Bitcoin-Erholung trifft auf Mining-Innovationen und wachsende Risiken

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27.08.2026 51 times read 2 Comments

Bitcoin zwischen Erholung, Mining-Innovation und neuen Risiken

Der Bitcoin-Markt steht laut den vorliegenden Meldungen zugleich im Zeichen steigender Nachfrage, neuer Mining-Produkte, institutioneller Kapitalzuflüsse und anhaltender Unsicherheiten. Die Berichte von Wallstreet Online, dem Krypto Magazin, AnlegerPlus und Coin Kurier beleuchten dabei unterschiedliche Entwicklungen rund um den Kurs, die Infrastruktur und die Risiken für Anleger.

Canaan zeigt Bitcoin-Computing für Rechenzentren und Privathaushalte

Canaan Inc. stellt auf der Bitcoin Asia 2026 in Hongkong sein Konzept „From Enterprise to Home“ vor. Die Konferenz findet vom 27. bis 28. August 2026 im Hong Kong Convention and Exhibition Centre statt; Canaan ist dort als Aussteller an Stand 143 vertreten, wie Wallstreet Online und AnlegerPlus berichten.

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Im Mittelpunkt steht ein breit aufgestelltes Bitcoin-Computing-Netzwerk, das leistungsfähige Hashrate-Geräte für unterschiedliche Betriebsumgebungen nutzbar machen soll. Das Portfolio reicht von großen Rechenzentren bis zu privaten Wohnumgebungen, in denen geräuscharmer Betrieb und die Nutzung der beim Rechnen entstehenden Wärme eine Rolle spielen.

Für den privaten Einsatz präsentiert Canaan drei Avalon-Modelle. Der Avalon Nano 3S wird als kompakter und tragbarer Desktop-Miner für Einsteiger und Solo-Mining positioniert. Der Avalon Mini 3 verbindet Bitcoin-Mining mit Raumheizung, indem die entstehende Wärme für den Hausgebrauch wiederverwendet werden kann. Der AvalonQ bietet geräuscharmen Betrieb, drei adaptive Leistungsmodi und eine Steuerung über die Avalon Family App.

Canaan will auf der Konferenz außerdem über Hardware-Leistung, Wärmerückgewinnungstechnologie und die Entwicklung dezentraler Hashrate-Netzwerke sprechen. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet, konzentriert sich auf ASIC-Hochleistungs-Computing-Chips, Chip-Forschung und -Entwicklung, die Produktion von Rechenausrüstung sowie Software-Dienstleistungen und schloss 2019 seinen Börsengang am Nasdaq Global Market ab.

Canaan stellt sein Konzept „From Enterprise to Home“ vor und demonstriert, wie effiziente, stabile und zuverlässige Technologien hochwertige Hashrate-Geräte an unterschiedliche Betriebsumgebungen anpassen können.

In den Safe-Harbor-Hinweisen verweist Canaan auf Risiken für zukunftsgerichtete Aussagen. Genannt werden unter anderem der Bitcoin-Kurs, die Nachfrage und Marktakzeptanz der Produkte, der Wettbewerb, makroökonomische und geopolitische Bedingungen, internationale Handelspolitik, Zölle, Importbeschränkungen sowie staatliche Richtlinien und Vorschriften.

ModellIm Artikel genannte Merkmale
Avalon Nano 3SKompakter und tragbarer Desktop-Miner, leiser Betrieb, Einsteigergerät für Solo-Mining
Avalon Mini 3Bitcoin-Mining und Raumheizung, Wiederverwendung der entstehenden Wärme
AvalonQGeräuscharmer Betrieb, drei adaptive Leistungsmodi, Steuerung über die Avalon Family App

Infobox: Canaan präsentiert vom 27. bis 28. August 2026 auf der Bitcoin Asia 2026 Mining-Lösungen für Rechenzentren und Privathaushalte. Der Schwerpunkt liegt auf leisem Betrieb, flexibler Leistung und Wärmenutzung.

Power-Law-Modell nennt mögliches Bitcoin-Ziel von circa 450.000 US-Dollar

Das Krypto Magazin berichtet über eine langfristige Bitcoin-Prognose auf Basis des Power-Law-Modells. Nach der im Artikel beschriebenen Darstellung von BiTBO könnte Bitcoin in ziemlich genau 3 Jahren einen „fairen Preis“ von circa 450.000 US-Dollar erreichen.

Das Modell beschreibt den langfristigen Kursverlauf in einem breiten linearen Kanal auf logarithmischen Preis- und Zeitachsen. Bekannt gemacht wurde es vor allem durch den Astrophysiker Giovanni Santostasi, der gemeinsam mit Stephen Perrenod einen Zusammenhang zwischen der Adoption des Netzwerks, der Zahl aktiver Bitcoin-Adressen und dem Bitcoin-Preis beschreibt.

Als historische Bezugspunkte nennt der Artikel den Bärenmarkt-Boden von circa 220 US-Dollar im Jahr 2015, den Corona-Crash auf 3.500 US-Dollar im Jahr 2020, den Boden im Jahr 2022 bei 15.460 US-Dollar sowie ein Tief von 57.717 US-Dollar im Sommer dieses Jahres. Die äußeren Linien gängiger Power-Law-Darstellungen hätten in der Vergangenheit häufig mit wichtigen Hoch- oder Tiefpunkten zusammengefallen.

Bei einer Fortsetzung des 4-Jahres-Zyklus sei laut dem Artikel in einem potenziellen Bärenmarkt im Jahr 2030 außerdem ein Rückgang auf ungefähr 200.000 US-Dollar möglich. Das Modell wird jedoch nicht als harte Grenze beschrieben. Erst eine länger anhaltende Abweichung von mehr als 3 Standardabweichungen unter dem Power-Law-Fit könne demnach auf einen strukturellen Wandel der Adoptionsdynamik hindeuten.

Als Schwachpunkt nennt Blocktrainer die Verwendung des US-Dollars als Maßstab. Eine deutliche Abwertung des US-Dollars könnte dazu führen, dass Bitcoin in US-Dollar steigt, ohne dass dieser Anstieg ausschließlich auf Adoption oder Netzwerkeffekte zurückzuführen ist.

Infobox: Das Power-Law-Modell von BiTBO nennt circa 450.000 US-Dollar in 3 Jahren als möglichen „fairen Preis“ und ungefähr 200.000 US-Dollar in einem potenziellen Bärenmarkt im Jahr 2030. Der Artikel betont, dass es sich nicht um eine verlässliche Kursprognose handelt.

Bitcoin-Handelsvolumen verdoppelt sich innerhalb von fünf Tagen

Die Handelsaktivität an zentralisierten Krypto-Börsen hat laut BTC-ECHO innerhalb von fünf Tagen deutlich zugenommen. Zuletzt wurden täglich mehr als 37 Milliarden US-Dollar umgesetzt, während das Zwölfmonatshoch bei 105 Milliarden US-Dollar liegt.

Für August summiert sich das Handelsvolumen bislang auf 490 Milliarden US-Dollar. Im Juli waren es 670 Milliarden US-Dollar. Auch der deutsche Anbieter BISON verzeichnete eine starke Zunahme: Das Handelsvolumen lag in der vergangenen Woche um 260 Prozent über dem Niveau der Vorwoche, erklärte Dr. Ulli Spankowski, CEO und Co-Founder von BISON, laut BTC-ECHO.

Bitcoin legte in dem genannten Zeitraum um mehr als 25 Prozent zu, Ethereum stieg um über 30 Prozent. Der Altcoin-Markt, gemessen an der gesamten Marktkapitalisierung ohne Bitcoin und Ethereum, wuchs um rund 13 Prozent.

BTC-ECHO beschreibt zugleich eine mögliche Verschiebung der Marktstruktur. Dezentrale Handelsplattformen wie Hyperliquid und Lighter gewinnen demnach an Bedeutung. Für kleinere Altcoins bleiben zentralisierte Börsen jedoch wichtig, weil schnelle Listings, liquide Handelspaare und die Infrastruktur für Token mit geringer Marktkapitalisierung über ETF-Strukturen bislang kaum abgebildet werden könnten.

Als Impulse werden Entwicklungen in den USA genannt. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen erreichte ein 19-Jahres-Hoch, bevor angekündigte Rückkäufe langlaufender Anleihen durch das US-Finanzministerium die Renditen wieder sinken ließen. Zusätzlich beschleunigten geschlossene Short-Positionen die Aufwärtsbewegung.

KennzahlAngabe aus der Quelle
Tägliches Handelsvolumen zuletztmehr als 37 Milliarden US-Dollar
Zwölfmonatshoch105 Milliarden US-Dollar
Handelsvolumen im August bislang490 Milliarden US-Dollar
Handelsvolumen im Juli670 Milliarden US-Dollar
Veränderung des BISON-Handelsvolumens260 Prozent über dem Niveau der Vorwoche
Bitcoin-Anstiegmehr als 25 Prozent
Ethereum-Anstiegüber 30 Prozent
Wachstum des Altcoin-Marktesrund 13 Prozent

Infobox: Das Handelsvolumen zentralisierter Krypto-Börsen hat sich innerhalb von fünf Tagen verdoppelt und lag zuletzt bei mehr als 37 Milliarden US-Dollar täglich. BISON meldete für die vergangene Woche 260 Prozent mehr Handelsvolumen als in der Vorwoche.

US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen Nettozuflüsse von ca. 651,9 Mio. USD

XTB.com führt die Bitcoin-Erholung auf mehrere Faktoren zurück: Kapitalzuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs, Short-Eindeckungen und eine stärkere Netzwerkaktivität. Am Montag verzeichneten die Fonds Nettozuflüsse von rund 337,6 Mio. USD, am Dienstag kamen weitere 314,3 Mio. USD hinzu.

Seit Wochenbeginn beliefen sich die Nettozuflüsse damit auf ca. 651,9 Mio. USD. In der Vorwoche waren rund 1,92 Mrd. USD verzeichnet worden. BlackRock blieb der größte Akteur: IBIT zog am ersten Tag rund 208,9 Mio. USD und am folgenden Tag weitere 284,4 Mio. USD an, zusammen etwa 493,3 Mio. USD.

Auch der Derivatemarkt verstärkte die Bewegung. Ein Short Squeeze führte zur Liquidierung von Positionen im Wert von mehreren Milliarden Dollar, wobei der überwiegende Teil auf Short-Positionen entfiel. Gleichzeitig stieg das Open Interest auf ein hohes Niveau, weil Spekulanten wieder größere gehebelte Positionen aufbauten.

XTB.com sieht zwischen 80.000 und 82.000 USD eine entscheidende Zone. Sollte der Kurs unterhalb von 80.000 bis 82.000 USD ins Stocken geraten, könnte die hohe Hebelwirkung eine scharfe Korrektur auslösen.

Auch die On-Chain-Daten zeigen laut XTB.com eine zunehmende Aktivität. Die täglich aktiven Adressen stiegen im Laufe der Woche von rund 623.000 auf 663.000 und näherten sich damit dem oberen statistischen Band bei etwa 666.400.

Das Entity-Adjusted Transfer Volume erhöhte sich innerhalb von sieben Tagen von rund 3,4 Mrd. USD auf 5,8 Mrd. USD und überschritt das obere statistische Band von ca. 5 Mrd. USD. Das Gebührenvolumen stieg von rund 181.400 USD auf 233.800 USD und blieb damit unter dem oberen Band nahe 248.400 USD.

Der Bull Score von CryptoQuant stieg innerhalb einer Woche von 30 auf 80 und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2025. Acht der zehn überwachten Indikatoren sendeten bullische Signale. Gleichzeitig stiegen Spot- und Futures-Nachfrage zum ersten Mal seit Oktober 2025 gemeinsam.

Seit dem 17. August legte Bitcoin rund 22 Prozent zu und kehrte kurzzeitig in den Bereich von 80.000 USD zurück. Für eine stärkere Bestätigung wäre laut XTB.com weiterhin ein Schlusskurs über dem 365-Tage-Durchschnitt erforderlich, der aktuell bei rund 83.000 USD liegt.

Parallel dazu sieht XTB.com Anzeichen einer kurzfristigen Überhitzung. Die unrealisierten Gewinne stiegen auf 20,5 Prozent, während Wal-Adressen am 20. August Rekordgewinne von 614 Mio. USD realisierten. Bitcoin notierte rund 38 Prozent unter seinem Allzeithoch nahe 126.000 USD, und der RSI lag bei etwa 80.

IndikatorAngabe aus der Quelle
ETF-Nettozuflüsse am Montagrund 337,6 Mio. USD
ETF-Nettozuflüsse am Dienstag314,3 Mio. USD
Nettozuflüsse seit Wochenbeginnca. 651,9 Mio. USD
Nettozuflüsse in der Vorwocherund 1,92 Mrd. USD
IBIT-Zuflüsse am ersten Tagrund 208,9 Mio. USD
IBIT-Zuflüsse am folgenden Tag284,4 Mio. USD
IBIT-Zuflüsse zusammenetwa 493,3 Mio. USD
Täglich aktive Adressenvon rund 623.000 auf 663.000
Entity-Adjusted Transfer Volumevon rund 3,4 Mrd. USD auf 5,8 Mrd. USD
Gebührenvolumenvon rund 181.400 USD auf 233.800 USD
Bull Scorevon 30 auf 80
Realisierte Gewinne von Wal-Adressen614 Mio. USD
RSIetwa 80

Infobox: Seit Wochenbeginn flossen ca. 651,9 Mio. USD in US-Spot-Bitcoin-ETFs. XTB.com nennt 80.000 bis 83.000 USD als wichtigen Widerstandsbereich und verweist zugleich auf hohe Hebelwirkung sowie kurzfristige Überhitzungszeichen.

Bitcoin-ETP von iShares bietet regulierten Zugang

Das investment stellt den iShares Bitcoin ETP als regulierten Zugang zu Bitcoin vor. Bitcoin legte in den vergangenen vier Wochen zeitweise um mehr als 20 Prozent zu, während Ethereum, Solana und andere große Kryptowährungen noch stärkere Kursanstiege verzeichneten.

Als wichtige Treiber der Entwicklung nennt das investment die Sorge über die langfristige Verschuldung der USA, einen schwächeren US-Dollar, steigende Kapitalzuflüsse institutioneller Investoren und die Aussicht auf ein zunehmend kryptofreundliches regulatorisches Umfeld. Die US-Staatsverschuldung habe mittlerweile die Marke von 40 Billionen US-Dollar überschritten.

Der iShares Bitcoin ETP trägt die Kennnummer XS2940466316 und wurde im März 2025 in der Schweiz aufgelegt. Das Produkt stammt von BlackRock und zählt laut das investment zu den größten Bitcoin-ETPs Europas. Das verwaltete Vermögen liegt inzwischen bei über einer Milliarde Euro.

Der ETP bildet die Wertentwicklung von Bitcoin nahezu eins zu eins ab und ist vollständig mit physischen Bitcoin-Beständen besichert. Coinbase Luxembourg verwahrt die Kryptowährungen in einem sogenannten Cold Storage.

Bis Ende 2026 beträgt die Gesamtkostenquote 0,15 Prozent jährlich. Ab 2027 soll die Gebühr auf 0,25 Prozent pro Jahr steigen.

Das investment weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich rechtlich nicht um einen ETF handelt. Der iShares Bitcoin ETP ist als besicherte Schuldverschreibung strukturiert. Anleger erwerben daher keine Anteile an einem Fonds, sondern eine Forderung gegenüber dem Emittenten.

  • Physische Besicherung mit Bitcoin
  • Verwahrung bei etablierten Verwahrstellen mit Cold-Storage-Lösungen
  • Gesamtkostenquote
  • Größe und Liquidität des Produkts
  • Qualität des Emittenten

Infobox: Der iShares Bitcoin ETP bildet Bitcoin nahezu eins zu eins ab und ist physisch mit Bitcoin besichert. Die Gesamtkostenquote beträgt bis Ende 2026 0,15 Prozent jährlich und soll ab 2027 auf 0,25 Prozent pro Jahr steigen.

Bitcoin überschreitet erneut 80.000 US-Dollar

Das Hamburger Abendblatt berichtet, dass Bitcoin am Dienstag, dem 25. August, erstmals seit mehr als drei Monaten wieder die Marke von 80.000 US-Dollar überschritten hat. Gegenüber dem Vortag lag der Kurs damit mehr als zwei Prozent im Plus.

Innerhalb von etwa einer Woche legte Bitcoin laut dpa-AFX rund 15.000 Dollar zu. Als Gründe für die bessere Stimmung werden unter anderem die Hoffnung auf eine kryptofreundlichere Politik in den USA sowie ein Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Vertretern der Kryptobranche genannt.

Nach Einschätzung von Analyst Timo Emden von Captrader hoffen Anleger auf weniger regulatorische Hürden. Rückenwind kam außerdem vom US-Anleihemarkt, nachdem angekündigte Rückkäufe von Staatsanleihen die Renditen gedrückt und den Dollar belastet hatten.

Für Bitcoin und andere riskantere Anlagen kann ein Umfeld mit niedrigeren Marktzinsen attraktiver sein. Das Hamburger Abendblatt weist jedoch darauf hin, dass das Tief am Kryptomarkt damit noch nicht vollständig überwunden sei und Bitcoin trotz der jüngsten Rally noch deutlich unter seinem Hoch vom Jahresbeginn liege.

Besonders relevant bleibt die Zinspolitik der US-Notenbank. Kryptowährungen reagieren häufig empfindlich auf Änderungen der Zinserwartungen. Sollte die Federal Reserve wegen hartnäckiger Inflation länger an hohen Zinsen festhalten oder weitere Zinsschritte nach oben erwägen, könnte dies den jüngsten Rückenwind bremsen.

Auch Onvista rückt die Rückkehr an die Marke von 80.000 Dollar in den Mittelpunkt. Als unterstützende Faktoren nennt die Quelle eine Dollar-Schwäche, Liquiditätshoffnungen und mögliche regulatorische Impulse, stellt aber zugleich die Stabilität der Bewegung infrage.

MarktangabeAngabe aus der Quelle
Überschreiten der Marke25. August
Zeit seit dem vorherigen Überschreitenmehr als drei Monate
Tagesveränderungmehr als zwei Prozent im Plus
Anstieg innerhalb von etwa einer Wocherund 15.000 Dollar

Infobox: Bitcoin überschritt am 25. August erstmals seit mehr als drei Monaten wieder 80.000 US-Dollar. Als mögliche Belastungsfaktoren gelten anhaltend hohe Zinsen, hartnäckige Inflation und eine weiterhin nicht vollständig überwundene Marktschwäche.

Bitcoin-Miner investieren 30,7 Milliarden US-Dollar in Sachanlagen

Die Umstellung von Bitcoin-Mining auf Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing ist laut Coin Kurier mit hohen Investitionen verbunden. finanzen.net berichtet unter Berufung auf CoinTelegraph und BlocksBridge Consulting, dass eine Gruppe von 15 Bitcoin-Minern und KI-Rechenzentrumsbetreibern in ihren jüngsten Berichtsperioden 2026 insgesamt 30,7 Milliarden US-Dollar in Sachanlagen investierte.

Damit lagen die Investitionen 42,6 Prozent über dem Gesamtwert des Jahres 2025, in dem 21,53 Milliarden US-Dollar investiert wurden. Berücksichtigt wurden laut BlocksBridge Consulting Barkäufe sowie Zuweisungen zu Hardware, Grundstücken, Ausrüstung und anderen produktiven Vermögenswerten, abzüglich Erlösen aus Anlagenverkäufen.

Bei einer engeren Gruppe von neun vergleichbaren Minern zeigt sich laut Bericht ein deutliches Missverhältnis zwischen Investitionen und Erlösen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres gaben die Unternehmen insgesamt 5,11 Milliarden US-Dollar für Sachanlagen aus, während sie im selben Zeitraum lediglich 341,2 Millionen US-Dollar an direkt ausgewiesenen KI- und HPC-Erlösen erzielten.

Das entspricht einem Verhältnis von rund 15 zu 1. Zugleich beschleunigte sich das Erlöswachstum: Im zweiten Quartal dieses Jahres stiegen die KI- und HPC-Erlöse der neun Miner gegenüber dem Vorquartal um 52 Prozent auf 205,8 Millionen US-Dollar.

Als Grund für den hohen Kapitalbedarf nennt BlocksBridge Consulting die notwendige technische und bauliche Umrüstung. Stromverträge und verfügbare Grundstücke verschafften zwar einen Startvorteil, für KI-taugliche Kapazitäten seien jedoch zusätzlich Umspannwerke, Gebäude, Kühlsysteme und Netzwerktechnik erforderlich. Bei manchen Geschäftsmodellen kämen GPUs hinzu.

Ob sich die jüngste Kurserholung von Bitcoin positiv auf Unternehmen mit weiterhin größerem Mining-Anteil auswirkt, bleibt laut BlocksBridge Consulting abzuwarten. Die parallele Entwicklung von Bitcoin könnte den Unternehmen zusätzliche Spielräume verschaffen, die Rückflüsse aus dem KI- und HPC-Geschäft holen den Investitionsvorlauf jedoch noch nicht auf.

Investitions- und ErlöskennzahlAngabe aus der Quelle
Sachanlageninvestitionen 202630,7 Milliarden US-Dollar
Sachanlageninvestitionen 202521,53 Milliarden US-Dollar
Veränderung gegenüber 202542,6 Prozent
Vergleichbare Miner9
Sachanlageninvestitionen im ersten Halbjahr5,11 Milliarden US-Dollar
Direkt ausgewiesene KI- und HPC-Erlöse im selben Zeitraum341,2 Millionen US-Dollar
Verhältnis von Investitionen zu Erlösenrund 15 zu 1
KI- und HPC-Erlöse im zweiten Quartal205,8 Millionen US-Dollar
Veränderung gegenüber dem Vorquartal52 Prozent

Infobox: 15 Bitcoin-Miner und KI-Rechenzentrumsbetreiber investierten 2026 insgesamt 30,7 Milliarden US-Dollar in Sachanlagen. Bei neun vergleichbaren Minern standen im ersten Halbjahr 5,11 Milliarden US-Dollar Investitionen 341,2 Millionen US-Dollar KI- und HPC-Erlösen gegenüber.

Steuerdebatte und Sicherheitsrisiken für Kryptoanleger

Die Diskussion über die steuerliche Behandlung von Bitcoin geht weiter. Wie die WELT berichtet, ist die geplante Abschaffung der Haltefrist für Bitcoin im verabschiedeten Jahressteuergesetz nicht enthalten.

Gleichzeitig erreichte eine Online-Petition auf Anhieb das Quorum. Im Mittelpunkt der Debatte steht auch der Vergleich mit Gold. Die WELT stellt heraus, dass eine entsprechende Neuregelung bei Gold vermutlich auf größere Kritik stoßen würde.

Golem.de thematisiert zudem erhebliche Wissenslücken bei deutschen Kryptoanlegern und weist darauf hin, dass Bitcoin-Risiken teilweise unterschätzt würden. Im verfügbaren Inhalt der Quelle finden sich hierzu jedoch keine weiteren konkreten Umfrageergebnisse oder Zahlen.

Ein konkreter Betrugsfall wird vom Krypto Magazin beschrieben. Eine Frau aus Hanau verlor insgesamt 50.000 Euro an Krypto-Betrüger, darunter einen Kredit über 25.000 Euro.

Die Betroffene war im Internet auf eine Seite gestoßen, auf der Kryptowährungen und hohe Gewinnmargen angepriesen wurden. Zunächst zahlte sie 250 Euro als Gebühr, anschließend überwies sie 3.000 Euro und 5.000 Euro auf Konten in Litauen oder anderswo.

Auf einer Internetseite wurde ihr ein angeblicher Kontostand von 260.000 Euro angezeigt. Eine sogenannte Beraterin schlug daraufhin weitere Einzahlungen vor. Bei einer Geldübergabe auf dem Altstadtparkplatz an der Steinheimer Vorstadt übergab die Frau einem Mann mit Kapuze einen Umschlag mit 15.000 Euro.

Im Anschluss erhielt sie im Internet eine Quittung. Das eingegangene Geld sei angeblich in wertvolle Bitcoins gewechselt worden. Das entsprechende Zertifikat erwies sich später als wertlos.

Zusätzlich nahm die Frau bei ihrer Bank einen Kredit über 25.000 Euro auf und überwies auch dieses Geld an die Hintermänner. Ihre Tochter stoppte den Betrug, bevor es zu einer weiteren Geldübergabe kam, und informierte das Betrugskommissariat der Hanauer Kripo.

Ein Kurier, der die 15.000 Euro abgeholt und in Frankfurt weitergegeben hatte, wurde vom Amtsgericht Hanau wegen Beihilfe zum Betrug zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der Mann stammt aus der Ukraine, hat einen Wohnsitz in Polen und arbeitete als Taxifahrer.

Als Bewährungsauflage erhielt der Mann eine amtliche „Grenzüberschrittsbescheinigung“, die einer Ausweisung gleichkommt. Er sollte das Formular an der deutsch-polnischen Grenze bei der Bundespolizei abgeben und nicht mehr in die Bundesrepublik einreisen.

AngabeWert aus der Quelle
Gesamtverlust der Frau50.000 Euro
Erste Gebühr250 Euro
Weitere Überweisungen3.000 Euro und 5.000 Euro
Angeblicher Kontostand260.000 Euro
Bar übergebener Betrag15.000 Euro
Aufgenommener Kredit25.000 Euro
Urteil gegen den Kuriereineinhalb Jahren Gefängnis, zur Bewährung ausgesetzt

Infobox: Eine Frau aus Hanau verlor 50.000 Euro, darunter einen Kredit über 25.000 Euro, an einen Krypto-Betrug. Das Amtsgericht Hanau verurteilte den Kurier zu eineinhalb Jahren auf Bewährung.

Rückkäufe US-amerikanischer Staatsanleihen und mögliche Bitcoin-Marken

Nach dem Bericht von finanzen.net könnte die Ankündigung des US-Finanzministeriums, sein Rückkaufprogramm für langfristige Anleihen mindestens zu verdoppeln, zusätzlichen Rückenwind für Bitcoin liefern. Die maximale Größe der Rückkaufoperationen für Anleihen mit Laufzeiten von 10 bis 20 sowie 20 bis 30 Jahren wurde von bisher 2 auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar je Operation angehoben.

Das erweiterte Programm läuft vom 9. September bis zum 4. November und soll die Liquidität am Anleihemarkt verbessern. Nach der Ankündigung sanken die Renditen langlaufender Staatsanleihen bereits spürbar.

Standard-Chartered-Analyst Geoff Kendrick sieht in der Entwicklung einen möglichen Wendepunkt für Bitcoin. In einer von CoinTelegraph aufgegriffenen Kundennotiz verwies er auf die technische Marke von 65.500 US-Dollar.

Kendrick begründet seine Einschätzung neben der Vier-Jahres-Zyklik von Bitcoin mit der Wirkung geldpolitischer Liquiditätsspritzen. Bitcoin habe historisch von solchen Maßnahmen profitiert, begünstigt durch sein fixes Angebot.

Infobox: Die Rückkaufoperationen werden von 2 auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar je Operation ausgeweitet. Geoff Kendrick nennt 65.500 US-Dollar als mögliche Signalmarke und 100.000 US-Dollar bis Jahresende als Ziel seiner Einschätzung.

Sources:

Note on the use of artificial intelligence on this website

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The home miners sound kinda neat, espically using the heat, but I dont see how most normal people make money after electric costs and bitcoin difficulty keeps going up. Also the 450k power law thing feels a bit made up just becuase a line fits old prices, and ETF money can leave just as fast as it came. The scam story is the real warning here, never send “fees” to unlock fake crypto profits lol
The Hanau case really shows why regulation and basic investor education matter, because no mining gadget or ETF inflow can protect people from sending money to fake platforms promising impossible returns.

Article Summary

Bitcoin’s recovery is fueled by rising trading volumes, ETF inflows, network activity and mining innovation, while models suggest potential gains but risks remain.

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