Bitcoin-Miner unter Druck: MARA und CleanSpark setzen auf KI-Infrastruktur

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08.08.2026 12 times read 0 Comments

Bitcoin-Miner unter Druck: MARA und CleanSpark setzen auf KI-Infrastruktur

Die US-amerikanischen Bitcoin-Mining-Unternehmen MARA Holdings und CleanSpark haben im zweiten Quartal 2026 deutliche Umsatzrückgänge und hohe Verluste gemeldet. Wie BTC-ECHO berichtet, reagieren beide Unternehmen mit dem Ausbau von KI-Rechenzentren und High-Performance-Computing-Angeboten auf die schwächere Mining-Ökonomie.

MARA schürfte im Vergleich zum Vorjahr mit 2.422 BTC etwas mehr Bitcoin, verzeichnete jedoch einen Umsatzrückgang von 60 Millionen US-Dollar. Das entspricht Einbußen in Höhe von gut 26 Prozent. Bei CleanSpark fiel der Umsatzrückgang laut BTC-ECHO mit 30,5 Prozent noch stärker aus.

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Als wesentlichen Hintergrund nennt BTC-ECHO den Rückgang des Bitcoin-Kurses. Während Bitcoin im zweiten Quartal 2025 Kurse von über 100.000 US-Dollar erreicht hatte, lag der durchschnittliche Kurs im zweiten Quartal 2026 bei 71.325 US-Dollar je Bitcoin. Damit war der Erlös der Miner je BTC etwa 28 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal.

UnternehmenEntwicklung
MARA2.422 BTC geschürft; Umsatzrückgang von 60 Millionen US-Dollar; Einbußen in Höhe von gut 26 Prozent
CleanSparkUmsatzrückgang von 30,5 Prozent
BitcoinDurchschnittlicher Kurs im zweiten Quartal 2026: 71.325 US-Dollar je Bitcoin

Zusammenfassung: Sinkende Bitcoin-Erlöse und hohe Infrastrukturkosten belasten MARA und CleanSpark. Beide Unternehmen wollen ihre Strom- und Rechenzentrumskapazitäten künftig zusätzlich für KI und High Performance Computing einsetzen.

MARA meldet Umsatzrückgang und hohen Nettoverlust

Nach Angaben von 99Bitcoins erzielte MARA im zweiten Quartal einen Umsatz von 174,9 Millionen US-Dollar. Der Umsatz lag damit 26,7 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum und blieb unter den Analystenerwartungen von 209,4 Millionen US-Dollar.

Der Nettoverlust belief sich auf 611,3 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte MARA noch einen Gewinn von 808,2 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Als Hauptursache für den Verlust nennt der Bericht Fair-Value-Abwertungen auf Bitcoin-Bestände.

Die digitalen Vermögenswerte von MARA sanken laut 99Bitcoins von 4,7 Milliarden auf 2,1 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig erreichte die aktivierte Hashrate 70,3 EH/s, was einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Anteil am Netzwerk stieg auf 5,9 Prozent.

KennzahlWert
Umsatz im zweiten Quartal174,9 Millionen US-Dollar
Umsatzrückgang26,7 Prozent
Analystenerwartungen209,4 Millionen US-Dollar
Nettoverlust611,3 Millionen US-Dollar
Gewinn im Vorjahreszeitraum808,2 Millionen US-Dollar
Digitale VermögenswerteRückgang von 4,7 Milliarden auf 2,1 Milliarden US-Dollar
Aktivierte Hashrate70,3 EH/s
Anstieg der aktivierten Hashrate22 Prozent
Anteil am Netzwerk5,9 Prozent

Infobox: MARA meldete 174,9 Millionen US-Dollar Umsatz, einen Nettoverlust von 611,3 Millionen US-Dollar und eine aktivierte Hashrate von 70,3 EH/s.

CleanSpark erzielt weiterhin sämtliche Umsätze mit Bitcoin-Mining

CleanSpark meldete im dritten Geschäftsquartal einen Umsatz von 138 Millionen US-Dollar. Nach Darstellung von 99Bitcoins lag dieser Wert 30,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Der Nettoverlust betrug 239,8 Millionen US-Dollar, nachdem im Vergleichsquartal ein Gewinn von 257,4 Millionen US-Dollar erzielt worden war. Das bereinigte EBITDA sank von positiven 377,7 Millionen US-Dollar auf minus 113 Millionen US-Dollar.

Im abgelaufenen Quartal erzielte CleanSpark nach Angaben des Berichts 100 Prozent seiner Umsätze mit Bitcoin-Mining. Parallel dazu bereitete das Unternehmen den Einstieg in langfristig planbare Einnahmen aus Rechenzentrumsinfrastruktur vor.

KennzahlWert
Umsatz138 Millionen US-Dollar
Umsatzrückgang30,5 Prozent
Nettoverlust239,8 Millionen US-Dollar
Gewinn im Vergleichsquartal257,4 Millionen US-Dollar
Bereinigtes EBITDAVon positiven 377,7 Millionen US-Dollar auf minus 113 Millionen US-Dollar
Anteil des Bitcoin-Minings am Umsatz100 Prozent

Zusammenfassung: CleanSpark erwirtschaftete im Berichtsquartal noch 100 Prozent seiner Umsätze mit Bitcoin-Mining. Umsatz und Ergebnis gingen deutlich zurück, während der geplante Ausbau der KI- und Rechenzentrumsaktivitäten noch keine ausgewiesenen KI- und HPC-Umsätze beitrug.

CleanSpark schließt Mietvertrag über 6,6 Milliarden US-Dollar

CleanSpark unterzeichnete am 14. Juli einen 20-jährigen Triple-Net-Leasingvertrag mit einem nicht genannten globalen Technologiekonzern für den Standort Sandersville im US-Bundesstaat Georgia. BTC-ECHO beziffert das vereinbarte Gesamtvolumen auf 6,6 Milliarden US-Dollar.

Nach Angaben von 99Bitcoins sollen in Sandersville 175 Megawatt kritische IT-Last bereitgestellt werden. Die Auslieferung ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen.

Die vertraglich vereinbarten Erlöse belaufen sich laut 99Bitcoins auf rund 6,6 Milliarden US-Dollar. Mit Verlängerungsoptionen können sie bis zu 11,6 Milliarden US-Dollar erreichen. Die Investitionen für 175 Megawatt werden auf etwa 1,75 bis 2,1 Milliarden US-Dollar geschätzt.

BTC-ECHO berichtet, dass der Vertrag CleanSpark langfristig besser planbare Einnahmen ermöglichen soll, die weniger stark vom schwankenden Bitcoin-Kurs abhängig sind. CleanSpark hat nach Angaben von 99Bitcoins Eigenkapital finanziert und Ausrüstung mit langen Lieferzeiten vorausbezahlt.

VertragsmerkmalWert
Laufzeit20 Jahre
VertragspartnerNicht genannter globaler Technologiekonzern
StandortSandersville, Georgia
Kritische IT-Last175 Megawatt
Geplante AuslieferungViertes Quartal 2027
Vertraglich vereinbarte ErlöseRund 6,6 Milliarden US-Dollar
Erlöse mit VerlängerungsoptionenBis zu 11,6 Milliarden US-Dollar
Geschätzte InvestitionenEtwa 1,75 bis 2,1 Milliarden US-Dollar

Infobox: CleanSpark verfügt über einen 20-jährigen Mietvertrag mit einem Volumen von rund 6,6 Milliarden US-Dollar. Für Sandersville sind 175 Megawatt kritische IT-Last ab dem vierten Quartal 2027 vorgesehen.

MARA baut KI- und HPC-Pipeline von 4,8 Gigawatt auf

MARA verfolgt mehrere Ansätze zum Aufbau von Infrastruktur für KI und High Performance Computing. 99Bitcoins nennt die Entwicklung von Rechenzentren gemeinsam mit Starwood Capital, die Übernahme des französischen HPC-Betreibers Exaion sowie die geplante Übernahme von Long Ridge Energy & Power.

Zusammen ergeben diese Vorhaben laut 99Bitcoins eine Strompipeline von 4,8 Gigawatt. Die Projekte befinden sich jedoch in unterschiedlichen Stadien und haben bislang nicht zu einem vergleichbaren KI- und HPC-Umsatz geführt.

Für die Zusammenarbeit mit Starwood Capital gab es laut Bericht noch keine unterzeichneten Kundenverträge. Exaion wurde übernommen, soll im Gesamtjahr aber lediglich Umsätze im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erzielen.

Die Übernahme von Long Ridge Energy & Power mit einem Unternehmenswert von 1,5 Milliarden US-Dollar steht noch unter Genehmigungsvorbehalt. Für die ersten 200 Megawatt KI-Last ist eine Bereitstellung zur Jahresmitte 2028 vorgesehen.

Bitget berichtet, dass die Führung von MARA öffentlich argumentiert habe, der Umsatz von KI-Rechenzentren könne pro eingesetzter Energieeinheit höher sein als beim Bitcoin-Mining. Die Quelle betont zugleich, dass diese Einschätzung nicht belegt, dass der KI-Ausbau die rückläufigen Mining-Erlöse bereits ausgleicht.

Projekt oder VorhabenAngabe
Strompipeline4,8 Gigawatt
Übernahme von Long Ridge Energy & PowerUnternehmenswert von 1,5 Milliarden US-Dollar
Erste KI-Last bei Long Ridge200 Megawatt
Geplante BereitstellungJahresmitte 2028
Umsatzbeitrag von KI und HPCBislang nahezu bei null

Zusammenfassung: MARA verfügt über eine Strompipeline von 4,8 Gigawatt, aber noch keine unterzeichneten KI-Kundenverträge für die Zusammenarbeit mit Starwood Capital und keine abrechenbaren Kapazitäten in diesem Bereich.

Core Scientific erzielt bereits Umsätze mit KI- und HPC-Hosting

Core Scientific befindet sich bei der KI-Transformation laut 99Bitcoins in einer weiter fortgeschrittenen Phase. Im zweiten Quartal verdoppelte das Unternehmen seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf 164,2 Millionen US-Dollar.

Davon entfielen 136,7 Millionen US-Dollar beziehungsweise 83 Prozent auf Colocation-Hosting für KI- und HPC-Infrastruktur. Das eigene Mining steuerte 21,5 Millionen US-Dollar bei.

Mitte Juli rechnete Core Scientific laut Bericht bereits 437 Megawatt Kundenkapazität ab. Die annualisierten Hosting-Erlöse lagen bei rund 635 Millionen US-Dollar.

Der Nettoverlust im zweiten Quartal betrug 1,16 Milliarden US-Dollar. Dieser wurde hauptsächlich durch eine nicht zahlungswirksame Veränderung des Fair Value von Optionsscheinen in Höhe von 1,05 Milliarden US-Dollar beeinflusst. Das bereinigte EBITDA lag bei positiven 41,1 Millionen US-Dollar, während der operative Cashflow im ersten Halbjahr 230,9 Millionen US-Dollar betrug.

KennzahlWert
Umsatz im zweiten Quartal164,2 Millionen US-Dollar
Umsatz aus KI- und HPC-Colocation-Hosting136,7 Millionen US-Dollar
Anteil des KI- und HPC-Hostings83 Prozent
Umsatz aus eigenem Mining21,5 Millionen US-Dollar
Abgerechnete Kundenkapazität437 Megawatt
Annualisierte Hosting-ErlöseRund 635 Millionen US-Dollar
Nettoverlust1,16 Milliarden US-Dollar
Fair-Value-Veränderung von Optionsscheinen1,05 Milliarden US-Dollar
Bereinigtes EBITDAPositive 41,1 Millionen US-Dollar
Operativer Cashflow im ersten Halbjahr230,9 Millionen US-Dollar

Infobox: Core Scientific erzielte 83 Prozent seines Umsatzes mit KI- und HPC-Colocation-Hosting und rechnete Mitte Juli 437 Megawatt Kundenkapazität ab.

BitFuFu produziert im Juli 112 BTC und erhöht eigene Hashrate

BitFuFu gab am 7. August 2026 seine ungeprüften Produktions- und Betriebskennzahlen für Juli 2026 bekannt. FinanzNachrichten.de berichtet, dass das Unternehmen im Juli insgesamt 112 BTC produzierte, darunter 40 BTC aus Cloud-Mining und 72 BTC aus eigenem Mining.

Die tägliche Bitcoin-Produktion lag im Juli durchschnittlich bei 3,6 BTC. Zum 31. Juli hielt BitFuFu 1.314 BTC. Der Rückgang der Bitcoin-Bestände wurde laut Unternehmensangaben vor allem durch Vorauszahlungen für zusätzliche Hashrate-Kapazitäten verursacht, die im August 2026 starten und sich über 330 Tage erstrecken sollen.

Die gesamte verwaltete Hashrate lag bei 14,2 EH/s. Die eigene Hashrate betrug 3,6 EH/s und stieg damit im Monatsvergleich um 2,9 Prozent. Auf Hashrate von Drittanbietern und Hosting-Kunden entfielen 10,6 EH/s.

Die durchschnittliche Flotteneffizienz lag bei 18,0 J/TH. Die gesamte verwaltete Leistungskapazität betrug 255 MW.

„During July, we continued to execute our disciplined operating and capital allocation strategy while further expanding our self-operated mining capacity“, sagte Leo Lu, Chairman und CEO von BitFuFu, laut FinanzNachrichten.de.

Nach Angaben des Managements nutzte BitFuFu einen Teil seiner Bitcoin-Bestände, um zusätzliche künftige Hashrate-Kapazität zu sichern. Diese Kapazität soll im August verfügbar werden. Zusammen mit der im Juni gesicherten Kapazität soll die gesamte verwaltete Hashrate bis Mitte August auf etwa 20 EH/s zurückkehren.

KennzahlJuli 2026
Bitcoin-Bestand1.314 BTC
Bitcoin-Produktion112 BTC
Produktion aus Cloud-Mining40 BTC
Produktion aus eigenem Mining72 BTC
Durchschnittliche tägliche Produktion3,6 BTC
Gesamte verwaltete Hashrate14,2 EH/s
Eigene Hashrate3,6 EH/s
Monatliche Veränderung der eigenen Hashrate2,9 Prozent
Hashrate von Drittanbietern und Hosting-Kunden10,6 EH/s
Durchschnittliche Flotteneffizienz18,0 J/TH
Gesamte verwaltete Leistungskapazität255 MW
Geplante verwaltete Hashrate bis Mitte AugustEtwa 20 EH/s
Zeitraum der zusätzlichen Kapazität330 Tage

Zusammenfassung: BitFuFu produzierte im Juli 112 BTC und verwaltete 14,2 EH/s. Die eigene Hashrate stieg auf 3,6 EH/s, während zusätzliche Kapazität im August die verwaltete Hashrate bis Mitte August auf etwa 20 EH/s zurückführen soll.

Texas prüft neue Netzanschlüsse für Mining- und Rechenzentrumsstandorte

Texas hat die Genehmigungen für Netzanschlüsse neuer Rechenzentren vorübergehend gestoppt und eine umfassende Prüfung der Anträge angeordnet. Vietnam.vn berichtet, dass Gouverneur Greg Abbott die texanische Regulierungsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen und den texanischen Stromversorger ERCOT am 3. August mit der Prüfung beauftragt habe.

Der Zeitplan für die Prüfung wurde laut Vietnam.vn noch nicht bekannt gegeben. Der Schritt steht demnach im Zusammenhang mit dem zunehmenden Druck auf das Stromnetz durch die rasche Entwicklung der digitalen Infrastruktur.

Analysten von Bernstein stellten am 4. August fest, dass die Mehrheit der großen Bitcoin-Mining-Unternehmen in Texas Stromabnahmeverträge für ihre zuvor genehmigten Kapazitäten unterzeichnet hatte. Deshalb seien nach Einschätzung der Analysten nicht die operativen Unternehmen am stärksten betroffen, sondern Rechenzentrumsprojekte, die sich noch in der Investitionsvorbereitungsphase befinden.

Die Prüfung könnte laut Vietnam.vn spekulative Projekte reduzieren und zugleich den Wert von Grundstücken erhöhen, die bereits für einen Netzanschluss genehmigt wurden. Bernstein geht davon aus, dass der Wert pro Megawatt genehmigter Stromerzeugungskapazität steigen könnte.

Kurzfristig werden die Auswirkungen auf den Betrieb von Bitcoin-Mining-Unternehmen mit bestehenden Stromabnahmeverträgen voraussichtlich nicht signifikant sein. Projekte, die zusätzliche Stromkapazität benötigen, sollen jedoch strengeren Prüfverfahren unterzogen werden und die Anforderungen der Regulierungsbehörden sowie der lokalen Gemeinschaften besser erfüllen.

  • Die Prüfung betrifft Anträge auf Netzanschluss von Rechenzentren.
  • Die Mehrheit der großen Bitcoin-Mining-Unternehmen in Texas soll Stromabnahmeverträge für zuvor genehmigte Kapazitäten unterzeichnet haben.
  • Rechenzentrumsprojekte in der Investitionsvorbereitungsphase könnten stärker betroffen sein.
  • Bereits für Netzanschlüsse genehmigte Grundstücke könnten an Wert gewinnen.

Infobox: Texas verschärft die Prüfung neuer Netzanschlüsse für Rechenzentren. Bestehende Stromabnahmeverträge sollen kurzfristig voraussichtlich nicht signifikant beeinträchtigt werden, während neue Projekte strengeren Anforderungen gegenüberstehen.

Die Miner befinden sich in unterschiedlichen Phasen der KI-Transformation

Die Berichte von BTC-ECHO, Bitget und 99Bitcoins zeichnen ein einheitliches Bild: Das klassische Bitcoin-Mining steht wegen sinkender Erlöse und hoher Infrastrukturkosten unter Druck. MARA und CleanSpark versuchen deshalb, ihre Energie- und Rechenzentrumskapazitäten für KI- und HPC-Anwendungen zu nutzen.

Die Ausgangslagen unterscheiden sich jedoch deutlich. Core Scientific erzielt bereits den überwiegenden Teil seines Umsatzes mit KI- und HPC-Hosting. CleanSpark verfügt über einen langfristigen Vertrag, meldete aus KI und HPC jedoch noch keine Umsätze. MARA baut eine Strompipeline von 4,8 Gigawatt auf, hat aber laut 99Bitcoins noch keine unterzeichneten KI-Kunden und keine abrechenbaren Kapazitäten in diesem Bereich.

UnternehmenStatus der KI- und HPC-Aktivitäten
MARAStrompipeline von 4,8 Gigawatt; noch keine unterzeichneten KI-Kunden; bislang nahezu kein Umsatzbeitrag
CleanSpark20-jähriger Mietvertrag über rund 6,6 Milliarden US-Dollar; 175 Megawatt ab dem vierten Quartal 2027 vorgesehen
Core Scientific136,7 Millionen US-Dollar beziehungsweise 83 Prozent des Quartalsumsatzes aus KI- und HPC-Colocation-Hosting

Schlussbilanz: Der Übergang von Bitcoin-Mining zu KI- und HPC-Infrastruktur ist bei den Unternehmen unterschiedlich weit fortgeschritten. Während Core Scientific bereits abrechenbare Kundenkapazitäten und Hosting-Erlöse ausweist, befinden sich MARA und CleanSpark bei wesentlichen Teilen ihrer Vorhaben noch in der Aufbau- beziehungsweise Vorbereitungsphase.

Sources:

Note on the use of artificial intelligence on this website

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Article Summary

Falling Bitcoin prices hurt MARA and CleanSpark, prompting both miners to develop AI and HPC infrastructure, though meaningful non-mining revenue remains limited.

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