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Grayscale beantragt Zcash-Ertrags-ETF mit zweiwöchentlichen Ausschüttungen
Grayscale hat am 25. September den vorgeschlagenen „ZCSH High Income ETF“ beantragt. Der Fonds soll mithilfe von Optionen ein indirektes Engagement in Zcash ermöglichen und alle zwei Wochen Ausschüttungen anstreben.
Der neue Fonds wäre unabhängig vom bestehenden Zcash-ETF von Grayscale, der unter dem Tickersymbol ZCSH gehandelt wird und ZEC hält. Tickersymbol und Börse des Ertragsfonds sind im Prospekt noch als „in Bearbeitung“ aufgeführt; Anleger würden Anteile an einem Fonds halten, der Optionen nutzt, statt direkt Anteile am bestehenden ZCSH-Produkt oder ZEC zu besitzen.
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Der Antrag folgt auf die Einführung von ZCSH an der NYSE Arca am 25. August. Der Handel mit Optionen auf dessen Anteile begann laut der Einreichung am 8. September. Grayscale will diese Kontrakte für den Aufbau des Engagements des Ertragsfonds verwenden.
Optionsstrategie soll Zcash-Engagement und Erträge verbinden
Der vorgeschlagene Fonds soll Call-Optionen kaufen und Put-Optionen verkaufen, die an einen Zcash-ETF gekoppelt sind. Nach Darstellung von Grayscale soll diese Kombination die Kursbewegungen des ETFs nachbilden, ohne dessen Anteile zu halten.
Zusätzlich will der Fonds Call-Optionen verkaufen, um Prämien zu erzielen. Dieser Ansatz wird als synthetische „Covered-Call“-Strategie bezeichnet. Der Verkauf von Call-Optionen kann Gewinne oberhalb des Ausübungspreises begrenzen, während der Verkäufer weiterhin einem Verlustrisiko ausgesetzt bleibt, wenn der zugrunde liegende Vermögenswert an Wert verliert.
Die Ausübungspreise will Grayscale auf Grundlage der Marktbedingungen festlegen. Anleger könnten dadurch Ausschüttungen erhalten, würden jedoch möglicherweise weniger von einem starken Anstieg des ZCSH-Kurses profitieren.
- Call-Optionen kaufen und Put-Optionen verkaufen, die an einen Zcash-ETF gekoppelt sind
- Call-Optionen verkaufen, um Prämien zu erzielen
- Ausschüttungen alle zwei Wochen anstreben
- Keine feste Rendite vorsehen
Der Ausschüttungsplan garantiert keine feste Rendite. Höhe und Art der Ausschüttungen sollen variieren; laut Antrag könnte eine Zahlung auch das Eigenkapital der Anleger zurückzahlen. Die Ergebnisse des Ertragsfonds können außerdem von den Kursbewegungen von ZEC abweichen.
„Die Höhe und Art der Ausschüttungen würden variieren“, heißt es laut dem von news.bitcoin.com wiedergegebenen Prospekt.
Zusammenfassung: Grayscale plant einen eigenständigen Zcash-Ertragsfonds mit Optionen und angestrebten zweiwöchentlichen Ausschüttungen. Die Strategie kann laufende Prämien ermöglichen, zugleich aber Gewinne bei steigenden Kursen begrenzen und von der direkten Entwicklung von ZEC abweichen.
Vorläufiger Prospekt und wachsendes Zcash-Produktangebot
Der Vorschlag erweitert Grayscales Produktpalette um ein weiteres Angebot, das kryptowährungsgebundene Optionen zur Erzielung von Erträgen nutzt. Zum Vergleich verweist der Bericht auf den Bitcoin-Covered-Call-ETF von Blackrock, der im Juni an der Nasdaq den Handel aufnahm und ebenfalls auf Optionsprämien ausgerichtet ist.
Der bestehende ZCSH-Fonds ist seit seiner Notierung im August gewachsen. Grayscale berichtete, dass sein Zcash-ETF in diesem Monat ein Vermögen von 1 Milliarde US-Dollar erreicht habe. Das Vermögenswachstum spiegele sowohl Kursveränderungen von ZEC als auch Anlegerströme wider.
Der Prospekt ist noch vorläufig. Der Ertragsfonds kann erst verkauft werden, wenn seine Registrierungserklärung in Kraft tritt. Verwaltungsgebühr, Tickersymbol und Börse sind in den Unterlagen noch nicht angegeben. Grayscale beantragte vorbehaltlich des Registrierungsverfahrens ein Inkrafttreten 75 Tage nach der Einreichung.
News.bitcoin.com berichtet zudem, Zcash habe sich im vergangenen Jahr um das 19-Fache verteuert. Grayscale vertrete dennoch die Ansicht, dass die auf Datenschutz ausgerichtete Kryptowährung weiterhin unterbewertet sein könnte.
Infobox: Der Fonds bleibt von der Registrierung abhängig. Verwaltungsgebühr, Tickersymbol und Börse wurden in den Unterlagen noch nicht angegeben; beantragt wurde ein Inkrafttreten 75 Tage nach der Einreichung.
Riot zahlt Coinbase-Kredit über 200 Millionen US-Dollar zurück
Riot Platforms (NASDAQ: RIOT) hat seine ausstehenden Verbindlichkeiten gegenüber Coinbase Credit zurückgezahlt und eine mit Bitcoin besicherte Kreditfazilität in Höhe von 200 Millionen US-Dollar beendet. Damit erloschen die Ansprüche des Kreditgebers auf die zur Besicherung verpfändeten Bitcoin-Vermögenswerte.
Der Bitcoin-Miner und Rechenzentrumsbetreiber schloss die freiwillige Rückzahlung am 21. September ab. Laut einer am Freitag bei der SEC eingereichten Meldung zahlte Riot den gesamten ausstehenden Kapitalbetrag sowie die aufgelaufenen Zinsen zurück, ohne dass eine Gebühr für die vorzeitige Kündigung oder eine Vertragsstrafe anfiel.
Mit der Rückzahlung endete auch die Verpflichtung von Coinbase, weitere Kredite zu gewähren. Die Sicherungsrechte wurden zeitgleich mit der Rückzahlung freigegeben.
Kredit war mit 6,15 % festem Jahreszinssatz ausgestattet
Die Kreditlinie hatte einen festen Jahreszinssatz von 6,15 %. Ihre Laufzeit war im April 2026 durch eine Vertragsänderung bis zum 20. April 2027 verlängert worden. Riot hatte die Kreditlinie in Höhe von 200 Millionen US-Dollar vollständig in Anspruch genommen.
Bei einem Saldo von 200 Millionen US-Dollar hätten die jährlichen Zinsen bei diesem Zinssatz etwa 12,3 Millionen US-Dollar betragen. Riot zahlte die Schulden etwa sieben Monate vor der geänderten Fälligkeit zurück.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Kreditfazilität | 200 Millionen US-Dollar |
| Fester Jahreszinssatz | 6,15 % |
| Geänderte Fälligkeit | 20. April 2027 |
| Jährliche Zinsen bei 200 Millionen US-Dollar | etwa 12,3 Millionen US-Dollar |
| Rückzahlung | 21. September |
Die Vereinbarung umfasste Bitcoin, USDC und Bargeld, die bei Coinbase Custody Trust verwahrt wurden. Riot gab jedoch nicht bekannt, wie viele Bitcoin unmittelbar vor der Beendigung der Kreditfazilität verpfändet waren.
Zum 30. Juni hatte Riot 5.821 Bitcoin im Wert von etwa 340,7 Millionen US-Dollar als Sicherheit verpfändet. Dies entsprach zu diesem Zeitpunkt etwa 51 % des Gesamtbestands von 11.380 Bitcoin.
Zusammenfassung: Riot hat die vollständig in Anspruch genommene Kreditfazilität von 200 Millionen US-Dollar einschließlich aufgelaufener Zinsen zurückgezahlt. Dadurch wurden die Sicherungsrechte an den verpfändeten Vermögenswerten freigegeben; zum 30. Juni waren 5.821 Bitcoin im Wert von etwa 340,7 Millionen US-Dollar verpfändet.
Entwicklung der Kreditvereinbarung
Riot erhielt ursprünglich im April 2025 eine mit Bitcoin besicherte Kreditlinie in Höhe von 100 Millionen US-Dollar. Sie sollte strategische Initiativen und allgemeine Unternehmenszwecke finanzieren.
Der ursprüngliche Zinssatz entsprach dem höheren Wert aus der Obergrenze des Zielkorridors für Federal Funds und 3,25 % zuzüglich 4,5 Prozentpunkte. Daraus ergab sich ein jährlicher Mindestzinssatz von 7,75 %.
Im folgenden Monat verdoppelte Riot die Kreditlinie auf 200 Millionen US-Dollar. Für die Aufstockung fiel eine einmalige Gebühr in Höhe von 1 Million US-Dollar an. Mit der Überarbeitung im April 2026 wurde die variabel verzinsliche Struktur durch einen festen Zinssatz ersetzt.
Die Gebühr für eine vorzeitige Kündigung galt nur bis zum viermonatigen Jahrestag des ursprünglichen Fälligkeitstermins am 21. April 2026. Dieses Zeitfenster endete am 21. August, sodass bei der Rückzahlung im September keine Gebühr anfiel.
- April 2025: Kreditlinie in Höhe von 100 Millionen US-Dollar
- Folgender Monat: Erhöhung auf 200 Millionen US-Dollar und einmalige Gebühr in Höhe von 1 Million US-Dollar
- April 2026: Umstellung auf einen festen Zinssatz und Verlängerung bis zum 20. April 2027
- 21. August: Ende des Zeitfensters für die Gebühr bei vorzeitiger Kündigung
- 21. September: Vollständige Rückzahlung und Beendigung der Kreditfazilität
Infobox: Die Kreditlinie begann mit 100 Millionen US-Dollar und wurde im folgenden Monat auf 200 Millionen US-Dollar erhöht. Nach der Umstellung auf 6,15 % festen Jahreszins zahlte Riot die Verbindlichkeiten am 21. September ohne Gebühr für die vorzeitige Kündigung zurück.
Riot baut Rechenzentrumsgeschäft neben Bitcoin-Mining aus
Die Rückzahlung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Riot sein Rechenzentrumsgeschäft neben dem Bitcoin-Mining erweitert. Im August gab das Unternehmen einen 20-jährigen Mietvertrag über 191 Megawatt Rechenkapazität auf seinem Rockdale-Campus mit einem nicht namentlich genannten Entwickler künstlicher Intelligenz bekannt.
Riot erklärte, dass der Vertrag während seiner anfänglichen Laufzeit voraussichtlich einen Umsatz von rund 9,1 Milliarden US-Dollar generieren werde. Der Bericht stellt die Kreditrückzahlung damit in den Zusammenhang mit der Entwicklung zusätzlicher Rechenzentrumsaktivitäten.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Laufzeit des Mietvertrags | 20 Jahre |
| Rechenkapazität | 191 Megawatt |
| Voraussichtlicher Umsatz während der anfänglichen Laufzeit | rund 9,1 Milliarden US-Dollar |
Zusammenfassung: Riot verbindet sein Bitcoin-Mining-Geschäft mit dem Ausbau von Rechenzentren. Ein im August bekannt gegebener Mietvertrag über 191 Megawatt soll während seiner anfänglichen Laufzeit voraussichtlich rund 9,1 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren.
Sources:














