Bitcoin-Mining unter Druck: Margen sinken trotz Marathon-Umsatzsprung

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19.07.2026 95 times read 4 Comments

Bitcoin-Mining unter Druck: Sinkende Margen belasten die Netzwerksicherheit

BTC-ECHO berichtet über den zunehmenden Druck auf die Bitcoin-Mining-Industrie. Während der aktuellen Bärenmarktphase liegen die Produktionskosten für einen BTC bei mehr als 70.800 US-Dollar, während Bitcoin derzeit bei rund 64.000 US-Dollar gehandelt wird.

Nach Angaben von BTC-ECHO verdienen Miner zugleich immer weniger für ihre eingesetzte Rechenleistung. Dadurch stellt sich langfristig die Frage nach der Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks, da mit einer sinkenden neu ausgeschütteten Menge an BTC die Bedeutung der Transaktionskosten für die Finanzierung des Netzwerks zunimmt.

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Ein zentraler Faktor ist der Block Reward. Je kleiner die neu ausgeschüttete Menge an BTC wird, desto stärker muss sich Bitcoin langfristig über Transaktionskosten finanzieren. BTC-ECHO thematisiert außerdem die Frage, was passiert, wenn alle Bitcoin geschürft worden sind.

AspektAngabe
Produktionskosten für einen BTCmehr als 70.800 US-Dollar
Bitcoin-Handelskursrund 64.000 US-Dollar

Zusammenfassung: Laut BTC-ECHO setzen sinkende Transaktionskosten und hohe Produktionskosten das langfristige Sicherheitsmodell von Bitcoin unter Druck. Die Finanzierung des Netzwerks muss künftig stärker über Transaktionskosten erfolgen.

Marathon Digital meldet Umsatzsprung und höhere Mining-Kapazität

ad-hoc-news.de berichtet über die Entwicklung der Marathon-Digital-Holdings-Aktie nach starken Quartalszahlen und einem unterstützenden Bitcoin-Umfeld. Der US-Bitcoin-Miner meldete deutliche Umsatzsteigerungen und eine ausgeweitete Mining-Kapazität.

Nach Angaben von Investor-Relations-Unterlagen erzielte Marathon Digital im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von rund 387 Mio. US-Dollar. Im Vorjahr waren es etwa 117 Mio. US-Dollar. Der Umsatzsprung bildet laut ad-hoc-news.de den Ausbau der Hashrate und die gestiegene Bitcoin-Produktion ab.

Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte Marathon Digital seine installierte Hashrate auf einen hohen zweistelligen Exahash-Wert. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch im einstelligen Exahash-Bereich gelegen. Die Zahl der angeschlossenen Mining-Rigs nahm um mehrere Zehntausend Einheiten zu, während sich die tägliche Bitcoin-Produktion im vierten Quartal 2023 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres nahezu verdoppelte.

KennzahlGeschäftsjahr 2022Geschäftsjahr 2023
Umsatzetwa 117 Mio. US-Dollarrund 387 Mio. US-Dollar
Installierte Hashrateeinstelliger Exahash-Bereichhoher zweistelliger Exahash-Wert
Bitcoin-Produktionniedriger Tausenderbereichmehrere Tausend Bitcoin

Die höheren Umsätze gingen mit steigenden Energiekosten und sonstigen operativen Aufwendungen einher. Dennoch verbesserte Marathon Digital laut Geschäftsbericht für 2023 seine EBITDA-Entwicklung gegenüber 2022. Das EBITDA lag 2023 deutlich näher an der Gewinnschwelle, nachdem im Geschäftsjahr 2022 ein negatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich ausgewiesen worden war.

Beim Nettoergebnis verzeichnete das Unternehmen 2023 weiterhin einen Verlust im dreistelligen Millionenbereich. Dieser fiel jedoch geringer aus als im Jahr 2022, als umfangreiche Wertberichtigungen auf Anlagevermögen und digitale Vermögenswerte das Ergebnis belasteten.

Der operative Cashflow verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 ebenfalls gegenüber dem Vorjahr und erreichte einen deutlich höheren zweistelligen Millionenbetrag. Laut ad-hoc-news.de deutet dies darauf hin, dass Marathon Digital laufende Investitionen in Mining-Anlagen besser aus laufenden Bitcoin-Erträgen finanzieren konnte.

Auf der Bilanzseite wies Marathon Digital zum Ende des Geschäftsjahres 2023 liquide Mittel und gehaltene Bitcoin-Bestände im dreistelligen Millionen-US-Dollar-Bereich aus. Den Verbindlichkeiten, darunter ausgegebene Wandelanleihen, stand ein hoher dreistelliger Millionenbereich gegenüber.

Das Geschäftsmodell des Unternehmens basiert auf der Bereitstellung von Rechenleistung zur Validierung von Bitcoin-Transaktionen und zur Erzeugung neuer Bitcoin-Blöcke. Die Erlöse entstehen durch Block Rewards und Transaktionsgebühren. Marathon Digital investiert dafür in Rechenzentren mit spezialisierten ASIC-Mining-Geräten und konzentriert sich auf Stromkosten sowie Hardware-Effizienz.

  • Die Hashrate wurde bis Ende 2023 auf einen hohen zweistelligen Exahash-Wert erhöht.
  • Die tägliche Bitcoin-Produktion verdoppelte sich im vierten Quartal 2023 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres nahezu.
  • Der operative Cashflow erreichte einen deutlich höheren zweistelligen Millionenbetrag.
  • Der Bitcoin-Kurs und künftige Halving-Ereignisse bleiben wesentliche Einflussfaktoren.

Die Marathon-Digital-Holdings-Aktie ist an der NASDAQ in US-Dollar gelistet. Als ISIN nennt ad-hoc-news.de US56575P1084; der Ticker lautet MARA. Der Sektor wird als Krypto-Mining beziehungsweise Technologie eingeordnet.

Infobox: Marathon Digital steigerte den Umsatz von etwa 117 Mio. US-Dollar im Geschäftsjahr 2022 auf rund 387 Mio. US-Dollar im Geschäftsjahr 2023. Gleichzeitig wurden Hashrate und Bitcoin-Produktion deutlich ausgeweitet, während Kosten, Bitcoin-Preis und künftige Halving-Ereignisse die Ertragskraft weiterhin beeinflussen.

Bitcoin-Kurs zwischen Konsolidierung und weiterer Korrektur

BTC-ECHO analysiert die aktuelle charttechnische Lage von Bitcoin. Die Kryptowährung musste sich dem Bericht zufolge massiven Abverkäufen im US-Technologiesektor vorerst fügen.

Im Zuge der jüngsten Konsolidierung fiel der Bitcoin-Kurs zwischenzeitlich auf 62.588 US-Dollar zurück. Nach der Analyse von BTC-ECHO bestimmen bislang jedoch weiterhin höhere Hochs und Tiefs das Chartbild.

Aktuell notiert Bitcoin wieder im Bereich des 20-Tagesdurchschnitts, des EMA20. Die kommenden Handelstage könnten laut BTC-ECHO zeigen, in welche Richtung sich der Trend entwickelt und welche Chartmarken Anleger in den nächsten Wochen beobachten müssen.

Charttechnischer PunktAngabe
Zwischenzeitlicher Kursrückgang62.588 US-Dollar
Aktueller technischer Bereich20-Tagesdurchschnitt (EMA20)
Chartbildhöhere Hochs und Tiefs

Als Problem nennt BTC-ECHO das anhaltend geringe Spot-Volumen. Bitcoin müsse nun Stärke zeigen, während die Entwicklung der relevanten Kursniveaus die weitere Handelsrichtung bestimmen könne.

Zusammenfassung: Bitcoin konsolidierte bis auf 62.588 US-Dollar und notiert wieder im Bereich des EMA20. Laut BTC-ECHO entscheiden die kommenden Handelstage zusammen mit den relevanten Chartmarken darüber, ob sich die Konsolidierung fortsetzt oder eine neue Korrektur einsetzt.

Sources:

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The part about miners earning more revenue but still having thinner margins is kinda wild, because at first glance 387 million sounds like a huge win, but then you remember electricity and all the machines dont run on good vibes lol. A company can make more sales and still be losing money, which people sometimes forget when they see those big headline numbers.

I also think the network security question is the more importent part here, not just whether Marathon stock goes up or down. If the block reward keeps shrinking, fees would need to become much more meaningfull, but I dont really know if normal users will want to pay high fees just so miners stay profitable. Maybe Bitcoin will become mostly a big settlement network and small transactions happen somewhere else, although that sounds like it defeats part of the original idea? Not sure.

The hashrate increase also doesnt automatically mean Marathon is healthier, it could just mean they are spending more money to keep up with everyone else. Its like buying more delivery trucks while fuel prices are rising, you deliver more packages but the profit per package can still get worse. And the accounting losses from writedowns makes the whole thing even harder to judge since Bitcoin prices change the value of assets so much.

On the chart side, I wouldnt put too much faith in the EMA20 by itself. Higher highs and higher lows sounds bullish until the next big selloff decides otherwise, and low spot volume can mean the price is strong or just that nobody is doing much. The 62,588 level might matter, but crypto traders always seem to discover a new magic number after the old one breaks.

The halving is probably the biggest issue for miners. More machines and better efficiency can help, but there is a limit, unless electricity suddenly becomes free which is probably not happening anytime soon. I guess the strange thing is that miners are securing a network where their reward keeps getting reduced, while also competing against more and more computing power. Seems like a buisness model that needs Bitcoin to keep rising just to stand still. Interesting article anyway, even if my brain is now doing a small mining operation of its own trying to understand all the numbers.
The fees after all the halvings is the bit I realy dont get, becuase if users wont pay more then miners might just switch off and the whole security thing gets kinda wobbly maybe.
The halving could make small Bitcoin payments kinda expensiv if fees have to carry the whole network, and Im not sure users will just move to other layers becuase that adds more steps and confusion.
The bit people keep skipping is how much those shiny new rigs become expensive paperweights after the next halving, thats a pretty big risk even if Marathons numbers look better now.

Article Summary

Bitcoin miners face shrinking margins as production costs exceed BTC prices, while Marathon Digital expanded revenue, hashrate, and production despite ongoing losses. Bitcoin remains in consolidation, with low spot volume and key technical levels shaping its next move.

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