Table of Contents:
Bitcoin-Markt zwischen Regulierung, Mining-Druck und geopolitischen Risiken
Compass Mining steht in Iowa vor einer Entscheidung über die weitere Nutzung eines Mining-Standorts
Im Delaware County im US-Bundesstaat Iowa soll das County Board of Supervisors innerhalb der nächsten 30 Tage über die Umwidmung eines landwirtschaftlich genutzten Grundstücks in „Light Industrial Use“ entscheiden. Auf dem Gelände westlich von Hopkinton betreibt Compass Mining eine energieintensive Bitcoin-Mining-Anlage, deren dauerhafter Betrieb eine formelle Umwidmung erforderlich macht.
Die County Zoning Commission empfahl, den Antrag abzulehnen. Als Gründe werden insbesondere Lärmbelästigung durch die Kühlgebläse sowie Bedenken hinsichtlich des Energieverbrauchs und der Infrastruktur genannt. Während des laufenden Prüfverfahrens darf Compass Mining den Betrieb fortsetzen.
Get $500 free Bitcoin mining for a free testing phase:
- Real daily rewards
- 1 full month of testing
- No strings attached
If you choose to buy after testing, you can keep your mining rewards and receive up to 20% bonus on top.
Anwohner Randy Fitzgerald verglich den Lärm mit einem Düsentriebwerk und forderte die Stilllegung der Anlage. Amy Kropf kritisierte den permanenten Geräuschpegel und erklärte, dieser beeinträchtige die Lebensqualität.
Die Pachtgeber Dan und Dale Hush haben mit Compass Mining einen Fünfjahres-Leasingvertrag abgeschlossen. Sie betrachten die Anlage als „Gelegenheit“ und warnen davor, dass eine Ablehnung das County im Wettbewerb mit Nachbarregionen benachteiligen könnte.
Die Debatte verweist auf die grundsätzlichen Belastungen des Proof-of-Work-Minings. Laut den im Artikel genannten Untersuchungen kann der jährliche Stromverbrauch des Bitcoin-Systems das Niveau ganzer Staaten erreichen: Eine Studie der Universität Witten/Herdecke verglich ihn mit Polen, während die University of Cambridge den Verbrauch im Mai 2022 mit Argentinien oder der Tschechischen Republik verglich.
Alex de Vries vom Digiconomist bezifferte den Verbrauch für 2021 auf 77 Terawattstunden jährlich. Die US Energy Information Administration schätzt, dass Krypto-Mining zwischen 0,6 und 2,3 Prozent des gesamten US-Jahresstromverbrauchs ausmachen könnte. In Texas wurde in diesem Zusammenhang ein jährlicher Kostenanstieg für Anwohner von 1,8 Milliarden US-Dollar genannt.
Als weitere Kritikpunkte werden Lärmemissionen, Elektroschrott und CO2-Emissionen genannt. Eine Quelle bezifferte den CO2-Fußabdruck einer einzelnen Bitcoin-Transaktion auf 428 Kilogramm CO2; der jährlich anfallende Elektroschrott wurde mit dem Niveau der Niederlande verglichen.
Befürworter sehen Mining-Anlagen zugleich als flexible Stromabnehmer, die überschüssige Energie aufnehmen und bei Bedarf schnell hoch- oder heruntergefahren werden können. Als Beispiel wird ein Projekt von Stackforest in Melle, Niedersachsen, genannt, bei dem überschüssiger Fotovoltaik-Strom in einer 150-kW-Mining-Anlage in nutzbare Wärme und Bitcoin umgewandelt wird.
Maximilian Gill von der Universität Witten/Herdecke warnt jedoch, dass die Nutzung überschüssiger Energie für Mining den Druck auf Investitionen in Speichertechnologien und Netzausbau verringern könnte. Andere Ansätze setzen auf alternative Konsensmechanismen oder Tauchkühlung, bei der Abwärme beispielsweise für Fischfarmen oder zum Heizen genutzt werden soll.
„Wir zahlen nicht für die Rückgabe gestohlenen Eigentums. Wir lassen unsere Nutzer nicht im Stich.“
Im politischen Umfeld wird ein Gesetzesentwurf des Satoshi Action Fund erwähnt, der zunächst „Right to Mine“ hieß und nun „Blockchain Basics“ genannt wird. Er soll unter anderem Kommunen daran hindern, Bebauungs- und Lärmschutzverordnungen für Krypto-Mining-Operationen zu erlassen.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Das County Board of Supervisors entscheidet innerhalb der nächsten 30 Tage über die Grundstücksumwidmung.
- Die County Zoning Commission empfahl die Ablehnung.
- Compass Mining verfügt über einen Fünfjahres-Leasingvertrag.
- Die Debatte konzentriert sich auf Lärm, Energieverbrauch und Infrastrukturbelastung.
Quelle: joinmares.com
Liquid-Hack belastet Blockstream und hinterlässt offene Forderungen
Aus dem Liquid Network von Blockstream flossen Anfang September rund 4'000 BTC ab. Die Angreifer überwiesen rund 3'400 BTC zurück, behielten jedoch rund 598 BTC im Wert von etwa 47 Mio. USD als selbst festgelegte Belohnung; Blockstreams eigene Aufstellung nennt rund 602 BTC.
Der Angriff nutzte einen Fehler in Elements, der Software, auf der Liquid läuft. Über die Schwachstelle erzeugten die Angreifer L-BTC, denen keine Bitcoin gegenüberstanden, und tauschten diese anschließend über den Peg-out Authorization Key des Liquid-Dienstes SideSwap in echte BTC-Auszahlungen aus dem Federation-Wallet um.
Das Wallet hielt vor dem Angriff rund 4'200 BTC und danach nur noch 197 BTC. Die Reserve wird von der Federation gehalten und stammt aus den Einzahlungen der Nutzer. Damit fehlte den umlaufenden L-BTC zeitweise ein großer Teil ihrer Deckung.
Der Angreifer stellte sich zunächst als White Hat dar und forderte in einer On-Chain-Nachricht eine Prämie von 10%. Blockstream wies die Forderung zurück und bezeichnete die Einbehaltung der Vermögenswerte als Diebstahl. Nach einem Patch für Elements nahm das Netzwerk die Blockproduktion wieder auf; Peg-outs blieben laut einer Liquid-Mitteilung von Ende September jedoch ausgesetzt.
TRM Labs stufte den Vorfall mit rund 319 Mio. USD als bisher größten Hack des Jahres 2026 ein. Den Analysten zufolge flossen 85% der Mittel zurück.
Parallel dazu wurde ein geplanter Zusammenschluss zwischen der Bitcoin Standard Treasury Company und Cantor Equity Partners I aufgehoben. Ursprünglich sollte die Transaktion 30'021 BTC im Wert von über 3 Mrd. USD sowie 1.5 Mrd. USD aus einer PIPE einbringen. Daraus ergab sich eine Bewertung von rund 4 Mrd. USD.
BSTR und CEPO beendeten die Vereinbarung im August 2026. BSTR nannte schwache Bewertungen börsenkotierter Bitcoin-Treasury-Vehikel und gestörte Kapitalmärkte als Gründe. Nach Angaben von Cantor schuldet BSTR eine Abbruchgebühr von 15 Mio. USD.
Auch das ausgegliederte Mining-Geschäft Exacore steht im Mittelpunkt mehrerer Verfahren. Bloomberg zufolge verklagte Xcel Energy das Unternehmen wegen unbezahlter Stromrechnungen in Höhe von rund 1.1 Mio. USD. Giga Energy klagte wegen eines mutmaßlich verletzten Kaufvertrags für Mining-Ausrüstung; BLS Electrical fordert knapp 1 Mio. USD für unbezahlte Arbeiten und Ausrüstung.
Blockstream erklärte, keinerlei operative Beteiligung an Exacore und keine Verbindung zu der Firma zu haben. Präsident Michael Minkevich distanzierte sich ebenfalls vom Mining-Geschäft und bezeichnete es als kapitalintensiv und nicht passend für Blockstream.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Rund 4'000 BTC flossen aus dem Liquid Network ab.
- Rund 598 BTC beziehungsweise laut Blockstream rund 602 BTC sind weiterhin offen.
- TRM Labs bezifferte den Vorfall auf rund 319 Mio. USD.
- Der BSTR-CEPO-Deal hatte ein geplantes Volumen von rund 4 Mrd. USD.
- Cantor fordert nach eigenen Angaben 15 Mio. USD Abbruchgebühr.
Quelle: cvj.ch
Fed-Strategie könnte zu selektiveren Kapitalflüssen im Kryptomarkt führen
Die Federal Reserve gehört weiterhin zu den wichtigsten Einflussfaktoren für den Kryptomarkt. Nach Einschätzung von Denis Oevermann, Investment Strategist bei Bitcoin Suisse, zieht sich die Fed unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh zunehmend aus der aktiven Steuerung der Finanzierungsbedingungen zurück.
Warsh ist seit Mai im Amt. Das Inflationsziel von zwei Prozent und das duale Mandat bleiben bestehen, während die Märkte laut der Quelle wieder stärker selbst bestimmen sollen, zu welchen Bedingungen Kapital verfügbar ist.
Als Beispiel wird der Juli genannt: Steigende Renditen länger laufender US-Staatsanleihen sorgten für straffere Finanzierungsbedingungen, obwohl die Fed den Leitzins unverändert ließ. Oevermann erwartet deshalb stärkere Zinsschwankungen und höhere Laufzeitprämien.
Für Krypto-Anleger könnte dies bedeuten, dass eine steigende Liquidität nicht mehr automatisch den gesamten Markt nach oben zieht. Bitcoin Suisse rechnet mit einer stärkeren Differenzierung, bei der Kapital selektiver in einzelne Kryptowährungen fließt.
Die Entwicklung verschiedener Assets könnte sich dadurch stärker auseinanderbewegen. Gezielte Auswahl und taktische Anpassungen des Portfolios gewinnen nach Einschätzung Oevermanns an Bedeutung.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Das Inflationsziel der Fed bleibt bei zwei Prozent.
- Kevin Warsh ist seit Mai Vorsitzender der Federal Reserve.
- Bitcoin Suisse erwartet stärkere Zinsschwankungen und selektivere Kapitalflüsse.
Quelle: Krypto Magazin, unter Berufung auf BTC-ECHO
Gold, Bitcoin und Uran werden als unterschiedliche Absicherungsmodelle diskutiert
Gold notierte laut Wallstreet Online trotz Schwankungen deutlich über 4.000 US-Dollar je Feinunze. Gleichzeitig rückte Uran stärker in den Fokus, weil der Rohstoff mit einem strukturellen Angebotsdefizit und wachsendem Strombedarf in Verbindung gebracht wird.
Der Uranpreis stieg auf rund 85 US-Dollar je Pfund und erreichte damit den höchsten Stand seit rund 18 Monaten. Als Nachfragetreiber wird insbesondere der steigende Strombedarf von KI-Rechenzentren genannt.
Neue Uranminen benötigen einen mehrjährigen Vorlauf. Der kasachische Staatskonzern Kazatomprom, gemessen an der Fördermenge der weltgrößte Uranproduzent, notiert laut Quelle nahe seines Jahreshochs. Begrenzte Lagerbestände und Förderdisziplin werden als preistreibende Faktoren genannt.
Im Athabasca-Becken in Saskatchewan entwickelt NexGen Energy mit dem Arrow-Projekt eine der größten unerschlossenen Uranlagerstätten der Welt. Rund 30 Kilometer südlich der Arrow- und Triple-R-Entdeckungen arbeitet Blast Resources am Wales-Lake-Projekt und meldete im Juli 2026 nach eigenen Angaben Uran-Thorium-Anomalien sowie einen strukturellen Korridor.
Wallstreet Online hebt die unterschiedlichen Risikoprofile hervor. Gold und Bitcoin werden als liquide und etablierte Anlageklassen beschrieben, während Uran-Explorer wie Blast Resources in einer frühen Explorationsphase stehen und keine Garantie für eine wirtschaftlich abbaubare Lagerstätte besteht.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Gold notierte deutlich über 4.000 US-Dollar je Feinunze.
- Uran erreichte rund 85 US-Dollar je Pfund.
- Der Uranpreis lag damit auf dem höchsten Stand seit rund 18 Monaten.
- Uran-Explorer weisen ein höheres Risiko als Gold und Bitcoin auf.
Quelle: Krypto Magazin, unter Berufung auf Wallstreet Online
JPMorgan sieht 85.000 USD als kritische Schwelle für Bitcoin-Miner
JPMorgan schätzt die Produktionskosten von Bitcoin auf etwa 85.000 USD. Der Token lag 280 Tage unter diesem Preis, wodurch Miner nach Darstellung der Quelle keinen Gewinn erzielten.
Zum Zeitpunkt der Analyse notierte Bitcoin bei 85.795 USD, während die geschätzten Mining-Kosten bei 84.948 USD lagen. JPMorgan bezeichnete die Produktionskosten in einer Mitteilung vom 23. September als „weiche Untergrenze“ für den Markt.
Die Hashrate fiel laut JPMorgan etwa 19% von ihrem Höchststand im Oktober. Gleichzeitig sank die Mining-Schwierigkeit um rund 15%. Miner mit höheren Kosten schalteten Maschinen ab, nahmen ältere Geräte aus dem Betrieb oder suchten nach günstigeren Stromquellen.
Einige Miner lenkten ihre Kapazitäten auf KI-Anwendungen um. Daten von CryptoQuant zeigen, dass die stärkste Verkaufswelle im Februar stattfand, als die Miner-Börsen-Zuflüsse fast 24.000 BTC erreichten.
Weitere Spitzen lagen bei etwa 12.400 BTC im Juni, 13.500 BTC im August und rund 10.000 BTC während der Rallye im September über 85.000 USD. Die Überweisungen an Börsen bedeuten laut Quelle nicht immer unmittelbare Verkäufe, zeigen jedoch, dass höhere Kurse für Miner eine Gelegenheit zur Beschaffung von Bargeld darstellen.
Der 30-Tage-Hashrate-Durchschnitt fiel von etwa 1.105 EH/s Ende 2025 auf 895 EH/s im August und erholte sich anschließend auf rund 947 EH/s. Der 60-Tage-Durchschnitt lag bei 943 EH/s; der Abstand betrug weniger als 0,5%.
Da Bitcoin laut Quelle etwa 2,4% unter den geschätzten Produktionskosten von JPMorgan lag, bewegte sich der Markt erneut nahe an der kritischen Grenze.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschätzte Produktionskosten | etwa 85.000 USD |
| Geschätzte Mining-Kosten zum Analysezeitpunkt | 84.948 USD |
| Bitcoin-Kurs zum Analysezeitpunkt | 85.795 USD |
| Zeitraum unterhalb der Produktionskosten | 280 Tage |
| Rückgang der Hashrate | etwa 19% |
| Rückgang der Mining-Schwierigkeit | rund 15% |
Quelle: Krypto Magazin und Coin Kurier, unter Berufung auf de.finance.yahoo.com
Bitcoin trotzt historischem September-Muster und bleibt geopolitisch anfällig
Bitcoin steuert laut Der Aktionär auf den dritten Monatsgewinn in Folge zu. Seit 2013 galt das Muster, dass auf einen positiven August stets ein Minus im September folgte; in diesem Jahr könnte diese Serie erstmals durchbrochen werden.
Nach einem Plus von 25 Prozent im August legte Bitcoin im September um weitere sieben Prozent zu. Das dritte Quartal könnte damit mit einem Zuwachs von mehr als 40 Prozent enden. Der Kurs lag laut Quelle bei 84.000 Dollar.
Für das vierte Quartal weist CoinGlass ein durchschnittliches Plus von rund 77 Prozent aus. Gleichzeitig steigen weltweit die Renditen von Staatsanleihen, während die Rendite zehnjähriger US-Papiere über 5,2 Prozent liegt. Der MOVE-Index stieg über 100 Punkte.
Zusätzlichen Druck erzeugt der Ölpreis mit Notierungen von über 90 Dollar je Barrel. Gold verlor am Montag rund drei Prozent und fiel auf knapp über 4.000 Dollar je Unze.
Als mögliche Belastungsproben für das vierte Quartal werden ein möglicher Börsengang des KI-Start-ups Anthropic im November sowie die US-Zwischenwahlen im November genannt. Ein Tech-IPO könnte Liquidität aus dem Krypto-Sektor abziehen; die Wahlen könnten Unsicherheit über die künftige Regulierung und Wirtschaftspolitik auslösen.
Wallstreet Online berichtete zudem von einem Rückgang des Bitcoin-Kurses um 2,18 Prozent auf 82.979 US-Dollar. Ethereum verlor 2,7 Prozent auf 2.645 US-Dollar, XRP fiel mit einem Minus von 4,1 Prozent auf 1,47 US-Dollar und Solana gab 4,8 Prozent nach.
Die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen sank um 2,37 Prozent auf 2,84 Billionen US-Dollar. Trotz der geopolitischen Belastungen flossen zwischen dem 21. und 25. September 2,39 Milliarden US-Dollar in US-Spot-Bitcoin-ETFs; alle fünf Handelstage verzeichneten positive Zuflüsse.
BlackRocks IBIT kam allein auf 1,16 Milliarden US-Dollar. Dadurch drehten die gesamten Nettozuflüsse der US-Spot-Bitcoin-ETFs für das Jahr 2026 wieder ins Plus.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Bitcoin stieg im August um 25 Prozent und im September um sieben Prozent.
- Das dritte Quartal könnte mit mehr als 40 Prozent Zuwachs enden.
- Bitcoin fiel zwischenzeitlich um 2,18 Prozent auf 82.979 US-Dollar.
- In US-Spot-Bitcoin-ETFs flossen zwischen dem 21. und 25. September 2,39 Milliarden US-Dollar.
- BlackRocks IBIT verzeichnete 1,16 Milliarden US-Dollar Zuflüsse.
Quelle: Krypto Magazin, unter Berufung auf Der Aktionär und Wallstreet Online
Historische Zyklen nähren Erwartungen an Bitcoin-Jahr 2027
Finanzen.net berichtet, dass der historische Vierjahreszyklus Anleger auf ein starkes Jahr 2027 hoffen lässt. Drei Jahre gelten in diesem Muster als bullish, während das vierte Jahr typischerweise einen deutlichen Einbruch bringt.
Als Auslöser wird das Bitcoin-Halving genannt, bei dem sich die Rate neu geschaffener Bitcoin alle vier Jahre halbiert. Das nächste Halving wird für April 2028 erwartet; dabei soll die Blockbelohnung von 3,125 auf 1,5625 Bitcoin sinken.
Historisch traten die größten Kursbewegungen jeweils zwölf bis achtzehn Monate nach einem Halving auf. Anleger richten den Blick deshalb bereits auf die Jahre 2028 und 2029. In der gesamten Geschichte der Kryptowährung gab es laut Quelle bislang noch nie zwei aufeinanderfolgende Verlustjahre.
Coinbase-Chef Brian Armstrong bekräftigte Mitte September in einem Interview mit CNBC sein Kursziel von 400.000 US-Dollar bis 2030 und bezeichnete es als „realistisches Ziel“. Der Vermögensverwalter 21Shares hielt in seinem Basisszenario an einer Erholung auf 100.000 US-Dollar bis zum Ende dieses Jahres fest.
Ob sich das historische Muster wiederholt, soll laut Quelle insbesondere an der Entwicklung der Spot-Bitcoin-ETF-Zuflüsse und an der globalen Zinspolitik sichtbar werden. Eine Garantie für die Wiederholung des Vierjahreszyklus gibt es nicht.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Das nächste Halving wird für April 2028 erwartet.
- Die Blockbelohnung soll von 3,125 auf 1,5625 Bitcoin sinken.
- Historische Kursbewegungen traten zwölf bis achtzehn Monate nach einem Halving auf.
- Brian Armstrong nannte ein Kursziel von 400.000 US-Dollar bis 2030.
- 21Shares hielt an 100.000 US-Dollar bis zum Ende dieses Jahres fest.
Quelle: Coin Kurier, unter Berufung auf Finanzen.net
Strategy kauft 1.665 Bitcoin für 142,7 Millionen US-Dollar
Strategy erwarb laut Blocktrainer in der vergangenen Woche weitere 1.665 Bitcoin. Für den Kauf zahlte das Unternehmen 142,7 Millionen US-Dollar.
Nach mehreren Verkäufen zu niedrigeren Kursen erreichten die Bitcoin-Bestände des Unternehmens damit ein neues Allzeithoch. Weitere Angaben zum Gesamtbestand oder zum konkreten Kaufzeitpunkt enthält der vorliegende Quelltext nicht.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Gekaufte Menge: 1.665 Bitcoin
- Kaufpreis: 142,7 Millionen US-Dollar
- Ergebnis: neues Allzeithoch bei den Bitcoin-Beständen
Quelle: Coin Kurier, unter Berufung auf Blocktrainer
Sources:














