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IREN verschiebt den Schwerpunkt von Bitcoin-Mining zu KI-Cloud-Infrastruktur
IREN hat im vierten Fiskalquartal erstmals höhere Einnahmen aus dem AI-Cloud-Geschäft als aus dem klassischen Bitcoin-Mining erzielt. Nach Angaben von Börse Express beliefen sich die AI-Cloud-Erlöse auf 70,5 Millionen US-Dollar, während das Bitcoin-Mining 66,7 Millionen US-Dollar beitrug.
Auch CoinDesk und TradingKey berichten über diesen Wendepunkt. CoinDesk zufolge haben sich die KI-Cloud-Einnahmen mehr als verdoppelt; TradingKey nennt einen Anstieg von 33,6 Millionen US-Dollar im Vorquartal auf 70,5 Millionen US-Dollar im vierten Geschäftsquartal. Damit entfielen laut TradingKey etwa 51,4 % des Quartalsumsatzes auf KI-Cloud-Dienste und 48,6 % auf das Mining.
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Der Gesamtquartalsumsatz lag laut Börse Express bei 137,22 Millionen US-Dollar und damit über den Erwartungen von 132,29 Millionen US-Dollar. TradingKey beziffert den Umsatz auf 137,2 Millionen US-Dollar und berichtet zugleich von einem Rückgang um 5 % gegenüber dem Vorquartal.
Die Neuausrichtung belastete jedoch die Profitabilität erheblich. Börse Express meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 702,6 Millionen US-Dollar, während CoinDesk und TradingKey für das vierte Geschäftsquartal einen Nettoverlust von 684 Millionen US-Dollar nennen.
Ein wesentlicher Grund für den Quartalsverlust waren nicht zahlungswirksame Wertminderungen auf Mining-Hardware. CoinDesk und TradingKey nennen eine Wertminderung von 450,4 Millionen US-Dollar; TradingKey ergänzt einen Rückgang des beizulegenden Zeitwerts von zur Veräußerung gehaltenen Mining-Geräten um etwa 102,1 Millionen US-Dollar. Zusammen beliefen sich diese Positionen laut TradingKey auf 552,5 Millionen US-Dollar beziehungsweise etwa 81 % des Nettoverlusts im Quartal.
Börse Express führt für das Gesamtjahr einen nicht zahlungswirksamen Wertberichtigungsposten von 638,8 Millionen US-Dollar an, der mit der Stilllegung veralteter Bitcoin-Mining-Hardware zusammenhängt. Die Berichte ordnen die Abschreibungen dem Umbau von Mining-Standorten und der Umwidmung von Strom- und Infrastrukturkapazitäten für KI-Anwendungen zu.
| Kennzahl | Angabe | Quelle |
|---|---|---|
| AI-Cloud-Umsatz im vierten Fiskalquartal | 70,5 Millionen US-Dollar | Börse Express, CoinDesk, TradingKey |
| Bitcoin-Mining-Umsatz im vierten Fiskalquartal | 66,7 Millionen US-Dollar | Börse Express, CoinDesk, TradingKey |
| Quartalsumsatz | 137,22 Millionen US-Dollar | Börse Express |
| Quartalsumsatz | 137,2 Millionen US-Dollar | CoinDesk, TradingKey |
| Nettoverlust im vierten Geschäftsquartal | 684 Millionen US-Dollar | CoinDesk, TradingKey |
| Nettoverlust im abgelaufenen Geschäftsjahr | 702,6 Millionen US-Dollar | Börse Express |
| Wertminderung auf Mining-Ausrüstung | 450,4 Millionen US-Dollar | CoinDesk, TradingKey |
| Bereinigtes EBITDA | 19,2 Millionen US-Dollar | CoinDesk, TradingKey |
Zusammenfassung: Die AI-Cloud übertraf bei IREN erstmals das Bitcoin-Mining. Gleichzeitig führten Wertminderungen, steigende Ausgaben und der laufende Umbau zu erheblichen Verlusten.
Bereinigtes EBITDA sinkt deutlich
Die kurzfristigen Ergebniskennzahlen verschlechterten sich während der Expansion in das KI-Geschäft. Nach Angaben von CoinDesk fiel das bereinigte EBITDA im Quartalsvergleich um 68 % auf 19,2 Millionen US-Dollar.
TradingKey berichtet ebenfalls von einem Rückgang des bereinigten EBITDA von 59,5 Millionen US-Dollar im Vorquartal auf 19,2 Millionen US-Dollar. Damit blieb die Kennzahl laut TradingKey hinter dem Marktkonsens von 57,1 Millionen US-Dollar zurück.
Der bereinigte Verlust je Aktie lag laut Börse Express bei 0,41 US-Dollar. Die Prognose hatte demnach bei 0,55 US-Dollar gelegen.
Die Belastungen resultierten laut den Berichten unter anderem aus steigenden Personalaufwendungen sowie Investitionen in den Ausbau der KI-Cloud-Infrastruktur. Gleichzeitig sanken die Einnahmen aus dem Bitcoin-Mining laut CoinDesk im Vergleich zum vorherigen Quartal um 40 %, da IREN Strom und Infrastruktur auf das KI-Geschäft umleitete.
- Das bereinigte EBITDA lag bei 19,2 Millionen US-Dollar.
- Der Rückgang gegenüber dem Vorquartal betrug 68 %.
- Die Mining-Einnahmen sanken laut CoinDesk um 40 %.
- Der bereinigte Verlust je Aktie betrug 0,41 US-Dollar.
Infobox: Der Umsatzschwerpunkt verschiebt sich zwar zur KI-Cloud, doch die Kosten des Kapazitätsausbaus und der Stilllegung von Mining-Hardware belasten die laufenden Ergebnisse.
Milliardenfinanzierung für Nvidia-GPUs und Ausbau der Rechenzentren
Parallel zu den Quartalszahlen wurde eine umfangreiche Finanzierung für den Ausbau der KI-Infrastruktur bekannt. Börse Express berichtet, dass Blue Owl Capital IREN 2,4 Milliarden US-Dollar an Fremdkapital bereitstellt.
Die Finanzierung besteht laut Börse Express aus einem besicherten Term Loan über 1,2 Milliarden US-Dollar und besicherten Notes in gleicher Höhe. Die Mittel sollen in den Kauf von Nvidias Blackwell-Ultra-GPUs für den Mackenzie-Rechenzentrumscampus fließen.
IREN setzt für den Ausbau auf bestehende Partnerschaften und langfristige Verträge. Nach Angaben von TradingKey umfasst die fünfjährige Rahmenvereinbarung mit Microsoft einen potenziellen Gesamtwert von bis zu 9,7 Milliarden US-Dollar inklusive Verlängerungsoptionen.
Die Vereinbarung beinhaltet mehrere KI-Infrastruktur-Bereitstellungen der 50-MW-Klasse. Das erste 50-MW-Projekt, Horizon 1, wurde laut TradingKey bereits an Microsoft ausgeliefert und von Microsoft abgenommen; die verbleibenden Bereitstellungen sollen bis 2026 erfolgen.
TradingKey berichtet außerdem, dass das in Horizon 1 eingesetzte System NVIDIA GB300 NVL72 die entsprechenden Nvidia-Tests bestanden und die Zertifizierung „Exemplar Cloud“ erhalten hat.
| Finanzierung und Ausbau | Angabe |
|---|---|
| Fremdkapital von Blue Owl Capital | 2,4 Milliarden US-Dollar |
| Besicherter Term Loan | 1,2 Milliarden US-Dollar |
| Besicherte Notes | 1,2 Milliarden US-Dollar |
| Potentieller Gesamtwert der Microsoft-Rahmenvereinbarung | bis zu 9,7 Milliarden US-Dollar |
| Größe der Horizon-1-Bereitstellung | 50 MW |
Zusammenfassung: IREN finanziert den KI-Ausbau mit 2,4 Milliarden US-Dollar Fremdkapital und setzt dabei auf Nvidia-GPUs sowie Microsoft-Verträge mit einem potenziellen Gesamtwert von bis zu 9,7 Milliarden US-Dollar.
Vertraglich gesicherte Einnahmen stehen noch weitgehend vor der Aktivierung
Die veröffentlichten Zahlen zeigen eine deutliche Lücke zwischen vertraglich vereinbarten Einnahmen und bereits operativ laufenden Kapazitäten. Börse Express zufolge verfügt IREN im laufenden Jahr über rund vier Milliarden US-Dollar an vertraglich gesicherten, annualisierten wiederkehrenden Einnahmen; zum 26. August lief davon bereits eine Milliarde US-Dollar operativ.
TradingKey nennt nach vollständiger Erfüllung der unterzeichneten KI-Cloud-Verträge eine hochgerechnete Jahresumsatzrate von etwa vier Milliarden US-Dollar. Zum Ende des Geschäftsquartals habe der voll einsatzbereite und im Betrieb befindliche Teil jedoch lediglich einen ARR von rund 500 Millionen US-Dollar erreicht.
Die Differenz erklärt sich laut TradingKey vor allem dadurch, dass sich ein großer Teil der Rechenkapazität noch im Aufbau oder in der Auslieferung befindet und noch keine Umsätze generiert. Der Markt dürfte sich deshalb künftig auf den Zeitplan der Infrastrukturprojekte sowie auf die Umwandlung der Verträge in tatsächliche Umsätze und operativen Cashflow konzentrieren.
Für die weitere Entwicklung plant IREN nach Angaben von TradingKey eine KI-Cloud-Kapazität von rund 480 MW im Jahr 2026. Im Jahr 2027 soll die Kapazität auf 1,2 GW ausgebaut werden.
| KI-Cloud-Kennzahl | Angabe | Quelle |
|---|---|---|
| Vertraglich gesicherte annualisierte Einnahmen | rund vier Milliarden US-Dollar | Börse Express |
| Zum 26. August operativ laufende Einnahmen | eine Milliarde US-Dollar | Börse Express |
| ARR nach vollständiger Vertragserfüllung | etwa vier Milliarden US-Dollar | TradingKey |
| Operativ befindlicher ARR zum Quartalsende | rund 500 Millionen US-Dollar | TradingKey |
| KI-Cloud-Kapazitätsziel 2026 | rund 480 MW | TradingKey |
| KI-Cloud-Kapazitätsziel 2027 | 1,2 GW | TradingKey |
Infobox: Die Verträge stellen laut den Quellen ein erhebliches Umsatzpotenzial dar. Ein großer Teil der Kapazität ist jedoch noch nicht in Betrieb, wodurch die Cashflow-Konversion zum zentralen Beobachtungspunkt wird.
Analysten bestätigen Kaufurteile trotz Kursrückgang
Der Markt reagierte zunächst negativ auf die hohen Kosten der Transformation. Laut Börse Express fiel die Aktie am Freitag um zwölf Prozent und notierte bei 30,59 Euro.
Der Kurs lag damit laut Börse Express rund 55 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 68,61 Euro aus dem November. Auf Sicht von zwölf Monaten stand dennoch ein Plus von 55 % zu Buche; die Volatilität auf Jahressicht wurde mit 125 % angegeben.
Trotz des Kursrückgangs bestätigten vier Analystenhäuser am selben Tag ihre positiven Einschätzungen. Cantor Fitzgerald bekräftigte laut Börse Express das Rating „Overweight“ mit einem Kursziel von 99,00 US-Dollar.
HC Wainwright hielt an „Buy“ bei 90,00 US-Dollar fest. BTIG Research bestätigte „Buy“ mit einem Kursziel von 80,00 US-Dollar, während Canaccord Genuity ebenfalls bei „Buy“ blieb und ein Ziel von 79,00 US-Dollar nannte.
| Analysehaus | Rating | Kursziel |
|---|---|---|
| Cantor Fitzgerald | „Overweight“ | 99,00 US-Dollar |
| HC Wainwright | „Buy“ | 90,00 US-Dollar |
| BTIG Research | „Buy“ | 80,00 US-Dollar |
| Canaccord Genuity | „Buy“ | 79,00 US-Dollar |
Zusammenfassung: Während der Aktienkurs deutlich nachgab, hielten vier Analystenhäuser an ihren Kaufurteilen fest. Börse Express beschreibt damit eine ausgeprägte Differenz zwischen der Einschätzung des Marktes und den Erwartungen der Analysten.
KI-Umbau belastet Bitcoin-Miner weltweit
Die hohen Investitionen von Bitcoin-Minern in KI- und High-Performance-Computing-Infrastruktur beschränken sich nicht auf IREN. finanzen.at berichtet unter Berufung auf CoinTelegraph und BlocksBridge Consulting, dass eine Gruppe von 15 Bitcoin-Minern und KI-Rechenzentrumsbetreibern in ihren jüngsten Berichtsperioden 2026 zusammen 30,7 Milliarden US-Dollar in Sachanlagen investierte.
Diese Summe lag laut finanzen.at 42,6 % über den Investitionen des gesamten Jahres 2025, die mit 21,53 Milliarden US-Dollar angegeben wurden. Bei einer engeren Gruppe von neun vergleichbaren Minern beliefen sich die Sachanlageninvestitionen im ersten Halbjahr auf 5,11 Milliarden US-Dollar.
Den direkt ausgewiesenen KI- und HPC-Erlösen dieser neun Miner standen im selben Zeitraum laut finanzen.at lediglich 341,2 Millionen US-Dollar gegenüber. Daraus ergab sich ein Verhältnis von rund 15 zu 1 zwischen Investitionen und direkt ausgewiesenen Erlösen.
Gleichzeitig beschleunigte sich das Umsatzwachstum. Im zweiten Quartal stiegen die KI- und HPC-Erlöse der neun Miner gegenüber dem Vorquartal um 52 % auf 205,8 Millionen US-Dollar.
BlocksBridge weist laut finanzen.at darauf hin, dass vorhandene Stromverträge und Grundstücke zwar einen Startvorteil bieten, die Umwandlung in KI-taugliche Kapazität jedoch zusätzliche Umspannwerke, Gebäude, Kühlsysteme und Netzwerktechnik erfordert. Bei bestimmten Geschäftsmodellen kommen außerdem GPUs hinzu.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Investitionen von 15 Minern und KI-Rechenzentrumsbetreibern 2026 | 30,7 Milliarden US-Dollar |
| Investitionen im gesamten Jahr 2025 | 21,53 Milliarden US-Dollar |
| Veränderung 2026 gegenüber 2025 | 42,6 % |
| Sachanlageninvestitionen von neun vergleichbaren Minern im ersten Halbjahr | 5,11 Milliarden US-Dollar |
| Direkt ausgewiesene KI- und HPC-Erlöse dieser Gruppe | 341,2 Millionen US-Dollar |
| KI- und HPC-Erlöse im zweiten Quartal | 205,8 Millionen US-Dollar |
| Wachstum gegenüber dem Vorquartal | 52 % |
Infobox: Die Investitionssummen der betrachteten Unternehmen liegen deutlich über den bisher direkt ausgewiesenen KI- und HPC-Erlösen. Die Einnahmen wachsen, haben den Investitionsvorlauf laut finanzen.at jedoch noch nicht aufgeholt.
Bitcoin-Hashrate verlagert sich zwischen den Mining-Ländern
Cryptonews.net berichtet über eine Veränderung der geografischen Verteilung der Bitcoin-Hashrate im Jahr 2026. Die USA bleiben demnach das dominierende Mining-Land, ihr Anteil an der globalen Hashrate sank jedoch von 37,523 % zu Jahresbeginn auf derzeit 36,7 %.
Russland startete mit einem Anteil von 16,417 % und erhöhte diesen laut Cryptonews.net auf 17,2 %. Die absolute Rechenleistung Russlands ging gleichzeitig von 175 EH/s auf rund 162 EH/s zurück, was einem Rückgang von etwa 13 EH/s in den letzten 238 Tagen entspricht.
China steigerte seinen Anteil an der globalen Bitcoin-Hashrate von 11,276 % auf 12,2 %. Die absolute Hashrate sank jedoch von 125 EH/s auf 115 EH/s.
Die gesamte Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks lag am 27. August 2026 laut Cryptonews.net bei 892,35 EH/s. Zu Beginn des Jahres hatte die Hashrate demnach deutlich über 1.000 EH/s gelegen.
| Land beziehungsweise Netzwerk | Anteil beziehungsweise Hashrate |
|---|---|
| USA zu Jahresbeginn | 37,523 % |
| USA derzeit | 36,7 % |
| Russland zu Jahresbeginn | 16,417 % |
| Russland derzeit | 17,2 % |
| Russland im ersten Quartal | 175 EH/s |
| Russland derzeit | rund 162 EH/s |
| China zu Jahresbeginn | 11,276 % |
| China derzeit | 12,2 % |
| China zu Jahresbeginn | 125 EH/s |
| China derzeit | 115 EH/s |
| Gesamte Bitcoin-Hashrate am 27. August 2026 | 892,35 EH/s |
Zusammenfassung: Die USA stellen weiterhin den größten Anteil der Bitcoin-Hashrate, verlieren jedoch einen Teil ihrer Dominanz. Russland und China steigerten ihre prozentualen Anteile, während ihre absoluten Hashrate-Werte ebenfalls zurückgingen.
Paraguay gewinnt Anteil, Hashpreis steigt
Paraguay entwickelte sich laut Cryptonews.net gegen den allgemeinen Trend. Der Anteil des Landes an der globalen Bitcoin-Hashrate stieg von 4,034 % auf 4,7 %.
Seit Jahresbeginn gewann Paraguay nach Angaben der Quelle 1 EH/s an Gesamt-Hashrate hinzu. Kanada verzeichnete dagegen einen leichten Rückgang seines Anteils von 2,627 % im ersten Quartal auf derzeit 2,6 % und verlor in den letzten 7,82 Monaten des Jahres rund 4 EH/s.
Weitere Rückgänge beim globalen Anteil meldete Cryptonews.net für Kasachstan, Oman und Äthiopien. Kasachstan fiel von 2,064 % auf 1,6 %, Oman von 3,002 % auf 2,8 % und Äthiopien von 2,58 % auf 2,4 %.
Die Quelle nennt außerdem aktuelle Anteile und Hashraten für weitere Länder: Mexiko mit 0,4 % beziehungsweise 3,5 EH/s, Australien mit rund 0,3 % beziehungsweise 3 EH/s, Norwegen mit 1,7 % beziehungsweise 16 EH/s und Indonesien mit rund 1,8 % beziehungsweise 17 EH/s.
Die Vereinigten Arabischen Emirate hielten laut Cryptonews.net 3 % beziehungsweise 28 EH/s. Georgien kam auf 1,2 % beziehungsweise 11 EH/s, der Iran auf 0,2 % beziehungsweise 2 EH/s, Pakistan auf 0,3 % beziehungsweise 2,5 EH/s und Japan auf 0,05 % beziehungsweise 0,5 EH/s.
Auch die Entwicklung des Hashpreises könnte die geografische Verteilung des Minings weiter beeinflussen. Cryptonews.net zufolge stieg der Umsatz für einen einzelnen Petahash pro Sekunde von 31,66 US-Dollar vor 30 Tagen um 27,42 % auf derzeit 40,34 US-Dollar.
| Land | Anteil beziehungsweise Veränderung | Hashrate |
|---|---|---|
| Paraguay | von 4,034 % auf 4,7 % | seit Jahresbeginn 1 EH/s hinzugewonnen |
| Kanada | von 2,627 % auf 2,6 % | rund 4 EH/s Verlust |
| Kasachstan | von 2,064 % auf 1,6 % | – |
| Oman | von 3,002 % auf 2,8 % | – |
| Äthiopien | von 2,58 % auf 2,4 % | – |
| Hashpreis vor 30 Tagen | 31,66 US-Dollar je PH/s | – |
| Hashpreis derzeit | 40,34 US-Dollar je PH/s | +27,42 % |
Infobox: Paraguay erhöhte seinen Anteil an der globalen Hashrate, während mehrere etablierte Mining-Standorte Anteile verloren. Der gestiegene Hashpreis könnte laut Cryptonews.net zusätzliche Marktteilnehmer anziehen.
Bitcoin-Kurs als möglicher Rückenwind für Miner
finanzen.at berichtet, dass ein höherer Bitcoin-Kurs Unternehmen mit weiterhin großem Mining-Anteil zusätzlichen Spielraum verschaffen könnte. Als möglichen Auslöser nennt die Quelle die Ankündigung des US-Finanzministeriums, sein Rückkaufprogramm für langfristige Anleihen mindestens zu verdoppeln.
Die maximale Größe der Rückkaufoperationen für Anleihen mit Laufzeiten von 10 bis 20 sowie 20 bis 30 Jahren wurde laut finanzen.at von bisher 2 auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar je Operation angehoben. Das erweiterte Programm soll vom 9. September bis zum 4. November laufen und die Liquidität am Anleihemarkt verbessern.
Die Ankündigung ließ laut finanzen.at die Renditen langlaufender Staatsanleihen bereits spürbar sinken. Standard-Chartered-Analyst Geoff Kendrick wertete die Entwicklung als möglichen Wendepunkt für Bitcoin.
Ein Ausbruch über 65.500 US-Dollar könnte laut der von finanzen.at aufgegriffenen Einschätzung bestätigen, dass der Zyklustiefpunkt bereits erreicht sei.
Kendrick empfahl Anlegern nach Darstellung von finanzen.at, sich für einen Anstieg auf 100.000 US-Dollar bis Jahresende zu positionieren. Als Begründung wurden neben der Vier-Jahres-Zyklik von Bitcoin auch mögliche Liquiditätseffekte und das fixe Angebot der Kryptowährung genannt.
| Bitcoin- und Anleihemarktkennzahl | Angabe |
|---|---|
| Bisherige maximale Rückkaufgröße je Operation | 2 Milliarden US-Dollar |
| Neue maximale Rückkaufgröße je Operation | mindestens 4 Milliarden US-Dollar |
| Laufzeit des erweiterten Programms | 9. September bis 4. November |
| Technische Bitcoin-Marke | 65.500 US-Dollar |
| Genanntes Bitcoin-Ziel bis Jahresende | 100.000 US-Dollar |
Zusammenfassung: Ein steigender Bitcoin-Kurs könnte die weiterhin vom Mining abhängigen Unternehmen unterstützen. finanzen.at verweist zugleich auf 65.500 US-Dollar als technische Marke und auf die Einschätzung eines möglichen Anstiegs auf 100.000 US-Dollar bis Jahresende.
Sources:
- IREN Aktie: AI-Cloud überholt Bitcoin-Mining
- IIREN verliert 8 %, obwohl die Einnahmen aus der KI-Cloud erstmals die des Bitcoin-Minings übertreffen
- Bitcoin-Miner: KI-Milliarden zahlen sich noch nicht aus
- IREN bricht vorbörslich um über 7 % ein, da Wertminderungen den Quartalsverlust auf 684 Mio. USD drücken; KI-Cloud-Umsatz übertrifft erstmals Mining
- Der Einfluss der USA im Bereich des Bitcoin-Minings lässt vom ersten bis zum dritten Quartal nach, während konkurrierende Nationen an Boden gewinnen














