CISA warnt vor vier aktiv ausgenutzten Schwachstellen in Apple-, Microsoft- und VMware-Produkten

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20.08.2026 8 times read 0 Comments

Vier aktiv ausgenutzte Schwachstellen in Apple-, Microsoft- und Broadcom-Produkten

Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA hat vier kritische Schwachstellen in Produkten von Apple, Microsoft und Broadcom in den Katalog bekannter, aktiv ausgenutzter Sicherheitslücken aufgenommen. Betroffen sind macOS, Microsoft SharePoint, VMware vCenter und die Windows-IKE-Erweiterung.

US-Bundesbehörden müssen die betroffenen Systeme bis zum 21. August 2026 absichern. Die Schwachstellen werden laut Ad-hoc-news.de bereits für Krypto-Mining, Identitätsdiebstahl und Ransomware-Angriffe ausgenutzt.

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ProduktCVECVSS-WertArt der Ausnutzung
macOS BildschirmfreigabeCVE-2026-654009,8Krypto-Mining mit XMRig
Microsoft SharePointCVE-2026-550409,1Token-Fälschung und Identitätsmissbrauch
VMware vCenterCVE-2026-593109,8Babuk-Ransomware
Windows-IKE-ErweiterungCVE-2026-338249,8Codeausführung über manipulierte Datenpakete

macOS-Schwachstelle wird für Krypto-Mining missbraucht

Im Mittelpunkt der Warnung steht CVE-2026-65400, eine Schwachstelle in der Bildschirmfreigabe von macOS. Die Lücke wurde mit einem CVSS-Wert von 9,8 bewertet und ermöglicht Angreifern, sich über Netzwerkzugriff bei Screen Sharing zu authentifizieren, ohne Anmeldedaten vorzulegen.

Nach erfolgreicher Ausnutzung erhalten die Angreifer Root-Zugriff. Nach Angaben von Microsoft Threat Intelligence installieren sie anschließend den Monero-Miner XMRig in Version 6.26.0, hinterlegen einen SSH-Key zur Aufrechterhaltung des Zugriffs, löschen Systemprotokolle und verändern die Einstellungen des Packet-Filters.

Microsoft zufolge ist eine begrenzte Zahl von macOS-Systemen betroffen. Entdeckt wurde die Schwachstelle von Alfredo Pesoli vom Sicherheitsunternehmen Bynario. Apple hat die Lücke geschlossen; Patches stehen für macOS Sequoia 15.7.9, Sonoma 14.8.9 und Tahoe 26.6.1 zur Verfügung.

Quelle: Ad-hoc-news.de

„Angreifer installieren nach erfolgreicher Ausnutzung den Monero-Miner XMRig in Version 6.26.0, hinterlegen einen SSH-Key zur Aufrechterhaltung des Zugriffs, löschen Systemprotokolle und verändern die Einstellungen des Packet-Filters.“

Zusammenfassung: Die macOS-Lücke CVE-2026-65400 ermöglicht Root-Zugriff ohne vorgelegte Anmeldedaten und wird für die Installation von XMRig genutzt. Apple-Patches liegen für macOS Sequoia 15.7.9, Sonoma 14.8.9 und Tahoe 26.6.1 vor.

SharePoint-Angriffe nach Veröffentlichung eines Proof-of-Concept

Die CISA nahm auch CVE-2026-55040 in den KEV-Katalog auf. Die Schwachstelle in Microsoft SharePoint wurde mit einem CVSS-Wert von 9,1 bewertet und beruht auf einer schwachen Authentifizierung.

Angreifer können dadurch Tokens fälschen und sich als Benutzer oder Administratoren ausgeben. Betroffen sind die On-Premises-Versionen SharePoint Server Subscription Edition, 2019 und 2016; SharePoint Online ist nicht betroffen.

Microsoft hatte laut Ad-hoc-news.de bereits im Juli 2026 entsprechende Patches veröffentlicht. Die aktive Ausnutzung begann laut CISA jedoch erst, nachdem ein Proof-of-Concept-Exploit öffentlich zugänglich geworden war.

Quelle: Ad-hoc-news.de

Zusammenfassung: CVE-2026-55040 betrifft mehrere On-Premises-Versionen von SharePoint und kann die Fälschung von Benutzer- und Administrator-Tokens ermöglichen. SharePoint Online ist nicht betroffen; Patches wurden im Juli 2026 veröffentlicht.

VMware-vCenter-Lücke im Zusammenhang mit Babuk-Ransomware

Als dritte Schwachstelle führt die CISA CVE-2026-59310 in VMware vCenter. Auch diese Lücke erhielt einen CVSS-Wert von 9,8 und wird nach Erkenntnissen der CISA von einer China-nahen APT-Gruppe aktiv ausgenutzt.

Die Behörde registrierte im Zusammenhang mit den Angriffen 361 IP-Adressen aus 47 Ländern. Die Attacken stehen laut Ad-hoc-news.de im Zusammenhang mit der Verbreitung von Babuk-Ransomware.

Die dokumentierte internationale Verteilung der IP-Adressen verdeutlicht den Umfang der festgestellten Aktivitäten. Unternehmen mit VMware-vCenter-Systemen sollten daher prüfen, ob ihre Installationen von der Schwachstelle betroffen sind und ob verfügbare Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt wurden.

Quelle: Ad-hoc-news.de

Zusammenfassung: CVE-2026-59310 in VMware vCenter wird von einer China-nahen APT-Gruppe ausgenutzt. CISA registrierte 361 IP-Adressen aus 47 Ländern; die Angriffe stehen mit Babuk-Ransomware in Verbindung.

Windows-IKE-Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

Die vierte von der CISA aufgeführte Schwachstelle ist CVE-2026-33824 in der Windows-IKE-Erweiterung. Die Lücke wurde mit einem CVSS-Wert von 9,8 bewertet und erlaubt nicht authentifizierten Angreifern, über manipulierte Datenpakete Code auszuführen.

Für die Angriffe werden die UDP-Ports 500 und 4500 genutzt. Betroffen sind alle unterstützten Versionen von Windows 10, Windows 11 sowie Windows Server.

Nach Angaben der CISA erfolgt die Ausnutzung mit Unterstützung durch das KI-Modell DeepSeek. Für US-Bundesbehörden gilt gemäß der Direktive BOD 26-04 eine besonders kurze Frist von drei Tagen zur Behebung.

Quelle: Ad-hoc-news.de

Zusammenfassung: CVE-2026-33824 betrifft alle unterstützten Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server. Nicht authentifizierte Angreifer können über manipulierte Datenpakete auf den UDP-Ports 500 und 4500 Code ausführen.

Dringender Prüf- und Patchbedarf

Mit der Aufnahme in den KEV-Katalog verpflichtet die CISA zunächst US-Bundesbehörden zur fristgerechten Behebung der Schwachstellen. Für Bundesbehörden gelten dabei unterschiedliche Vorgaben: Die betroffenen Systeme müssen bis zum 21. August 2026 abgesichert werden, während für die Windows-IKE-Schwachstelle gemäß BOD 26-04 eine Frist von drei Tagen gilt.

Die hohen CVSS-Werte und die bereits dokumentierte aktive Ausnutzung erhöhen laut Ad-hoc-news.de den Handlungsdruck auch außerhalb des Behördenumfelds. Unternehmen sollten ihre Apple-, Microsoft- und Broadcom-Produkte überprüfen und verfügbare Patches einspielen.

  • macOS-Systeme auf die verfügbaren Versionen macOS Sequoia 15.7.9, Sonoma 14.8.9 oder Tahoe 26.6.1 aktualisieren.
  • Betroffene On-Premises-Versionen von Microsoft SharePoint überprüfen und verfügbare Patches umsetzen.
  • VMware-vCenter-Installationen auf eine mögliche Betroffenheit prüfen.
  • Unterstützte Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server hinsichtlich CVE-2026-33824 überprüfen.

Quelle: Ad-hoc-news.de

Zusammenfassung: Die vier Schwachstellen werden bereits aktiv ausgenutzt und weisen CVSS-Werte von 9,1 oder 9,8 auf. Neben US-Bundesbehörden sollten auch Unternehmen ihre betroffenen Systeme umgehend prüfen und verfügbare Sicherheitsupdates einspielen.

Sources:

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Article Summary

CISA warns of four actively exploited flaws in Apple, Microsoft, and Broadcom products, urging organizations to patch macOS, SharePoint, VMware vCenter, and Windows systems promptly.

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