Bitcoin-Miner setzen auf KI, kämpfen mit Margendruck und seltenen Solo-Treffern

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18.07.2026 30 times read 1 Comments

Bitcoin-Miner zwischen KI-Infrastruktur, Margendruck und seltenen Solo-Treffern

Mining-Unternehmen werden zu Vermietern für KI-Rechenzentren

Bitcoin-Miner geraten laut Business Punk wegen hoher Produktionskosten und eines schwachen Mining-Erlöses unter Druck. Die Produktionskosten für einen Bitcoin liegen aktuell bei rund 80.000 Dollar, während der Marktpreis bei 64.000 Dollar liegt. Für die meisten Miner bedeutet das demnach einen Verlust von ca. 16.000 Dollar je Coin.

Der Hashprice, also der Erlös pro Recheneinheit, ist auf ein Fünfjahrestief von 29 Dollar gefallen. Laut CoinShares operieren 15 bis 20 Prozent der globalen Mining-Flotte im Verlust.

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Als Reaktion wechseln Mining-Unternehmen teilweise ihr Geschäftsmodell. Statt ASICs für das Bitcoin-Mining sollen GPUs für Anwendungen der künstlichen Intelligenz eingesetzt werden. Hyperscaler wie Microsoft, AWS und Anthropic zahlen laut Business Punk Premiumpreise für gesicherte Stromkapazität und vorhandene Rechenzentrumsinfrastruktur.

KennzahlAngabe
Produktionskosten je Bitcoinrund 80.000 Dollar
Marktpreis64.000 Dollar
Verlust je Coinca. 16.000 Dollar
Hashprice29 Dollar
Verlustbringender Anteil der globalen Mining-Flotte15 bis 20 Prozent

Der Umbau umfasst laut Bernstein 19 Deals, über die Bitcoin-Miner sieben Gigawatt Kapazität an die KI-Industrie vergeben haben. Das Gesamtvolumen dieser Vereinbarungen beträgt 135 Milliarden Dollar. TeraWulf vermietet 401 Megawatt für 19 Milliarden an Anthropic, IREN schloss einen Fünfjahresvertrag mit Microsoft über 9,7 Milliarden und Cipher vereinbarte mit AWS einen 15-Jahres-Deal über 5,5 Milliarden.

Die Börse honorierte den Strategiewechsel deutlich. Während Bitcoin seit Jahresbeginn ein Viertel an Wert verlor und von 87.500 auf 64.000 Dollar sank, stiegen Mining-Aktien um über 50 Prozent. TeraWulf legte um 70 Prozent zu.

Miner mit HPC-Verträgen werden mit dem 12,3-Fachen ihrer Jahresumsätze bewertet, reine Bitcoin-Unternehmen nur mit dem 5,9-Fachen. Nach Darstellung von Business Punk zahlt der Markt damit mehr als das Doppelte für KI-Exposure.

Ein weiterer Vorteil liegt in der bereits vorhandenen Infrastruktur. KI-Rechenzentren können laut dem Bericht bis zu 75 Prozent schneller hochgezogen werden als Greenfield-Projekte. In wichtigen US-Märkten dauert der Netzanschluss neuer Großverbraucher über vier Jahre, während Miner diese Hürde bereits überwunden haben.

Zusammenfassung: Bitcoin-Miner nutzen vorhandene Strom- und Rechenzentrumskapazitäten zunehmend für KI-Verträge. Im Mittelpunkt stehen 19 Deals mit sieben Gigawatt Kapazität und einem Gesamtvolumen von 135 Milliarden Dollar.

KI-Verträge bringen Immobilienrenditen statt Tech-Wachstum

Hinter den großen Vertragsvolumen sieht Business Punk jedoch ein weniger spektakuläres Geschäftsmodell. Core Scientific erzielt mit CoreWeave zwar einen Return on Assets von 75 Prozent, allerdings finanziert der Mieter 750 der 855 Millionen Dollar Investitionskosten vor.

Die typischen Vereinbarungen weisen deutlich niedrigere Renditen auf. TeraWulf kommt auf fünf Prozent stabilisierten ROA, Cipher und CleanSpark jeweils auf vier Prozent. Der Bericht ordnet diese Werte als solides Immobiliengeschäft und nicht als Tech-Moonshot ein.

Die Kosten für KI-Infrastruktur liegen bei 8 bis 11 Millionen Dollar pro IT-Megawatt. Damit sind sie laut Business Punk zehnmal so hoch wie die Kosten für Bitcoin-Mining-Anlagen. Die ungehebelten internen Renditen liegen bei 8 bis 13 Prozent, während die Finanzierungskosten 6 bis 7 Prozent betragen.

Als Vorteil gelten 15- bis 20-Jahres-Verträge mit bonitätsstarken Mietern. Bei Triple-Net-Leases trägt der Mieter Stromkosten, Steuern und Betriebsausgaben. Cipher erreicht damit eine EBITDA-Marge von 94 Prozent.

KennzahlAngabe
Core Scientific Return on Assets75 Prozent
Von CoreWeave vorfinanzierte Investitionskosten750 der 855 Millionen Dollar
Stabilisierter ROA von TeraWulffünf Prozent
Stabilisierter ROA von Ciphervier Prozent
Stabilisierter ROA von CleanSparkvier Prozent
KI-Infrastruktur je IT-Megawatt8 bis 11 Millionen Dollar
Ungehebelte interne Renditen8 bis 13 Prozent
Finanzierungskosten6 bis 7 Prozent
Cipher EBITDA-Marge94 Prozent

Der Umbau bindet erhebliche finanzielle Mittel. IREN trägt 3,7 Milliarden Dollar Wandelanleihen, während TeraWulf weitere 3,5 Milliarden Dollar Fremdkapital für den Anthropic-Campus plant. VanEck beziffert die Finanzierungslücke des Sektors auf 50 Milliarden.

Parallel dazu verkaufen Miner ihre Bitcoin-Bestände. Im ersten Quartal 2026 wurden über 32.000 BTC veräußert, mehr als im gesamten Jahr 2025. Auch Marathon gab laut Business Punk seine HODL-Strategie auf.

Business Punk bewertet den Strategiewechsel als rational, warnt jedoch vor einer Gleichsetzung mit einem neuen Nvidia. Die Renditen lägen auf Immobilienniveau, während die Transformation Kapital verschlinge und Aktionäre verwässere.

Auch das Bitcoin-Netzwerk sei betroffen. Die Hashrate fiel laut Bericht erstmals seit sechs Jahren in einem Q1, während die Mining-Difficulty um 10 Prozent zurückging.

„Die neue Strategie ist weniger Goldrausch als Immobilienwette auf einen Mega-Trend, der auch platzen kann.“

Ein Risiko besteht darin, dass ein nachlassender KI-Boom die Miner mit teurer Infrastruktur, hohen Schulden und langfristigen Verträgen zu möglicherweise überhöhten Preisen zurücklässt. Core Scientific ging 2022 bereits einmal pleite.

Zusammenfassung: Die KI-Strategie liefert langfristige Verträge, erfordert aber hohe Investitionen und Verschuldung. Business Punk beschreibt den Ansatz als Immobilienwette mit Renditen von 8 bis 13 Prozent und einer Finanzierungslücke von 50 Milliarden Dollar.

Bitfarms kämpft mit sinkenden Mining-Margen

Die Aktie von Bitfarms steht laut ad-hoc-news.de im Zeichen schwankender Bitcoin-Preise und rückläufiger Mining-Margen. Der kanadische Bitcoin-Miner erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von rund 150 Millionen US-Dollar, nachdem im Vorjahr etwa 180 Millionen US-Dollar erreicht worden waren.

Der Umsatzrückgang entspricht mehr als 16 Prozent. Belastet wurde die Bruttomarge laut Quelle sowohl durch den schwächeren Bitcoinpreis als auch durch steigende Energiekosten.

Bitfarms betreibt eigene Rechenzentren und erzeugt Bitcoin durch Proof-of-Work-Mining. Die Erlöse je gemintem Bitcoin gingen im Verlauf des Jahres 2024 zurück, während die globale Netzwerk-Hashrate stieg und den Wettbewerb verschärfte.

Der operative Gewinn, der im Geschäftsjahr 2023 noch bei einer niedrigen zweistelligen Millionensumme lag, ging 2024 deutlich zurück. Als Grund nennt ad-hoc-news.de unter anderem höhere Abschreibungen auf Mining-Hardware und Infrastruktur.

KennzahlGeschäftsjahr 2023Geschäftsjahr 2024
Umsatzetwa 180 Millionen US-Dollarrund 150 Millionen US-Dollar
Umsatzveränderungmehr als 16 Prozent Rückgang

Zur Verbesserung der Kostenstruktur tauscht Bitfarms energieintensive Rechenzentren gegen Standorte mit günstigeren Strompreisen aus. Zusätzlich ersetzt das Unternehmen ältere Hardware durch modernere ASIC-Miner mit höherer Effizienz.

Im Laufe des Jahres 2024 wurde die installierte Hashrate auf einen hohen zweistelligen Exahash-Wert ausgebaut. Die Erhöhung um mehrere Exahash steigerte zwar die Fähigkeit, Blöcke im Bitcoin-Netzwerk zu finden, wurde jedoch teilweise durch das Wachstum der globalen Netzwerkkapazität kompensiert.

Die Energiekosten pro gemintem Bitcoin stiegen 2024 gegenüber dem Vorjahr um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz. Gleichzeitig gingen die Einnahmen je Bitcoin zurück, wodurch die operative Marge sank.

Zusammenfassung: Bitfarms erzielte 2024 rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz nach etwa 180 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Effizienzprogramme, günstigere Standorte und eine höhere Hashrate sollen die Profitabilität mittelfristig stabilisieren.

Bilanz, Liquidität und Investitionsbedarf bei Bitfarms

Die Bilanz von Bitfarms wird laut ad-hoc-news.de durch Bitcoin-Bestände sowie Mining-Hardware und Rechenzentren geprägt. Ende des Geschäftsjahres 2024 hielt das Unternehmen einen Bitcoin-Bestand im mittleren vierstelligen Bereich.

Die Gesamtverschuldung lag zum Ende des Geschäftsjahres 2024 bei einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag in US-Dollar. Ein erheblicher Teil entfiel auf langfristige Finanzierungen für Hardwareinvestitionen und Rechenzentrumsinfrastruktur.

Flüssige Mittel und Bitcoin-Bestände standen den Verbindlichkeiten gegenüber. Ihr Marktwert unterliegt jedoch starken Schwankungen, wodurch sich das Verhältnis von Nettoverbindlichkeiten zu EBITDA im Jahresverlauf deutlich veränderte.

Der freie Cashflow verringerte sich 2024 gegenüber dem Vorjahr. Grund dafür waren höhere Investitionen in neue ASIC-Miner und die Modernisierung von Standorten. Der Rückgang des Free Cashflow um einen zweistelligen Millionenbetrag erhöhte die Bedeutung des Liquiditätsmanagements.

Im Geschäftsjahr 2024 flossen Beträge im mittleren zweistelligen Millionenbereich in Ausbauprogramme. Die Finanzierung weiterer Investitionen hängt laut Quelle von der operativen Ertragskraft und möglichen Kapitalmarktmaßnahmen ab.

Für die operative Steuerung verwendet Bitfarms insbesondere die Kennzahlen Erlöse je Terahash und Stromkosten je Terahash. Der durchschnittliche Erlös je Terahash lag 2024 merklich unter dem Vorjahreswert, während die Stromkosten je Terahash wegen höherer Energiepreise und Netzentgelte stiegen.

  • Die Erlöse je Terahash gingen 2024 zurück.
  • Die Stromkosten je Terahash stiegen.
  • Die operative Marge pro Einheit Hashrate wurde dadurch belastet.
  • Bitfarms setzt auf kostengünstigere Energieversorgung und effizientere ASIC-Miner.

Zusammenfassung: Bitfarms verfügt über Bitcoin-Bestände und Mining-Infrastruktur, steht aber zugleich vor höherem Investitions- und Liquiditätsbedarf. Der freie Cashflow sank 2024 um einen zweistelligen Millionenbetrag.

Bitfarms-Aktie bleibt vom Bitcoin-Markt abhängig

Das Geschäftsmodell von Bitfarms besteht in der Erzeugung von Bitcoin durch spezialisierte Mining-Hardware. Die Rechenzentren arbeiten rund um die Uhr, lösen kryptografische Aufgaben und erhalten dafür Blockbelohnungen sowie Transaktionsgebühren.

Der Umsatz entsteht überwiegend durch den Verkauf geminter Bitcoin. Ein Teil der Erlöse verbleibt als Bitcoin-Bestand in der Bilanz. Neue ASIC-Miner und Kühlsysteme sind regelmäßig erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit der Hashrate zu sichern.

Die Aktie reagiert laut ad-hoc-news.de sensibel auf Bitcoin-Preisbewegungen und regulatorische Rahmenbedingungen für Kryptowährungen. Im Verlauf des letzten Jahres bewegte sich die Notierung zwischen einem 52-Wochen-Tief im einstelligen US-Dollarbereich und einem 52-Wochen-Hoch im mittleren einstelligen US-Dollarbereich.

Die Marktkapitalisierung lag zuletzt im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbereich in US-Dollar. Damit wird Bitfarms im internationalen Vergleich als mittelgroßer Spezialist für Bitcoin-Mining eingeordnet.

UnternehmensdatenAngabe
UnternehmenBitfarms Ltd.
ISINCA09173B1072
TickerBITF
HandelsplatzNASDAQ
Sektor / BrancheKryptowährungen / Mining
Indexzugehörigkeitkein großer Leitindex

Zusammenfassung: Bitfarms bleibt ein kapitalintensiver Bitcoin-Miner mit hoher Abhängigkeit von Bitcoinpreis, Energiekosten und Netzwerk-Hashrate. Die Aktie wird an der NASDAQ unter dem Ticker BITF gehandelt.

Hobby-Miner findet mit Gerät für weniger als 200 Dollar einen Bitcoin-Block

Ein Solo-Miner hat laut Bluewin.ch mit einem einzelnen Bitaxe-Gerät einen kompletten Bitcoin-Block gefunden. Das Gerät kostete weniger als 200 Dollar und verfügte über eine Rechenleistung von ungefähr einem Terahash pro Sekunde.

Der bestätigte Block trug die Nummer 957382. Als Belohnung erhielt der Miner 3,125 Bitcoin, die zum damaligen Kurs einem Gegenwert von rund 200’000 US-Dollar entsprachen.

Der Treffer gilt als extrem selten, weil professionelle Mining-Farmen über deutlich mehr Rechenleistung verfügen. Diese Farmen betreiben laut Bluewin.ch große Hallen mit Tausenden spezialisierten Rechnern.

Der Erfolg wird deshalb mit einem Lottogewinn verglichen. Ein einzelnes Kleingerät konnte trotz der verschwindend geringen Leistung einen vollständigen Block validieren.

KennzahlAngabe
Preis des Gerätsweniger als 200 Dollar
GerätBitaxe
Rechenleistungungefähr ein Terahash pro Sekunde
Blocknummer957382
Blockbelohnung3,125 Bitcoin
Gegenwert zum damaligen Kursrund 200’000 US-Dollar

Laut Cointelegraph war dies 2026 bereits der zwölfte Bitcoin-Block, den ein Solo-Miner allein bestätigen konnte. In den vergangenen zwölf Monaten fanden Hobby-Miner insgesamt 24 Blöcke.

Die ausgezahlten Belohnungen summierten sich demnach auf 75,4 Bitcoin mit einem damaligen Wert von rund 4,7 Millionen Dollar. Im Durchschnitt wird derzeit alle gut 15 Tage ein Block von einem Solo-Miner bestätigt.

Zwischen den Treffern können jedoch längere Durststrecken liegen. Die längste Phase ohne einen solchen Treffer dauerte laut dem Bericht 58 Tage.

Zusammenfassung: Ein Solo-Miner fand mit einem Bitaxe-Gerät für weniger als 200 Dollar den Block 957382 und erhielt 3,125 Bitcoin. 2026 war dies laut Cointelegraph bereits der zwölfte Solo-Treffer.

Foundry bittet Miner um Abstimmung zum BIP-110-Signal

Der weltweit größte Bitcoin-Mining-Pool Foundry bittet die Miner laut Bitget um eine Abstimmung zum BIP-110-Signal. Weitere Angaben zum Inhalt des Signals oder zum Ergebnis einer Abstimmung enthält die vorliegende Meldung nicht.

Bitget weist zugleich darauf hin, dass der Inhalt ausschließlich die Meinung des Autors wiedergibt und nicht die Plattform repräsentiert. Der Beitrag sei nicht als Grundlage für Investitionsentscheidungen gedacht.

Zusammenfassung: Foundry fordert Miner zu einer Abstimmung über das BIP-110-Signal auf. Bitget grenzt den Beitrag ausdrücklich von Anlageentscheidungen und einer offiziellen Plattformposition ab.

Sources:

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The most interesting part for me is how different the two sides of this story are. On one hand, mining companies are signing huge AI infrastructure contracts and suddenly getting valued like data-center landlords. On the other hand, Bitfarms is still exposed to the old problem: expensive electricity, falling revenue per terahash and the constant need to buy newer machines. That sounds less like a clean transformation and more like trying to keep two very different businesses running at once.

The headline contract volumes look impressive, but the return figures put them into perspective. An 8 to 13 percent unlevered return is respectable for infrastructure, especially with long-term tenants, but it is not some guaranteed AI jackpot. The big risk is that investors are pricing in years of strong demand while the companies are taking on billions in debt today. A 15- or 20-year contract only helps if the counterparty remains financially solid and the technology installed at the site does not become outdated too quickly.

I also think the comparison with Nvidia is useful. Owning power capacity and a suitable building is valuable, but it does not make a miner a chip designer or a leading AI platform. These companies may be building the equivalent of toll roads for computing rather than creating the next major technology. That can still be a good business, just a much more ordinary one than the stock-market hype suggests.

The Bitfarms numbers show why the pivot is tempting. When costs rise and the Bitcoin network becomes more competitive, adding more hashpower does not automatically improve margins. Everyone else is upgrading too, so a large investment can simply help a company stay in place. Selling bitcoin reserves to fund expansion also feels like a warning sign, especially when the balance sheet is already sensitive to the coin price.

The solo-miner story is obviously the fun part. Finding a block with a device costing under 200 dollars is basically a lottery win, and it is easy to understand why people find that so exciting. But it should not be confused with a realistic business model. For every lucky Bitaxe operator, there are probably countless hobby miners paying for electricity and finding absolutely nothing. The rare success makes for a great headline, not a reliable income stream.

What worries me most is the combination of high infrastructure costs, leverage and falling network economics. If the AI boom cools at the same time as Bitcoin remains weak, miners could be stuck between two difficult markets. The contracts might provide some stability, but the financing burden will not disappear. To me, the sensible conclusion is that these companies should be judged as highly cyclical infrastructure firms, not as automatic winners from either Bitcoin or AI.

Overall, the strategy seems rational, but the valuation and debt levels are where the real story lies. Cheap power and reliable customers can create a solid business, yet there is still a big difference between a solid business and a spectacular investment.

BlockBürocrat

Article Summary

Bitcoin miners are pivoting to AI data centers amid weak mining margins, securing major contracts but taking on substantial investment, debt, and infrastructure risk.

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