Bitkern verlagert Geschäft von Bitcoin-Mining zu KI-Rechenzentren

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01.10.2026 53 times read 2 Comments

Bitkern verlagert Fokus von Bitcoin-Mining auf KI-Rechenzentren

Der Salzburger Unternehmer Stefan Kern betreibt mit der Bitkern Group seit 2017 Mining-Infrastruktur an über 20 Standorten weltweit. Nach Angaben von Trending Topics erzielte das Unternehmen zuletzt rund 50 Millionen Euro Umsatz und richtet sein Geschäft zunehmend auf Rechenzentren für Künstliche Intelligenz aus.

Mit Castellan Intelligence baut Kern nun Rechenzentren für Hyperscaler und Neoclouds. Der Wechsel vom Bitcoin-Mining zur KI-Infrastruktur wird laut Trending Topics vor allem mit planbareren Einnahmen begründet: AI-ready Standorte können Abnahmeverträge über 15 bis 20 Jahre erhalten, während Mining-Erlöse volatil sind.

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Börsennotierte Miner wie Core Scientific oder Iren konnten ihre Bewertung laut dem Bericht teilweise verdreißigfachen. Gleichzeitig wächst die Kritik an neuen Rechenzentren, unter anderem von Anrainer:innen rund um das geplante Google-Rechenzentrum in Oberösterreich sowie von Klimaschützer:innen.

„Wer seinen Standort ‚AI ready‘ macht, bekommt Abnahmeverträge über 15 bis 20 Jahre statt volatiler Mining-Erlöse.“

Zusammenfassung: Bitkern nutzt die Erfahrung aus Energieversorgung und Standortbetrieb für den Ausbau von KI-Rechenzentren. Der Bericht nennt rund 50 Millionen Euro Umsatz, über 20 weltweite Standorte sowie Abnahmeverträge mit Laufzeiten von 15 bis 20 Jahren als zentrale Eckpunkte.

Microsoft, Google und Oracle als Abnehmer von KI-Kapazitäten

Die Nachfrage nach Rechenzentrumsleistung kommt laut Trending Topics von Hyperscalern wie Microsoft, Google und Oracle. Zusätzlich kaufen Neoclouds wie Lambda Kapazitäten für KI- und High-Performance-Computing-Anwendungen.

Bereits 70 Prozent der Rechenzentrumsleistung fließen nach Angaben des Berichts in KI und HPC. Damit verschiebt sich die Nutzung bestehender Mining-Infrastruktur in Richtung rechenintensiver Anwendungen, bei denen spezialisierte Hardware und langfristig verfügbare Energie entscheidend sind.

  • Microsoft, Google und Oracle werden als Hyperscaler genannt.
  • Lambda wird als Beispiel für eine Neocloud angeführt.
  • 70 Prozent der Rechenzentrumsleistung entfallen laut Trending Topics bereits auf KI und HPC.

Zusammenfassung: Die wichtigsten im Bericht genannten Abnehmer stammen aus dem Hyperscaler- und Neocloud-Segment. KI und HPC machen laut Quelle bereits 70 Prozent der Rechenzentrumsleistung aus.

Energieversorgung wird zum Engpass

Der Ausbau von KI-Rechenzentren trifft laut Trending Topics auf ausgelastete Stromnetze. In den USA entstehen deshalb Gaskraftwerke direkt neben Gigawatt-Campussen, die als „behind the meter“ betrieben werden.

Die Energieversorgung wird damit zu einer zentralen Frage beim Aufbau neuer KI-Infrastruktur. Der Bericht verweist außerdem darauf, dass Small Modular Reactors, kurz SMRs, zu langsam zur Verfügung kommen, um den aktuellen Bedarf kurzfristig zu decken.

Gleichzeitig gibt es Kritik daran, dass der steigende Energiebedarf vieler Rechenzentren vielerorts mit Gas gedeckt wird. Neben der Energiefrage stehen daher auch Klimaschutz und die Belastung lokaler Netze im Mittelpunkt der Debatte.

Zusammenfassung: Ausgelastete Netze bremsen den Ausbau von KI-Rechenzentren. Als Reaktion werden in den USA Gaskraftwerke „behind the meter“ neben Gigawatt-Campussen errichtet, während SMRs laut Quelle zu langsam kommen.

Castellan Intelligence entwickelt unterschiedliche Rechenzentrumsmodelle

Castellan Intelligence arbeitet laut Trending Topics an mehreren Formen von Rechenzentrumsprojekten. Dazu gehören Powered Land, Powered Shell und Turnkey-Rechenzentren.

Auf der Projektliste stehen dem Bericht zufolge Vorhaben in Nord- und Osteuropa. Die Modelle decken dabei unterschiedliche Ausbaustufen ab: von erschlossenen Flächen mit Energieversorgung bis zu vollständig ausgestatteten Rechenzentren, die direkt genutzt werden können.

Zusammenfassung: Castellan Intelligence bietet laut Quelle drei Modelle an: Powered Land, Powered Shell und Turnkey-Rechenzentren. Projekte in Nord- und Osteuropa befinden sich dem Bericht zufolge auf der Agenda.

Lokale Gegenleistungen und Kritik an Rechenzentren

Stefan Kern hält laut Trending Topics einen Teil der Kritik an Rechenzentren für berechtigt. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen auf Anrainer:innen, der hohe Energiebedarf und die Frage, welchen Nutzen die lokale Bevölkerung aus den Projekten zieht.

Kern will Hyperscaler dem Bericht zufolge zu Gegenleistungen bewegen. Genannt werden Tech Labs, Ausbildung und lokale Kapazität, die über die reine Errichtung eines Rechenzentrums hinausgehen sollen.

  • Tech Labs für die lokale Umgebung
  • Ausbildung im Zusammenhang mit den neuen Standorten
  • Lokale Kapazität als Gegenleistung der Hyperscaler

Zusammenfassung: Die Debatte über Rechenzentren betrifft neben Energie und Klima auch den regionalen Nutzen. Als mögliche Gegenleistungen werden Tech Labs, Ausbildung und lokale Kapazität genannt.

Deutlich höherer Kapitalbedarf bei KI-Rechenzentren

Der Kapitalbedarf unterscheidet sich laut Trending Topics stark zwischen Mining- und KI-Infrastruktur. Ein Megawatt Mining-Infrastruktur kostet dem Bericht zufolge rund 300.000 Euro.

Ein vollständig ausgestattetes KI-Rechenzentrum mit GPUs kann dagegen bis zu 26 Millionen Euro kosten. Die höheren Investitionen ergeben sich aus der benötigten GPU-Ausstattung und der technischen Infrastruktur für KI-Anwendungen.

InfrastrukturGenannter Kapitalbedarf
Ein Megawatt Mining-Infrastrukturrund 300.000 Euro
Voll ausgestattetes KI-Rechenzentrum mit GPUsbis zu 26 Millionen Euro

Zusammenfassung: Zwischen Mining- und KI-Infrastruktur besteht ein erheblicher Investitionsunterschied. Trending Topics nennt rund 300.000 Euro für ein Megawatt Mining-Infrastruktur und bis zu 26 Millionen Euro für ein vollständig ausgestattetes KI-Rechenzentrum mit GPUs.

US-Exportregeln verändern Handel mit Chips

Auch die US-Exportregeln für Hardware spielen laut Trending Topics eine wichtige Rolle. Sie verändern den Handel mit Chips und führen dazu, dass Endkund:innen offengelegt werden müssen.

Für Betreiber von KI-Rechenzentren bedeutet dies zusätzliche Anforderungen beim Hardware-Handel. Neben der Verfügbarkeit von GPUs und anderer Infrastruktur muss damit auch dokumentiert werden, für wen die Hardware bestimmt ist.

Zusammenfassung: Die US-Exportregeln beeinflussen laut Quelle den internationalen Hardware-Handel. Endkund:innen müssen offengelegt werden, wodurch Transparenzanforderungen beim Bezug von KI-Hardware steigen.

Souveräne KI für Banken und Mittelständler

Banken und mittelständische Unternehmen wollen laut Trending Topics Open-Source-Modelle auf eigener Hardware betreiben. Der Wunsch nach souveräner KI steht dabei im Zusammenhang mit Kontrolle über Daten, Modelle und die technische Infrastruktur.

Ob sich ein eigener Betrieb wirtschaftlich lohnt, hängt laut dem Bericht vom verfügbaren Budget ab. Trending Topics thematisiert in diesem Zusammenhang, ab welchem Budget der Einsatz eigener Hardware für souveräne KI sinnvoll wird, nennt im vorliegenden Inhalt jedoch keinen konkreten Wert.

Zusammenfassung: Banken und Mittelständler zeigen Interesse an Open-Source-Modellen auf eigener Hardware. Der Bericht stellt souveräne KI als Anwendungsfeld dar, nennt für die Wirtschaftlichkeit jedoch keinen konkreten Budgetwert.

Sources:

Note on the use of artificial intelligence on this website

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The 26 million per MW figure sounds kinda wild, and if the power is still coming from gas then calling it AI progress feels a bit backwards doesnt it
The shift away from Bitcoin mining makes sense to me, especially if long-term contracts really provide more predictable revenue. Still, I’m a bit wary of presenting AI data centers as an automatic upgrade. If the electricity is coming from new gas plants next door, the environmental benefit can look pretty thin, even if the business model is more stable.

The 26 million euros per megawatt figure is also hard to ignore. That is a massive amount of capital compared with mining infrastructure, so the risk has not disappeared, it has just changed shape. Expensive GPUs can become outdated quickly, and nobody knows how long current demand or margins will last. A 15 or 20 year contract sounds reassuring, but the details would matter a lot: who carries the hardware risk, how prices are adjusted, and what happens if the customer changes its technology?

I do like the idea of local benefits such as training and tech labs, but those promises should be specific and measurable rather than just nice words for a planning application. Communities will reasonably ask how many jobs are created, how much tax stays in the region, and what happens to the local power supply during peak demand. It would also be good to see clear information about water use, noise and backup generators, not only the headline investment figures.

The point about sovereign AI is interesting too. For banks and mid-sized companies, keeping sensitive data under control can be worth a lot, but buying a room full of GPUs is not automatically sensible. In many cases, shared European infrastructure or a smaller hybrid setup might be more practical than trying to build everything in-house. Overall, Bitkern seems to be following a real market opportunity, but calling it progress should depend on where the power comes from and what the surrounding communities actually get out of it.

Article Summary

Bitkern is shifting from volatile Bitcoin mining to AI data centers, driven by long-term contracts and rising demand, despite energy, environmental, and investment challenges.

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