Zcash plant schnelleres Netzwerk und 3:1-Split für Grayscale-ETF

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20.09.2026 247 times read 7 Comments

Zcash: Upgrade im November soll private Zahlungen bis zu dreimal schneller machen

Nach Angaben von CoinDesk peilen die Zcash-Entwickler den 5. November für das NU7-Upgrade an. Die geplante Aktualisierung soll die Blockzeit von 75 Sekunden auf 25 Sekunden verkürzen und damit private Zahlungen beschleunigen.

NU7 sieht außerdem vor, vorübergehend rund 60 % der Transaktionsgebühren aus dem Umlauf zu nehmen. Ab Februar 2031 sollen diese Mittel wieder über Mining-Belohnungen an Miner zurückgeführt werden.

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Die Planung folgt Gesprächen zwischen den Kernentwicklungsteams der Zcash Foundation, Project Tachyon, Valar, ZODL und Shielded Labs. Nach mehreren Gemeinschafts- und Coinholder-Umfragen erzielten die beteiligten Gruppen laut CoinDesk einstimmige Einigkeit über die Inhalte des Upgrades.

An den Abstimmungen nahmen etwa 2,4 Millionen ZEC teil, was 66 % des berechtigten Pools entsprach. Rund 98,9 % stimmten für die Beibehaltung des bestehenden Halving-Zeitplans, während 96,6 % den Februar 2031 als Startpunkt für die Rückführung der gesammelten Gebühren an die Miner auswählten.

Die kürzere Ziel-Blockzeit würde es Börsen oder Brücken, die auf eine feste Zahl von Bestätigungen warten, ermöglichen, ZEC in etwa einem Drittel der bisherigen Zeit freizugeben. An einer Ladentheke wäre eine solche Zahlung laut der Darstellung weiterhin langsamer als das Antippen einer Karte, die geringere Wartezeit könnte direkte private Zahlungen jedoch praktikabler machen.

Die schnellere Blockproduktion soll nicht zu einer dreimal höheren Ausgabe von ZEC führen. Dafür wird die Belohnung pro Block durch drei geteilt, während das Halving-Intervall von 1,68 Millionen Blöcken auf 5,04 Millionen Blöcke verlängert wird.

AngabeGeplanter Wert
Bisherige Blockzeit75 Sekunden
Geplante Blockzeit25 Sekunden
Transaktionsgebühren für die NachhaltigkeitsreserveRund 60 %
Rückführung der Gebühren an MinerAb Februar 2031
Bisheriges Halving-Intervall1,68 Millionen Blöcke
Geplantes Halving-Intervall5,04 Millionen Blöcke

Das Upgrade soll zudem das ältere Transaktionsformat deaktivieren, ohne neue Formate einzuführen. Wallets dürften voraussichtlich keine wesentlichen Änderungen benötigen; vollständige Nodes, Indexer und Block-Explorer könnten dagegen aktualisiert werden müssen.

Der Code soll bis zum 30. September fertiggestellt werden. Für den 6. Oktober ist der Start im Zcash-Testnetzwerk vorgesehen, während die endgültige Entscheidung für das Mainnet und die Festlegung einer Aktivierungshöhe am 20. Oktober erfolgen sollen.

Der 5. November bleibt damit ein Zieltermin und ist noch kein bestätigtes Startdatum.

Infobox: NU7 soll die Blockzeit von 75 Sekunden auf 25 Sekunden reduzieren, rund 60 % der Transaktionsgebühren vorübergehend aus dem Umlauf nehmen und ab Februar 2031 Mining-Belohnungen ergänzen. Die Mainnet-Aktivierung soll am 20. Oktober endgültig festgelegt werden.

Grayscale Zcash ETF: 3:1-Split nach Zuflüssen von 233 Millionen Dollar

InvestX berichtet, dass der Grayscale Zcash ETF ZCSH innerhalb weniger Wochen Nettozuflüsse von 233 Millionen Dollar verzeichnet hat. Das verwaltete Vermögen stieg demnach auf knapp 890 Millionen Dollar.

Als Reaktion auf die Nachfrage bereitet Grayscale einen 3-für-1-Split vor. Bei einem solchen ETF-Split vervielfacht sich die Zahl der umlaufenden Anteile, während der Stückpreis durch drei geteilt wird; der Gesamtwert der Position bleibt unverändert.

InvestX beschreibt die Maßnahme als Reaktion auf die starke Kursentwicklung von ZCSH, die direkt mit dem Anstieg von ZEC korreliert habe. Ein niedrigerer Stückpreis soll die wahrgenommene Zugänglichkeit erhöhen, Privatanleger ansprechen und Portfolio-Allokationen erleichtern.

Der Bericht ordnet ZCSH mit knapp 890 Millionen Dollar verwaltetem Vermögen als einen der am stärksten kapitalisierten Nischen-Krypto-ETFs ein. Die Nettozuflüsse von 233 Millionen Dollar werden als Zeichen eines wiedererwachten institutionellen Interesses an Zcash dargestellt.

Zcash wird dabei als Asset beschrieben, das mithilfe von zk-SNARKs auf Transaktionsvertraulichkeit setzt. Laut InvestX fallen die Zuflüsse in eine Phase günstiger Kursentwicklung für ZEC, während Kapital von Bitcoin und Ethereum in Privacy-Altcoins fließe.

Zusätzlich verweist InvestX auf On-Chain-Daten, nach denen der Mining-Wettbewerb im Zcash-Netzwerk ein Rekordniveau erreicht habe. Eine steigende Hashrate wird als Hinweis auf wachsendes Vertrauen in die künftige Rentabilität des Netzwerks beschrieben.

Der höhere Mining-Wettbewerb soll einerseits die Absicherung des Netzwerks stärken und dessen Resilienz gegenüber Angriffen erhöhen. Andererseits könnten die Margen kleinerer Miner sinken und die Professionalisierung des Sektors beschleunigt werden.

  • Nettozuflüsse in den Grayscale Zcash ETF: 233 Millionen Dollar
  • Verwaltetes Vermögen: knapp 890 Millionen Dollar
  • Geplanter Split: 3-für-1
  • Beschriebene Entwicklung: historischer Höchststand beim Mining-Wettbewerb

InvestX stellt die Kombination aus institutionellen Zuflüssen, technischem Split und Rekord-Hashrate als zusammenhängendes Signal für ein wiederentdecktes Asset dar. Offen bleibe, ob die strukturelle Nachfrage auch nach dem Ende des Momentum-Effekts ausreiche, um diese Niveaus zu halten.

Infobox: Laut InvestX verzeichnete ZCSH Nettozuflüsse von 233 Millionen Dollar und ein verwaltetes Vermögen von knapp 890 Millionen Dollar. Der geplante 3-für-1-Split soll die Zahl der Anteile erhöhen und den Stückpreis durch drei teilen, ohne den Gesamtwert einer Position zu verändern.

ZCSH-Split soll am 30. September vor Handelsbeginn wirksam werden

Bitcoin News berichtet, dass der Zcash-ETF von Grayscale einen 3:1-Aktiensplit vorbereitet. Der Schritt erfolgt weniger als zwei Monate nach der Auflegung des Produkts als weltweit erstes börsengehandeltes Zcash-Produkt.

Aktionäre, die am 28. September im Aktienregister eingetragen sind, sollen für jede gehaltene Aktie zwei zusätzliche Aktien erhalten. Der Split soll voraussichtlich vor Handelsbeginn am 30. September wirksam werden, während ZCSH weiterhin unter demselben Tickersymbol an der NYSE Arca gehandelt wird.

Durch den Split sinkt der Kurs pro Anteil rechnerisch, während sich die Zahl der umlaufenden Anteile erhöht. Anleger, die vor dem Split eine Aktie halten, sollen danach drei Aktien besitzen, von denen jede etwa einem Drittel des bisherigen Nettoinventarwerts pro Aktie entspricht.

Bis zum 17. September verzeichnete ZCSH nach Angaben von Bitcoin News seit seiner Auflegung am 25. August Nettozuflüsse in Höhe von 232,3 Millionen US-Dollar. Der niedrigere Aktienkurs könnte den Handel in kleineren Schritten erleichtern, ohne den zugrunde liegenden Wert der Position zu verändern.

AngabeWert
Split-Verhältnis3:1
Stichtag für eingetragene Aktionäre28. September
Voraussichtliches Wirksamkeitsdatum30. September
Auflegung von ZCSH25. August
Nettozuflüsse bis zum 17. September232,3 Millionen US-Dollar

Bitcoin News veranschaulicht den rechnerischen Effekt mit einem hypothetischen Beispiel: Aus 10 Anteilen zu je 300 US-Dollar würden nach dem Split 30 Anteile zu je 100 US-Dollar. Der Gesamtwert der Position bliebe bei 3.000 US-Dollar.

Das Produkt ermöglicht Anlegern, über Broker- und Anlagekonten in ZEC zu investieren, ohne den Token direkt kaufen, verwahren oder sichern zu müssen. Damit erhält Zcash eine Struktur, die mit traditionellen Marktinstrumenten vergleichbar ist.

Das Zcash-Produkt von Grayscale begann laut Bitcoin News als „Zcash Investment Trust“ und wurde 2021 zum ersten öffentlich notierten Zcash-Fonds. Craig Salm, Chief Legal Officer bei Grayscale, hob außerdem hervor, dass Zcash Zero-Knowledge-Proofs verwendet, um Transaktionsdetails zu verbergen, während eine selektive Offenlegung für Compliance-Zwecke unterstützt wird.

Die Einführung von Zcash an den öffentlichen Märkten habe aufgrund seiner datenschutzfördernden Funktionen „mehr regulatorisches Engagement als üblich“ erfordert, erklärte Craig Salm laut Bitcoin News.

Grayscale leitet laut dem Bericht 100 % der Verwaltungsgebühren von ZCSH in die Entwicklung des Zcash-Ökosystems und in das Marketing für den Fonds ein. Die Fundamentaldaten des ETFs sollen sich durch den Aktiensplit nicht verändern.

Infobox: Der 3:1-Split von ZCSH soll am 30. September vor Handelsbeginn wirksam werden. Für jede am 28. September eingetragene Aktie sollen Anleger zwei zusätzliche Aktien erhalten; der Gesamtwert ihrer Position bleibt unverändert.

Sources:

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The ETF numbers are impressive, but a 3:1 split doesn’t create any real value by itself—it just makes the price look more approachable. I’m more interested in whether the November upgrade actually delivers faster private payments without creating extra headaches for nodes, exchanges and smaller miners. If the institutional demand holds after the hype fades, then Zcash may have something more substantial than just momentum.
Smaller share prices might help trading a bit, but people keep acting like a split creates new money lol, the real test is if those ETF inflows and miner support are still there after the hype dies down.
The node and miner load part gets kinda lost here, faster blocks sound great but if small miners get squeezed out then decentralisation could take a hit too.
The ETF flow numbers sound big, but people shouldnt get too excited just becuse the share price is lower after the split. A 3 for 1 split is basicaly just cutting the pizza into more slices, not making more pizza, which I think alot of crypto headlines kind of blur on purpose. The 232 or 233 million inflow is still interesting tho, assuming those numbers are correct and not just money moving around from a related product or early speculators.

What I find more importent is the November upgrade and the 25 second blocks. Faster private payments could be a pretty big deal for Zcash, specially if exchanges and bridges dont make users wait forever for confirmations. But faster blocks dont automaticly mean instant payments, because an exchange can just decide it wants 20 confirmations instead of 10, and then the waiting time might not change much at all. Also I have no clue how much extra work this creates for nodes, indexers and explorers, but “wallets wont need major changes” doesnt mean everything is easy behind the scenes.

The fee reserve thing is also kinda confusing to me. Taking around 60 percent of fees out of circulation sounds deflationary or atleast like a sustainability plan, but then giving it back to miners in 2031 makes it sound more like a delayed payment bucket. Maybe that is smart economics, maybe it creates a weird incentive where miners just hope the future rules stay the same. Five years is a long time in crypto, people barely agree on what happened last week lol.

And the halving adjustment seems logical on paper. If blocks happen three times as often, reducing the reward per block by three should stop ZEC from suddenly being printed at a much faster rate. Still, there are probably lots of small details normal readers dont see, like uncle blocks or orphan rates, bandwidth and whether smaller mining operations can keep up. A record hashrate is good for security, but it can also mean the little miners get squeezed out and only huge operations are left, which isnt always great for decentralisation.

I also wouldnt treat the ETF inflows as proof that privacy coins have fully returned. Institutions might like the product because its easy to buy through a normal account, not because they suddenly became passionate about private transactions. And the privacy feature itself is probably what brings the most regulator questions, especially with selective disclosure and compliance. That sounds useful, but it also means the whole “private” thing is not as simple as people on crypto twitter make it sound.

The part about capital moving from Bitcoin and Ethereum into privacy altcoins seems like a pretty large conclusion from a short period of good performance. Markets rotate all the time, then rotate back even faster. If ZEC keeps users and developers after the hype, and the upgrade works without breaking exchange infrastructure, then maybe this is more than a temporary pump. But if the only thing bringing attention is the ETF chart and a cheaper looking share price, that probably wont last very long.

Anyway the testnet on October 6 seems more important than the fancy split date to me. Hopefully people watch whether the network actually behaves well under real load, instead of only celebrating the headline number of three times faster. Faster is nice, but reliable, private and not too expensive is the full package. One of those missing can ruin the whole sandwich.
The faster blocks sound cool but 60% of fees going somewhere else feels kinda confusing, who is really paying for that in the end lol. Also a split making shares cheaper doesnt mean the ETF is worth more, people sometimes act like it’s free money which is wierd.
The faster blocks sound useful, but I’m still curious how smoothly exchanges and indexers handle the change. If the ETF inflows are real demand rather than just a short-lived hype cycle, this could give Zcash some solid momentum.
The 25 second blocks sound cool but I wonder if nodes can realy keep up with all that extra data, specially the smaller ones. Also that fee money being taken out then returned in 2031 is kinda confusing, hope miners dont get left holding the bag untill then.

Article Summary

Zcash’s planned NU7 upgrade could cut block times to 25 seconds, while Grayscale’s ZCSH ETF prepares a 3:1 split after strong inflows.

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