Windkraft könnte theoretisch über 100 Bitcoin jährlich für Mining liefern
Autor: Mining Provider Editorial Staff
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Kategorie: News
Zusammenfassung: PowerCompute mined 7.9 Bitcoin in August 2026 versus 5.8 a year earlier; a large wind turbine could theoretically produce over 100 annually, though real output would be lower.
Bitcoin-Mining im August: Powercompute meldet 7,9 netto geminte Bitcoin
PowerCompute, Inc. hat ein ungeprüftes Bitcoin-Mining-Update für den Monat bis zum 31. August 2026 veröffentlicht. Nach Angaben von MarketScreener Deutschland meldete das Unternehmen im Berichtsmonat 7,9 netto geminte Bitcoin.
Im Vorjahreszeitraum hatte PowerCompute, Inc. 5,8 netto Bitcoin gemeldet. Das Update wurde am 09.09.2026 um 18:51 veröffentlicht und bezieht sich ausdrücklich auf ungeprüfte Angaben.
| Berichtsmonat | bis zum 31. August 2026 |
| Netto geminte Bitcoin | 7,9 |
| Netto geminte Bitcoin im Vorjahreszeitraum | 5,8 |
„PowerCompute, Inc. meldet ungeprüftes Bitcoin-Mining-Update für den Monat bis zum 31. August 2026.“ – MarketScreener Deutschland
Zusammenfassung: PowerCompute, Inc. weist für den Berichtsmonat 7,9 netto geminte Bitcoin aus, verglichen mit 5,8 netto im Vorjahreszeitraum. Die Angaben sind ungeprüft.
Windturbine könnte theoretisch mehr als 100 Bitcoin pro Jahr produzieren
Eine moderne Offshore-Windturbine kann laut Cryptonews.net grosse Mengen Strom erzeugen, die theoretisch direkt für Bitcoin-Mining eingesetzt werden könnten. Bei einer einzelnen grossen Windturbine sei unter bestimmten Marktbedingungen eine Jahresproduktion von mehr als 100 Bitcoin möglich.
Als Beispiel nennt der Bericht die Vestas V236-15.0 MW. Die Turbine verfügt über eine Nennleistung von 15 MW und einen Rotordurchmesser von 236 Metern. Vestas gibt eine mögliche Jahresproduktion von rund 80 GWh pro Turbine an, wobei diese von Standort und Windbedingungen abhängt.
| Beispielturbine | Vestas V236-15.0 MW |
| Nennleistung | 15 MW |
| Rotordurchmesser | 236 Meter |
| Mögliche Jahresproduktion | rund 80 GWh |
| Umgerechnet | 80 Millionen Kilowattstunden pro Jahr |
Die Turbine läuft nicht permanent mit voller Leistung. Windstärke und Standort bestimmen die tatsächliche Produktion, weshalb die Jahresproduktion von 80 GWh als Grundlage für die Berechnung herangezogen wird.
Berechnung anhand von Hashprice und Mining-Effizienz
Für die Modellrechnung verwendet Cryptonews.net die Mining-Ökonomie Anfang September 2026. Der Bitcoin-Hashprice lag zu diesem Zeitpunkt bei ungefähr 39 US-Dollar pro PH/s und Tag, während sich die globale Bitcoin-Hashrate in der Grössenordnung von rund 900 EH/s bewegte.
Als Referenz dient ein moderner ASIC-Miner mit einer Effizienz von etwa 13,5 J/TH. Nach der Darstellung des Berichts benötigt ein Terahash damit rund 0,324 kWh pro Tag. Aus 80 GWh könnten unter diesen Bedingungen theoretisch etwa 120 Bitcoin pro Jahr berechnet werden, sofern praktisch die gesamte Energie für Mining zur Verfügung steht.
| Bitcoin-Hashprice Anfang September 2026 | ungefähr 39 US-Dollar pro PH/s und Tag |
| Globale Bitcoin-Hashrate | in der Grössenordnung von rund 900 EH/s |
| Referenz-Effizienz der Mining-Hardware | etwa 13,5 J/TH |
| Energiebedarf je Terahash | rund 0,324 kWh pro Tag |
| Theoretische Produktion | etwa 120 Bitcoin pro Jahr |
| Durchschnittliche Tagesproduktion | 0,33 Bitcoin pro Tag |
Die im Bericht dargestellte grobe Rechnung lautet: 80 GWh Strom pro Jahr werden mit moderner Mining-Hardware mit etwa 13,5 J/TH und dem aktuellen Hashprice in Verbindung gebracht. Daraus ergibt sich eine theoretische Produktion von ungefähr 120 Bitcoin pro Jahr beziehungsweise durchschnittlich 0,33 Bitcoin pro Tag.
Zusammenfassung: Die Modellrechnung von Cryptonews.net kommt bei 80 GWh Jahresproduktion, einem Hashprice von ungefähr 39 US-Dollar pro PH/s und Tag sowie einer Hardware-Effizienz von etwa 13,5 J/TH auf etwa 120 Bitcoin pro Jahr.
Reale Produktion wäre wegen Verlusten und Schwankungen niedriger
Cryptonews.net betont, dass die 120 Bitcoin eine theoretische Modellrechnung und keine garantierte Produktion darstellen. In einem realen Projekt würden zusätzliche Verluste und Kosten die tatsächliche Menge reduzieren.
- Stromverluste und Kühlung
- Netzteile und Infrastruktur
- Ausfallzeiten der ASIC-Miner
- Wartung
- Schwankende Windproduktion
- Veränderungen der Bitcoin-Difficulty
- Sinkender Mining-Ertrag pro Hashrate
- Transaktionsgebühren und Veränderungen des Bitcoin-Preises
Ausserdem bedeutet eine Windturbine mit 15 MW nicht, dass permanent 15 MW zur Verfügung stehen. Die tatsächliche Energiemenge hängt von der Windproduktion und dem Standort ab. Deshalb sei die Jahresproduktion von 80 GWh die sinnvollere Grundlage für die Berechnung.
Infobox: Die theoretischen 120 Bitcoin pro Jahr berücksichtigen nicht sämtliche praktischen Verluste, Kosten und Schwankungen. Der Bericht weist ausdrücklich darauf hin, dass die reale Produktion niedriger wäre.
Auch Onshore-Windkraft könnte für Mining genutzt werden
Neben Offshore-Anlagen könnten laut Cryptonews.net auch grosse Onshore-Windturbinen für Bitcoin-Mining eingesetzt werden. Die aktuell bestellten Onshore-Turbinen in Europa erreichen inzwischen durchschnittlich mehr als 6 MW Leistung.
Entscheidend sei deshalb nicht allein die Grösse der Turbine, sondern vor allem, wie viel günstiger Strom tatsächlich für das Mining zur Verfügung steht. Wenn eine Windturbine bei niedriger Netznachfrage Strom produziert, könnte ein Mining-Standort diese Energie nutzen, anstatt sie zu einem sehr niedrigen Preis zu verkaufen oder die Produktion abzuregeln.
Mining als flexibler Stromabnehmer
Bitcoin-Miner können theoretisch flexibel betrieben werden. Bei günstigem und reichlich vorhandenem Strom werden die Maschinen eingeschaltet, während sie bei steigenden Strompreisen abgeschaltet werden können.
Eine grosse Windanlage könnte dadurch neben dem Stromverkauf eine zweite Einnahmequelle erhalten. Bei einer 15-MW-Offshore-Turbine könne dies abhängig von Stromproduktion, Mining-Hardware und Marktbedingungen in der Grössenordnung von über 100 Bitcoin pro Jahr liegen.
Zusammenfassung: Der Bericht von Cryptonews.net stellt Windkraft und Bitcoin-Mining als mögliche Kombination dar, bei der überschüssiger oder besonders günstiger Strom flexibel genutzt werden könnte. Für eine 15-MW-Offshore-Turbine wird unter den genannten Annahmen eine theoretische Grössenordnung von über 100 Bitcoin pro Jahr genannt.
Sources: