BitMine setzt auf Ethereum, IREN profitiert von KI-Boom, Mining bleibt unter Druck

Illustrative image – fully or partially AI-generated
31.07.2026 7 times read 0 Comments

BitMine richtet Geschäftsmodell auf Ethereum-Staking aus

BitMine hat sein Geschäftsmodell nach Angaben von Finanzen.net deutlich vom Bitcoin-Mining weg und hin zu Ethereum-Staking und -Validierung verschoben. Im Quartal bis Ende Mai erzielte das Unternehmen 46,5 Millionen US-Dollar Umsatz, davon entfielen 45,7 Millionen US-Dollar auf Erträge aus Ethereum-Staking und -Validierung.

Im entsprechenden Quartal 2025 hatte der Gesamtumsatz noch rund 2 Millionen US-Dollar betragen. Für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres bis Ende Mai wies BitMine Staking-Erträge von 56,9 Millionen US-Dollar aus, die 95 Prozent des Gesamtumsatzes dieses Zeitraums ausmachten.

Get $500 free Bitcoin mining for a free testing phase:

  • Real daily rewards
  • 1 full month of testing
  • No strings attached

If you choose to buy after testing, you can keep your mining rewards and receive up to 20% bonus on top.

BitMine begann im November 2025 mit dem nativen Staking von Ethereum. Das traditionelle Bitcoin-Mining erzielte im aktuellen Quartal lediglich 624.000 US-Dollar Umsatz, während Beratungsleistungen 168.000 US-Dollar beitrugen; Maschinenverleih und der Verkauf von Mining-Equipment lieferten nach der Einstellung dieser Aktivitäten keine Erträge mehr.

Im März 2026 startete BitMine das Made in America Validator Network, kurz MAVAN. Die institutionelle Staking-Infrastruktur soll den eigenen ETH-Bestand verwalten und externen Verwahrstellen sowie institutionellen Kunden Staking-Dienstleistungen anbieten.

Im selben Monat übernahm BitMine das australische Unternehmen Pier Two. Der Anbieter von Staking-Infrastruktur trug im aktuellen Quartal bereits 3,53 Millionen US-Dollar zu den Staking-Erträgen bei und firmiert inzwischen unter der MAVAN-Marke.

Zum Stichtag 12. Juli hielt BitMine insgesamt 5,77 Millionen ETH. Davon waren genau 4.917.189 ETH über eigene Operationen und Partner gestakt, was einem Anteil von rund 85 Prozent entspricht.

Langfristig verfolgt BitMine das Ziel, fünf Prozent des gesamten Ethereum-Angebots zu besitzen. Chairman Tom Lee bezeichnete diese Strategie als „Alchemy of 5%“. Zugleich weist BitMine auf Konzentrationsrisiken hin: Sinkende Staking-Renditen, Störungen bei Validatoren, Änderungen am Ethereum-Protokoll oder regulatorische Entwicklungen könnten die künftigen Erträge erheblich beeinträchtigen.

Auf Basis einer annualisierten Sieben-Tage-Rendite von 2,70 Prozent schätzt Tom Lee, dass bei vollständigem Staking des gesamten ETH-Bestands über MAVAN und Partnerplattformen jährliche Staking-Erträge von etwa 284 Millionen US-Dollar möglich wären. Diese Projektion hängt laut dem Bericht unter anderem von der Entwicklung der Staking-Renditen, dem Ethereum-Preis und der Leistungsfähigkeit der Validatoren ab.

Trotz der hohen Staking-Erträge verzeichnete BitMine im Quartal einen Nettoverlust von 83,6 Millionen US-Dollar. Als Ursachen werden unter anderem Verluste aus Derivaten und weitere Kosten genannt.

„Alchemy of 5%“ – Tom Lee, Chairman von BitMine, laut Finanzen.net.

Zusammenfassung: BitMine erzielt inzwischen nahezu den gesamten Umsatz mit Ethereum-Staking und -Validierung. Das Unternehmen hielt zum Stichtag 12. Juli 5,77 Millionen ETH, meldete jedoch trotz wachsender Staking-Erträge einen Nettoverlust von 83,6 Millionen US-Dollar.

IREN-Aktie steigt um 30 Prozent nach Aussagen zur KI-Nachfrage

Die Aktie des Bitcoin-Mining-Unternehmens IREN Limited stieg am 30. Juli um 30 Prozent. BeInCrypto führt den Anstieg auf Short-Covering und Aussagen von Co-CEO Daniel Roberts zur Nachfrage nach der Rechenleistung des Unternehmens zurück.

Nach Angaben von Roberts liegt die Kundennachfrage über der Kapazität, die IREN derzeit bauen kann. Unterzeichnete Verträge decken demnach 85 Prozent des mehr als 4 Milliarden USD umfassenden Umsatzziels für 2026 ab.

Die Rallye folgt auf Cloud-KI-Verträge im Umfang von 2,8 Milliarden USD, die IREN Anfang Juli mit Microsoft, NVIDIA, Perplexity und Figure AI abgeschlossen hatte. Mehrere dieser neuen Mehrjahresverträge sehen Vorauszahlungen der Kunden vor.

Diese Vorauszahlungen decken ungefähr 45 Prozent der damit verbundenen GPU-Kapitalkosten. Dadurch wurden laut BeInCrypto Sorgen der Investoren über die Finanzierung des Ausbaus von IREN reduziert.

Der Aktienkurs war im vergangenen Monat um mehr als 30 Prozent gefallen. BeInCrypto ordnet diesen Rückgang in eine breitere Korrektur bei Aktien von Bitcoin-Minern ein, die ihr Geschäft in Richtung KI-Hosting entwickeln, und nennt dabei auch TeraWulf und Applied Digital.

Beim Kursanstieg wurden annähernd 73 Millionen Aktien gehandelt. Das lag deutlich über dem durchschnittlichen Volumen von rund 53 Millionen Aktien und wurde als Hinweis auf einen Short-Covering-Squeeze zusätzlich zu den fundamentalen Nachrichten bewertet.

IREN strebt bis 2027 ein Kapazitätsziel von 1,2 Gigawatt an. Ob die Erholung der Aktie anhält, könnte laut BeInCrypto davon abhängen, wie das Unternehmen die aus den Vertragsumsätzen generierten Mittel in Zahlungsströme umwandelt.

„The demand for our capacity exceeds everything we can build.“ – Daniel Roberts, Co-CEO von IREN, laut BeInCrypto.

Zusammenfassung: Die IREN-Aktie legte am 30. Juli um 30 Prozent zu. 85 Prozent des mehr als 4 Milliarden USD umfassenden Umsatzziels für 2026 sind laut Unternehmensangabe unterzeichnet, während Vorauszahlungen ungefähr 45 Prozent der verbundenen GPU-Kapitalkosten abdecken.

Bitcoin-Mining 2026: Hashrate, Difficulty und Rentabilität im Überblick

Bitcoin Mining bestätigt Transaktionen, schützt das Netzwerk vor Angriffen und bringt zusätzliche Kryptowährung in den Markt. Die Bitcoin Foundation beschreibt den Bereich 2026 als weltweite Multi-Milliarden-Branche; die Bitcoin-Netzwerk-Hashrate lag im April 2026 weiterhin nahe historischer Höchststände.

Beim Proof of Work suchen Miner nach einer Nonce, die zusammen mit den Blockdaten und der SHA-256-Hashfunktion einen Hash unter dem vom Netzwerk gesetzten Zielwert erzeugt. Miner rechnen dabei Milliarden Hashfunktionen pro Sekunde; eine höhere Hashrate erhöht die Chance, die passende Nonce zu finden.

Transaktionen gelangen zunächst in den Mempool. Miner wählen Transaktionen aus, beginnen mit dem Hashing des Block-Headers, kündigen einen gültigen Block an, lassen ihn von anderen Nodes prüfen und erhalten bei erfolgreicher Aufnahme in die Blockchain die Blockbelohnung sowie die Transaktionsgebühren.

Die Bitcoin Foundation nennt eine Blockbelohnung von 3,125 BTC plus Transaktionsgebühren. Der Zyklus wiederholt sich rund alle zehn Minuten.

KennzahlAngabe
Difficulty Ende 2025148,2 Billionen (T)
Hashrate im Januar 2026über 1 Zettahash pro Sekunde (ZH/s)
Hashrate-Rückgang nach Winterstürmen in den USA12 %
Difficulty im Februar 2026144,4T
Difficulty im März 2026133,79T
Difficulty im April 2026etwa 138,97T
Netzwerk-Hashrate im April 2026rund 1,02 ZH/s

Die Difficulty passt sich etwa alle 2.016 Blöcke beziehungsweise alle zwei Wochen an. Ziel ist es, die Blockzeit auch bei Veränderungen der gesamten Netzwerk-Hashpower nahe zehn Minuten zu halten.

Das Bitcoin-Mining-Equipment besteht 2026 fast ausschließlich aus ASICs. Der Bitmain Antminer S21 XP erreicht laut Bitcoin Foundation 270 TH/s bei etwa 13,5 J/TH, während eine High-End-Gaming-GPU oft nur etwa 0,1 TH/s schafft.

Die Block Subsidy begann 2009 bei 50 BTC und halbiert sich alle 210.000 Blöcke, was etwa vier Jahren entspricht. Das jüngste Halving fand am 20. April 2024 bei Block 840.000 statt und senkte die Subsidy von 6,25 BTC auf 3,125 BTC.

Bei rund 144 Blöcken pro Tag werden täglich etwa 450 neue BTC gemined. Das nächste Halving wird für 2028 erwartet; dann soll die Subsidy auf 1,5625 BTC sinken. Zu diesem Zeitpunkt sollen über 96,8 Prozent aller Bitcoin ausgegeben sein.

Transaktionsgebühren machten 2026 unter normalen Bedingungen etwa 10–15 Prozent des gesamten Miner-Einkommens aus. Bei Überlastung kann dieser Anteil auf 20–30 Prozent steigen.

Bei einer globalen Hashrate nahe 1 ZH/s und einer durchschnittlichen Flotteneffizienz von etwa 16 J/TH wird der Energieverbrauch des Netzwerks auf 350–420 GWh pro Tag beziehungsweise rund 128 TWh pro Jahr geschätzt. Das entspreche dem Jahresverbrauch eines mittelgroßen Landes.

Etwa 37,38 Prozent der weltweiten Hashrate kommen aus den USA, gefolgt von Russland mit 17 Prozent und China mit 12 Prozent. Als Energiequellen werden unter anderem Wasserkraft, abgefackeltes Erdgas sowie überschüssiger Solar- und Windstrom genannt.

Die durchschnittlichen Produktionskosten börsennotierter Miner stiegen nach dem Halving im April 2024 von etwa 16.800 $ auf rund 37.856 $ pro Bitcoin. Der Hashprice fiel Anfang 2026 auf etwa 23–28 $ pro PH/s und Tag, während Bitcoin vom Allzeithoch im Oktober 2025 von etwa 126.000 $ auf 65.000–75.000 $ zurückging.

Schätzungsweise 252 EH/s gingen offline, weil Betreiber ineffiziente Maschinen abschalteten. Für die Rentabilität sind laut Bitcoin Foundation insbesondere Hardware-Effizienz, Stromkosten und Bitcoin-Preis entscheidend.

  • Großbetreiber mit Strom unter 0,05 $/kWh und High-End-ASICs mit 13–15 J/TH sind klar profitabel.
  • Mittelgroße Betreiber bei 0,07–0,08 $/kWh haben eine sehr knappe, aber positive Marge.
  • Heim-Mining lohnt sich nicht, solange der Strom nicht sehr günstig ist.

Die Bitcoin Foundation unterscheidet zwischen Solo Mining, Pool Mining und Cloud Mining. Solo-Miner behalten 100 Prozent jeder Blockbelohnung, sind jedoch einer hohen Varianz ausgesetzt; Pool Mining ist 2026 die gängigste Methode, während Cloud Mining den Betrieb ohne eigene Hardware ermöglicht, aber durch Anbietergebühren meist niedrigere Renditen bietet.

Zusammenfassung: Bitcoin Mining bleibt 2026 stark von ASIC-Effizienz, Stromkosten, Hashprice und Bitcoin-Preis abhängig. Die Blockbelohnung beträgt 3,125 BTC plus Transaktionsgebühren, während die Netzwerk-Hashrate im April 2026 rund 1,02 ZH/s und der geschätzte Jahresenergieverbrauch rund 128 TWh erreichte.

Sources:

Your opinion on this article

Please enter a valid email address.
Please enter a comment.
No comments available

Article Summary

BitMine now derives nearly all revenue from Ethereum staking, while IREN’s shares surged on strong AI-computing demand and Bitcoin mining remains highly competitive in 2026.

...
$500 FREE BTC Mining

Get $500 free Bitcoin mining for a free testing phase:

  • Real daily rewards
  • 1 full month of testing
  • No strings attached

If you choose to buy after testing, you can keep your mining rewards and receive up to 20% bonus on top.

Counter