Bitcoin unter Druck: Solo-Miner jubelt, Futures-Renditen und Märkte schwächeln

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03.08.2026 24 times read 1 Comments

Solo-Bitcoin-Miner erzielt eine Blockbelohnung von rund 200.000 USD

Ein unabhängiger Bitcoin-Miner hat am frühen Montag den Block 960.804 erfolgreich verarbeitet. Nach Angaben von CoinDesk belief sich die Blockbelohnung auf 3,157 BTC und wurde auf etwa 199.300 USD geschätzt.

Welche Hardware dabei eingesetzt wurde, ist weiterhin unbekannt. Der Erfolg ereignete sich nur drei Wochen nach einem weiteren Solo-Mining-Erfolg: Ein Betreiber fand mit einem einzelnen Hobbygerät des Typs Bitaxe den Block 957.382 und erhielt 3,1382 BTC, die zu diesem Zeitpunkt etwa 200.000 US-Dollar wert waren.

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CoinDesk berichtet, dass Solo-Miner in diesem Jahr bereits 13 Blöcke gewonnen haben. Die Erfolge einzelner Betreiber stehen dabei einem Mining-Sektor gegenüber, der wegen knapper Margen unter Druck gerät. Mehrere große Mining-Unternehmen orientieren sich deshalb zunehmend an künstlichen Intelligenz-Datenzentren und verwandter Infrastruktur.

EreignisAngabe
Aktueller Block960.804
Aktuelle Blockbelohnung3,157 BTC
Geschätzter Wertetwa 199.300 USD
Früherer Block957.382
Frühere Belohnung3,1382 BTC
Solo-Mining-Erfolge in diesem Jahr13 Blöcke

Zusammenfassung: Ein Solo-Miner erhielt für Block 960.804 eine Belohnung von 3,157 BTC, während der Erfolg die anhaltenden Margenprobleme im industriellen Bitcoin-Mining nicht aufhebt.

Coldcard-Vorfall belastet Vertrauen und führt zu Bewegungen von Bitcoin

Kleine Bitcoin-Inhaber äußern laut CoinDesk weiterhin Frustration über den Vorfall rund um die Coldcard-Hardware-Wallet. Dabei gingen langjährige Bitcoin-Ersparnisse verloren, während am Wochenende Onchain-Daten Hinweise auf die Bewegung von Coins im Wert von mehreren Millionen Dollar an Börsen lieferten.

Die Zahl der Bitcoin sendenden Adressen stieg am Freitag auf ein Niveau, das laut CryptoQuant seit Anfang 2024 nicht mehr erreicht worden war. Gleichzeitig erhöhten sich die Bitcoin-Börsenreserven von 2,706 Millionen BTC am 30. Juli, dem Tag des Vorfalls, auf 2,718 Millionen BTC.

Andere Analysefirmen bewerten die Bewegungen jedoch anders. Sie argumentieren, dass Inhaber ihre Coins eher in andere Wallets als an Börsen transferieren.

„Die Daten zeigen, dass Inhaber ihre Coins in neue Wallets migrieren, anstatt sie an Börsen zu senden“, sagte Glassnode.

CoinDesk berichtet außerdem über eine mögliche vierte Welle von Durchsuchungen gegen Bitcoin-Adressen, die mit der Coldcard-Wallet erzeugt wurden. Diese begann am Montag und dauerte Stunden später noch an; laut Forschern könnten Transaktionen diesmal überschrieben werden, solange sie unbestätigt bleiben.

AngabeWert
Bitcoin-Börsenreserven am 30. Juli2,706 Millionen BTC
Bitcoin-Börsenreserven nach dem Anstieg2,718 Millionen BTC
Zeitpunkt des AdressanstiegsFreitag
Gemeldete mögliche weitere Sweep-Wellevierte Welle

Zusammenfassung: Der Coldcard-Vorfall sorgt für Verunsicherung, während Bitcoin-Bewegungen sowohl als Transfers an Börsen als auch als Migration in neue Wallets interpretiert werden.

Bitcoin-Futures verlieren ihren Renditevorsprung gegenüber Staatsanleihen

Die Renditen von Bitcoin-Futures sind laut CoinDesk deutlich zurückgegangen. Was auf Krypto-Börsen einst konstant Renditen von 20 % oder mehr einbrachte, ist auf 3 % gefallen.

Damit liegen die Bitcoin-Futures unter der Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen, die mit 3,8 % angegeben wird. Die Entwicklung belastet insbesondere die sogenannte Carry-Trade-Strategie, die zuvor von der höheren Rendite der Bitcoin-Futures profitieren konnte.

InstrumentRendite
Bitcoin-Futures, früher20 % oder mehr
Bitcoin-Futures, aktuell3 %
Zweijährige US-Staatsanleihen3,8 %

Zusammenfassung: Die Rendite der Bitcoin-Futures ist auf 3 % gesunken und liegt damit unter den 3,8 % zweijähriger US-Staatsanleihen.

Technisches Bitcoin-Signal bleibt bärisch

CoinDesk beschreibt ein Wochenchart-Signal mit mehreren wichtigen gleitenden Durchschnitten. Die roten und weißen Linien stehen für die 50- und 100-Wochen-Durchschnitte, während die gelbe Linie den 200-Wochen-Durchschnitt darstellt.

Der 200-Wochen-Simple-Moving-Average wird von Strategy, dem weltweit größten börsennotierten Bitcoin-Inhaber, genau beobachtet. Bitcoin liegt derzeit unter diesem langfristigen Durchschnitt, was laut CoinDesk ein bärisches Signal darstellt.

Zusätzlich bestätigt ein kürzlich aufgetretenes bärisches Kreuz der 50- und 100-Wochen-Durchschnitte den starken Abwärtstrend. Der Weg des geringsten Widerstands bleibt damit nach Einschätzung des Berichts nach unten gerichtet.

  • Bitcoin liegt unter dem 200-Wochen-Durchschnitt.
  • Der 50- und der 100-Wochen-Durchschnitt haben ein bärisches Kreuz gebildet.
  • Das technische Signal weist auf einen starken Abwärtstrend hin.

Zusammenfassung: Der Bitcoin-Kurs liegt unter dem 200-Wochen-Durchschnitt, während das bärische Kreuz der 50- und 100-Wochen-Durchschnitte den Abwärtsdruck bestätigt.

Staatsanleiherenditen und Hypothekenzinsen als Gegenwind für Kryptowährungen

Steigende Renditen von Staatsanleihen, einschließlich Hypothekenzinsen, stellen laut CoinDesk ein potenzielles Gegenwindrisiko für risikobehaftete Vermögenswerte dar. Zu diesen Vermögenswerten zählt der Bericht auch Kryptowährungen.

Die höheren Renditen können die Attraktivität von Anlagen außerhalb des Kryptomarktes beeinflussen. CoinDesk ordnet diese Entwicklung neben den schwächeren Futures-Renditen und den anhaltenden Sicherheitsbedenken im Markt ein.

Zusammenfassung: Höhere Staatsanleihe- und Hypothekenzinsen werden als zusätzliches Risiko für Kryptowährungen und andere risikobehaftete Vermögenswerte beschrieben.

Clarity Act wird laut Bericht von der Tagesordnung des Senats genommen

Auch regulatorisch blieb die Nachrichtenlage laut CoinDesk wenig inspirierend. Berichten zufolge ließ der Senat den Clarity Act am Montag von der Tagesordnung.

Da die parlamentarische Sommerpause voraussichtlich um den 10. August beginnt, bleiben nach Angaben des Berichts nur noch fünf Tage regulärer Sitzungszeit, bevor die Abgeordneten in die Ferien gehen.

AngabeWert
Beginn der voraussichtlichen Sommerpauseum den 10. August
Verbleibende reguläre Sitzungszeitfünf Tage

Zusammenfassung: Der Clarity Act wurde laut dem von CoinDesk zitierten Bericht von der Tagesordnung genommen; vor der voraussichtlichen Sommerpause bleiben fünf Tage regulärer Sitzungszeit.

Gold steigt, während der US-Dollar fällt und Öl unter Druck gerät

Reuters berichtet, dass die Goldpreise am Montag gestiegen sind, während der US-Dollar nachgab. Zugleich belastete der Optimismus hinsichtlich einer möglichen Einigung zwischen den USA und dem Iran die Ölpreise stark.

Der Rückgang der Ölpreise dämpfte laut Reuters die Inflationsängste und die Erwartungen an langanhaltend hohe Zinssätze. Die Entwicklung wurde damit in einen Zusammenhang mit den Bewegungen an den Rohstoff- und Finanzmärkten gestellt.

Zusammenfassung: Gold gewann an Wert, während der schwächere US-Dollar und Hoffnungen auf eine Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran den Ölpreis belasteten.

Iran widerspricht Angaben zu geplanten Gesprächen mit den USA

Das iranische Außenministerium widersprach laut euronews der Aussage von Präsident Donald Trump, wonach am Montag Verhandlungen mit den USA beginnen würden. Nach Angaben des Ministeriums seien keine Treffen mit den USA geplant.

Teheran erklärte gleichzeitig, Gespräche mit Oman über die Verwaltung der Straße von Hormus seien im Gange. Damit stellte das iranische Außenministerium die von Trump genannte Darstellung eines bevorstehenden direkten Verhandlungsbeginns infrage.

Zusammenfassung: Iran bestreitet geplante Gespräche mit den USA, bestätigt jedoch laufende Gespräche mit Oman über die Verwaltung der Straße von Hormus.

Sources:

Note on the use of artificial intelligence on this website

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The solo-miner story is the one bright spot here, although it’s also a good reminder of how brutal the odds are. Winning nearly $200,000 with a small setup sounds like a lottery win because, well, it basically is. Thirteen solo blocks this year is impressive, but it doesn’t suddenly make solo mining a reliable strategy for everyone with a spare machine.

The Coldcard situation is much more worrying to me. When people lose savings they’ve held for years, the technical details almost become secondary. It’s understandable that some holders are moving coins, but from the outside it’s still difficult to tell whether that means a cautious wallet migration or panic-driven selling. Either way, trust takes a long time to build and can disappear very quickly. Hardware wallets are supposed to reduce stress, not create a full-time onchain investigation for their owners.

The futures yield falling to 3% is also a big change. A carry trade only looks attractive when the extra return is worth the risks and operational hassle. If short-term government bonds offer 3.8% without the same crypto-specific headaches, plenty of more conservative capital will probably stay away. People often focus on the Bitcoin price chart, but these less exciting yield figures can say a lot about how much demand is actually sitting in the market.

Technicals look pretty grim as well, though I’m always careful with long-term moving averages. They can describe the trend, but they don’t explain what will change it. Still, being below the 200-week average while the shorter averages form a bearish cross is hardly a bullish setup. Add higher bond and mortgage yields, and investors have more reasons to prefer safer assets for now.

The Clarity Act delay just adds another layer of uncertainty. Crypto markets have been waiting for clearer rules for ages, so pushing legislation off the agenda is frustrating, especially with the summer break so close. And the mixed messages around possible US-Iran talks show how quickly macro headlines can move oil, the dollar, gold and risk assets all at once. Bitcoin may be independent in theory, but in practice it still trades in the same nervous global market as everything else. The solo miner can celebrate, but the broader picture remains pretty rough.

Article Summary

Bitcoin news highlights a $200,000 solo-mining reward, Coldcard-related security concerns, falling futures yields, bearish technical signals, regulatory uncertainty, and broader market pressures.

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