenfassung: Die CleanSpark-Aktie stieg vorbörslich um über 15% auf rund 14.45 USD. Cryptonews.net führt die Marktreaktion auf den 6.6-Mrd.-USD-Leasingvertrag und die wachsende Bedeutung von KI-Infrastruktur zurück.

Sources:

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I still dont get how 175 MW turns into 6.6 billion, but if the rent is nearly all profit then this sounds huge untill the mystery tenant and actual build costs show up, so im keeping my wallet in sleep mode.

Article Summary

CleanSpark signed a 20-year, $6.6 billion Georgia AI data-center lease and is exploring an 885-MW Texas portfolio deal, accelerating its shift beyond Bitcoin mining.

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