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Dogecoin: Kein natives Staking, aber neue Mining-Hardware von ASICID
Der Dogecoin-Kurs lag laut CryptoTicker am Dienstagvormittag bei 0,084357 Euro beziehungsweise 0,094847 Dollar. Gegenüber dem Vortag entsprach dies einem Rückgang von 1,63 Prozent in Euro und 1,38 Prozent in Dollar; auf Wochensicht lag der Kurs 0,15 Prozent niedriger, während er auf Monatssicht 4,42 Prozent zulegte. Die Kursdaten stammten von CoinGecko und hatten den Stand 6. Oktober.
CryptoTicker stellte zugleich klar, dass Dogecoin im eigenen Protokoll kein Staking unterstützt. Dogecoin verwendet Proof of Work mit dem Rechenverfahren Scrypt, während neue Blöcke durch Rechenarbeit entstehen und die Belohnung von 10.000 DOGE je Block an den Miner geht, der den Block gefunden hat.
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| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Dogecoin-Kurs in Euro | 0,084357 Euro |
| Dogecoin-Kurs in Dollar | 0,094847 Dollar |
| Marktkapitalisierung | rund 14,82 Milliarden Dollar |
| Spotumsatz der vergangenen 24 Stunden | 519 Millionen Dollar |
| Umlaufmenge | 156.210.086.384 DOGE |
| Tagesspanne | 0,083552 bis 0,085781 Euro |
Nach einer Auswertung der Dogecoin-Blockchain über die Schnittstelle von Blockchair lag die Kette am 6. Oktober bei 6.403.759 Blöcken. In den vorausgegangenen 24 Stunden kamen 1.362 Blöcke hinzu, wodurch bei einer Belohnung von 10.000 DOGE je Block 13.620.000 neue DOGE entstanden.
CryptoTicker bezifferte die jährliche Ausweitung der Menge auf 3,18 bis 3,36 Prozent. Bei einer Hochrechnung der Tagesproduktion ergaben sich rund 4,97 Milliarden DOGE pro Jahr; beim nominellen Takt von einem Block je Minute wurden 5,256 Milliarden DOGE pro Jahr genannt.
Die Rechenleistung hinter Dogecoin lag im Mittel der vergangenen 24 Stunden bei rund 2,69 Petahash je Sekunde, die Schwierigkeit bei 39.397.744. Im selben Zeitraum verzeichnete die Blockchain 18.059 Transaktionen. Seit 2014 wird Dogecoin gemeinsam mit Litecoin über Merged Mining geschürft, sodass dieselbe Rechenarbeit für beide Netzwerke zählt.
Renditeangebote für DOGE seien daher technisch keine Ausschüttungen des Dogecoin-Protokolls. Laut CryptoTicker handele es sich um Lending, bei dem ein Anbieter die DOGE entgegennimmt und an andere Marktteilnehmer weiterverleiht; für den Nutzer entstehe damit eine Forderung gegen den Anbieter.
- Die DOGE verlassen die eigene Verwahrung und liegen beim Anbieter.
- Es kann eine Mindestlaufzeit oder Kündigungsfrist geben.
- Der Renditesatz kann als variabler Satz angegeben und vom Anbieter geändert werden.
- Eine MiCAR-Zulassung für Verwahrung deckt das Lending-Produkt nicht automatisch ab.
- Eine Einlagensicherung wie beim Bankkonto besteht für Kryptowerte nicht.
Für die steuerliche Behandlung verwies CryptoTicker auf das Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 6. März 2025 mit dem Aktenzeichen IV C 1 - S 2256/00042/064/043. Lending-Erträge im Privatvermögen würden danach zu den sonstigen Einkünften nach Paragraf 22 des Einkommensteuergesetzes zählen und mit dem persönlichen Steuersatz besteuert; für Einkünfte aus Leistungen nach Paragraf 22 Nummer 3 gelte eine Freigrenze von 256 Euro im Kalenderjahr.
Die einjährige Haltefrist nach Paragraf 23 EStG bleibe laut CryptoTicker auch dann bestehen, wenn Kryptowerte zwischenzeitlich für Lending genutzt wurden. Kursgewinne nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr seien steuerfrei; innerhalb eines Jahres gelte eine Freigrenze von 1.000 Euro. Jede als Zins zugeflossene Einheit beginne außerdem eine eigene Haltefrist.
„Im Dogecoin-Protokoll existiert kein Staking. Was dort als Rendite ausgezahlt wird, stammt aus einem Kreditgeschäft.“ – CryptoTicker
Infobox – CryptoTicker: Dogecoin arbeitet mit Proof of Work und schüttet keine Rendite an bloße Halter aus. Die Menge wächst um 3,18 bis 3,36 Prozent im Jahr; Renditeangebote sind laut Quelle Kreditgeschäfte mit eigenem Gegenparteirisiko und eigener steuerlicher Behandlung.
ASICID veröffentlicht IDMINER-Serie für Bitcoin-, Litecoin- und Dogecoin-Mining
Cryptopolitan berichtete am 6. Oktober 2026 über die Veröffentlichung der IDMINER-Serie durch ASICID Inc. Das Unternehmen stellte die neue Reihe von Kryptowährungs-Mining-Systemen für das Mining von Bitcoin, Litecoin und Dogecoin vor.
Die Serie umfasst den IDMINER HomeRack, den IDMINER 2 und den IDMINER 1. Die Konfigurationen reichen laut der von Chainwire verbreiteten Pressemitteilung von 1.150 TH/s bis 9.600 TH/s Bitcoin-Hashrate sowie von 350 GH/s bis 3.200 GH/s Litecoin- und Dogecoin-Hashrate.
| Modell | Bitcoin-Hashrate | Litecoin/Dogecoin-Hashrate | Leistung | Geschätzter monatlicher Mining-Ertrag |
|---|---|---|---|---|
| IDMINER HomeRack | 9,600 TH/s | 3,200 GH/s | 4 × 1,300W | bis zu $25,590 |
| IDMINER 2 | 2,400 TH/s | 800 GH/s | 1,300W | bis zu $6,390 |
| IDMINER 1 | 1,150 TH/s | 350 GH/s | 700W | bis zu $2,790 |
ASICID erklärte, dass die Systeme vor dem Versand vorkonfiguriert und getestet würden. Nutzer könnten den Miner an die Stromversorgung anschließen, eine Verbindung per WiFi oder Ethernet herstellen, die Daten des gewünschten Mining-Pools eingeben und anschließend mit dem Mining beginnen.
Die Geräte unterstützten gängige Mining-Pools und böten zusätzlich Zugang zu einer gebührenfreien Mining-Pool-Option von ASICID. Zu den weiteren genannten Funktionen gehörten thermisches Management und Hardwaretests vor dem Versand.
Das Unternehmen beschrieb seine Produktion als integrierten Prozess mit Forschung und Entwicklung, Hardware-Engineering, Montage, thermischen Tests und Qualitätssicherung. ASICID hat laut Cryptopolitan seinen Hauptsitz in Hongkong, unterhält zusätzliche Standorte in den Vereinigten Staaten und bedient einzelne Miner, professionelle Mining-Betriebe und institutionelle Betreiber.
Die Ertragsangaben wurden ausdrücklich als Schätzwerte bezeichnet. Sie basierten laut Pressemitteilung auf den Netzwerkkonditionen, den Kryptowährungskursen und der Mining-Schwierigkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Infobox – Cryptopolitan/Chainwire: ASICID stellte drei Mining-Systeme mit Bitcoin-Hashrates von 1.150 TH/s bis 9.600 TH/s und Litecoin-/Dogecoin-Hashrates von 350 GH/s bis 3.200 GH/s vor. Die angegebenen monatlichen Mining-Erträge wurden als Schätzwerte ausgewiesen.
Sources:














