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Mexikanische Behörden prüfen Kartellverbindung zu geheimer Krypto-Mining-Anlage
Mexikanische Behörden haben in der Bergregion Sierra Norte nahe Tlaola im Bundesstaat Puebla eine versteckte Krypto-Mining-Anlage durchsucht. Dabei beschlagnahmten die Ermittler Hunderte Grafikkarten und prüfen, wer den professionell ausgestatteten Betrieb finanziert hat und woher die benötigte Energie stammte, berichtet BTC-ECHO.
Nach Angaben der Behörden befanden sich rund 300 GPUs, etwa 80 Mittelspannungsanschlüsse und acht Satellitenantennen auf dem Gelände. Die Ausstattung deutet laut dem Bericht auf einen professionellen Betrieb hin, dessen Stromverbrauch deutlich über dem der umliegenden Gemeinden gelegen haben soll.
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| Festgestellte Ausstattung | Angabe |
|---|---|
| Grafikkarten | rund 300 GPUs |
| Mittelspannungsanschlüsse | etwa 80 |
| Satellitenantennen | acht |
| Region | Sierra Norte nahe Tlaola, Puebla |
Die Staatsanwaltschaft untersucht, ob die Betreiber Strom aus der Infrastruktur eines nahegelegenen Wasserkraftwerks abgezweigt haben. Da Elektrizität zu den größten Kostenfaktoren beim Mining gehört, könnte illegal bezogene Energie die Betriebsausgaben erheblich reduziert haben.
Zusätzlich prüfen die Behörden, ob die geschürften Kryptowährungen dazu verwendet wurden, Einnahmen aus kriminellen Geschäften zu verschleiern. Wer hinter der Anlage steht, ist bislang nicht geklärt. Die mexikanische Bundesstaatsanwaltschaft machte wegen der laufenden Ermittlungen keine näheren Angaben zu möglichen Beteiligten.
„Der Aufbau einer solchen Infrastruktur erfordert technisches Wissen und viel Kapital“, erklärte Sicherheitsanalyst David Saucedo laut BTC-ECHO und hält deshalb eine Verbindung zu gut finanzierten kriminellen Gruppen für möglich.
Nach Angaben von Reuters handelt es sich um die vierte vergleichbare Krypto-Farm, die seit Anfang 2025 in dieser Region entdeckt wurde. Drei weitere Anlagen waren im vergangenen Jahr in der Nähe des Wasserkraftwerks gefunden worden.
Die Ermittler arbeiten inzwischen mit benachbarten Bundesstaaten zusammen, um nach weiteren versteckten Standorten zu suchen. Damit weitet sich die Untersuchung über die einzelne Anlage hinaus auf mögliche weitere Mining-Standorte und deren Energieversorgung aus.
- Die Anlage verfügte über rund 300 GPUs, etwa 80 Mittelspannungsanschlüsse und acht Satellitenantennen.
- Die Behörden prüfen eine mögliche illegale Nutzung der Infrastruktur eines nahegelegenen Wasserkraftwerks.
- Seit Anfang 2025 wurde in der Region die vierte vergleichbare Krypto-Farm entdeckt.
- Eine mögliche Verbindung zu gut finanzierten kriminellen Gruppen ist bislang nicht bewiesen.
Zusammenfassung: In Puebla wurde eine professionell ausgestattete Krypto-Mining-Anlage entdeckt. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen die Herkunft der Finanzierung, eine mögliche Abzweigung von Strom aus einem Wasserkraftwerk und ein möglicher Zusammenhang mit kriminellen Einnahmen.
US-Sanktionen gegen Ethereum-Wallets mit mutmaßlicher Verbindung zum Sinaloa-Kartell
Der Bericht von BTC-ECHO verweist außerdem auf Maßnahmen der USA aus dem Mai. Damals wurden mehrere Ethereum-Wallets sanktioniert, die mit einem Geldwäschenetzwerk des Sinaloa-Kartells in Verbindung stehen sollen.
Nach Angaben des US-Finanzministeriums sollen Einnahmen aus dem Drogengeschäft in Kryptowährungen umgewandelt und anschließend an das Kartell in Mexiko weitergeleitet worden sein. Von den Sanktionen waren sechs Ethereum-Adressen sowie mehrere Personen und Organisationen betroffen.
| Maßnahme | Angabe |
|---|---|
| Sanktionierte Blockchain | Ethereum |
| Betroffene Ethereum-Adressen | sechs |
| Zeitpunkt | Mai |
| Mutmaßlicher Zusammenhang | Geldwäschenetzwerk des Sinaloa-Kartells |
Der im Bericht beschriebene Fall zeigt, dass die Behörden mögliche Verbindungen zwischen Kryptowährungen, Geldwäsche und kriminellen Organisationen sowohl über Mining-Infrastrukturen als auch über Wallets untersuchen. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den sanktionierten Ethereum-Adressen und der beschlagnahmten Mining-Anlage wird in den vorliegenden Angaben nicht bestätigt.
Zusammenfassung: Die USA sanktionierten im Mai sechs Ethereum-Adressen sowie mehrere Personen und Organisationen wegen einer mutmaßlichen Verbindung zu einem Geldwäschenetzwerk des Sinaloa-Kartells. Laut US-Finanzministerium sollen Drogeneinnahmen in Kryptowährungen umgewandelt und an das Kartell weitergeleitet worden sein.
Sources:
















