Blockchain-News: Uniswap-Boom, SEC-Pläne und neue Impulse für Privatsphäre
Autor: Mining Provider Editorial Staff
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Uniswap’s growth is driven by Robinhood Chain activity, while blockchain projects raise funds, Singapore promotes AI/DeFi, and the SEC considers tokenized stock registers.
Uniswap-Boom, SEC-Prüfung und neue Impulse für Blockchain und Privatsphäre
Uniswap profitiert von der Robinhood Chain
Der Uniswap-Kurs hat sich laut BeInCrypto seit dem 14. August verdoppelt. Als wesentlicher Treiber gilt die Robinhood Chain, die Robinhood im Juli auf Arbitrum gestartet hat und inzwischen für zwei Drittel aller Einnahmen von Uniswap sorgt.
Die Robinhood Chain setzte im August 17,99 Milliarden USD um. Gegenüber Juli entspricht dies einem Anstieg von 26%; am 1. September wurde mit 1,95 Milliarden USD das bislang höchste Tagesvolumen erzielt, wobei 1,75 Milliarden USD auf Uniswap-Pools entfielen.
Die Zahl der Wallets stieg seit dem 1. August lediglich um 22%, während das Volumen 7,9-mal so hoch war. Dadurch handelte jeder Nutzer laut dem Bericht etwa sechsmal so viel wie zuvor.
Die Robinhood Chain basiert auf Arbitrum Orbit. Robinhood gibt Arbitrum 10% der Nettoumsätze der Chain, was innerhalb von 30 Tagen 1,32 Millionen USD entsprach. Uniswap nahm im gleichen Zeitraum 78,73 Millionen USD an Handelsgebühren ein – das 60-Fache des Arbitrum-Anteils und 66% aller Uniswap-Einnahmen über 47 Blockchains.
Auf der Robinhood Chain fallen pro gehandeltem USD durchschnittlich 0,465% Gebühren an, global sind es 0,214%. Der Anteil tokenisierter Aktien am Volumen stieg von unter 0,1% Mitte August auf 4,1% am 1. September.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Umsatz der Robinhood Chain im August | 17,99 Milliarden USD |
| Uniswap-Anteil am Tagesvolumen am 1. September | 1,75 Milliarden USD |
| Gebühren von Uniswap innerhalb von 30 Tagen | 119,3 Millionen USD |
| Anteil für UNI-Halter | 9,45 Millionen USD beziehungsweise 7,9% |
| UNI-Käufe durch Wal-Wallets zum 1. September | 257.777 UNI |
Uniswap wurde bei 5,73 USD gehandelt und lag damit 2,1% unter dem Vortag. Nach dem Anstieg von 3,16 USD am 14. August auf 6,38 USD bildete sich laut BeInCrypto ein mögliches bullisches Flaggenmuster. Ein Tagesschlusskurs über 6,20 USD würde das Muster bestätigen und Potenzial bis 7,06 USD eröffnen; unter 5,67 USD wäre es gescheitert, unter 4,35 USD wäre das Setup hinfällig.
Infobox: Die Robinhood Chain liefert hohe Uniswap-Gebühren. Für den Kurs nennt BeInCrypto 6,20 USD, 5,67 USD und 4,35 USD als entscheidende Marken.
Quantum Blockchain Technologies nimmt 350.000 Pfund auf
AD HOC NEWS berichtet, dass Quantum Blockchain Technologies 140 Millionen neue Aktien zu je 0,25 Pence platziert hat. Die Ausgabe brachte vor Kosten 350.000 Pfund ein und soll die Weiterentwicklung der Bitcoin-Mining-Technologie sowie strategische Partnerschaften finanzieren.
Im Mittelpunkt steht die Method-C-AI-Oracle-Software, die gemeinsam mit weiteren Tools optimiert werden soll. Außerdem will das Unternehmen den ASIC Ultra Boost marktreif machen.
Die Patentanmeldung wurde laut Unternehmensangabe formal vom US-Patentamt genehmigt. Vor der eigentlichen Patenterteilung stehen jedoch noch administrative Formalitäten aus; eine gesonderte Meldung soll folgen, sobald die Patenterteilung tatsächlich vollzogen ist.
Weitere Mittel sind für die Integration von Mining-Hardware und -Software, die Geschäftsentwicklung mit potenziellen Industriepartnern sowie allgemeines Working Capital vorgesehen. Nach der erwarteten Zulassung der neuen Aktien am 8. September 2026 soll die Zahl der ausgegebenen Aktien auf 1.748.083.941 steigen.
Infobox: Quantum Blockchain Technologies erhält 350.000 Pfund für Software, ASIC-Entwicklung, Integration und Geschäftsentwicklung. Die erwartete Aktienausgabe erhöht die Zahl der ausgegebenen Aktien auf 1.748.083.941.
Singapur verbindet KI, DeFi und Blockchain
Yellow.com berichtet über das Agentic Decentralized Finance Forum, das vom Singapore Innovation Centre und der Singapore Chinese Chamber of Commerce and Industry im Rahmen der SMEICC 2026 ins Leben gerufen wurde. Das Forum soll Entscheidungsträger aus Regierung, Finanzwirtschaft, Wissenschaft und Technologie zusammenbringen.
Die halbtägige Veranstaltung findet am 6. August 2026 im Suntec Singapore Convention & Exhibition Centre statt. Auf der Agenda stehen Agentic AI, Decentralised Finance, tokenisierte Real-World-Assets, vertrauenswürdige digitale Infrastrukturen und regulatorische Rahmenbedingungen für verantwortungsvolle Innovation in Asien.
Das Forum ist zugleich als offizielle Mediensession für die Singapore Blockchain Week im November 2026 vorgesehen. Bei der SMEICC 2026 werden mehr als 5.000 Wirtschaftsführer aus der Region erwartet; das Forum selbst ist als exklusives Format mit rund 250 geladenen Teilnehmern konzipiert.
Im Rahmen des Forums wurde ein fünfseitiges Memorandum of Understanding unterzeichnet. Beteiligt sind die Singapore Blockchain Week, Raffles Capital, VIA Labs with Animoca Brands, AIDX Tech, die China-Singapore AI Association und der HICOOL Global Entrepreneur Summit.
Die Singapore Blockchain Week findet vom 13. bis 17. November 2026 statt. Das Programm erstreckt sich über Singapur und die Johor–Singapore Special Economic Zone im Süden Malaysias.
Infobox: Singapur bündelt KI, DeFi, Blockchain und tokenisierte Vermögenswerte in einem Forum mit rund 250 Teilnehmern. Die Singapore Blockchain Week folgt vom 13. bis 17. November 2026.
SEC prüft Blockchain-Register für tokenisierte Aktien
Cryptonews.net berichtet, dass die US-Börsenaufsicht SEC eine Modernisierung der Regeln für Transfer Agents prüft. Dabei steht zur Diskussion, ob Wallet-Adressen künftig anstelle von Namen und physischen Wohnanschriften zur Identifikation von Anlegern verwendet werden könnten.
Transfer Agents führen Aufzeichnungen darüber, wem Aktien gehören, unterstützen die Abwicklung von Wertpapiertransaktionen und bilden einen Teil der Infrastruktur des US-Wertpapiermarktes. Die derzeitigen SEC-Regeln stammen aus den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren und wurden seitdem nicht grundlegend modernisiert.
CryptoTicker berichtet über einen SEC-Vorschlag vom 1. September 2026, nach dem das amtliche Aktienregister auf einer Blockchain geführt werden könnte. Der Token könnte damit unter bestimmten Voraussetzungen selbst als Eigentumsnachweis dienen.
Der Entwurf trägt die Pressemitteilungsnummer 2026-81; Cointelegraph nennt zusätzlich die Verordnungsnummer 34-106246. Vorgesehen sind unter anderem eine Blockchain als offizielle Aufzeichnung von Transaktionen, Angaben zu tokenisierten Wertpapieren und den verwendeten Blockchain-Netzwerken sowie neue Pflichten zur Cybersicherheit.
Eine endgültige Regelung gibt es noch nicht. Nach der Veröffentlichung der vorgeschlagenen Regeln im Federal Register haben Marktteilnehmer 60 Tage Zeit, Stellung zu nehmen; bis zu einer möglichen endgültigen Regel können Monate vergehen.
Infobox: Die SEC prüft Blockchain-Register und Wallet-Adressen für die Aktieninfrastruktur. Der Vorschlag ist noch kein geltendes Recht und hat zunächst keine unmittelbare Wirkung für deutsche Anleger.
Advanced Blockchain AG verändert die Spitze des Aufsichtsrats
Laut Cryptonews.net hat die Advanced Blockchain AG Mathias Roch zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Die Personalie wurde am 2. September 2026 veröffentlicht und erfolgte nach der Hauptversammlung vom 27. August 2026.
Roch folgt auf Rüdiger Andreas Günther, der seit August 2023 den Vorsitz innehatte. Günther bleibt Mitglied des Gremiums; Mathias Roch gehört dem Aufsichtsrat bereits seit September 2025 an.
Zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Andreas Appelhagen gewählt. Nach Angaben des Berichts wurden bei der Hauptversammlung alle Beschlüsse mit deutlicher Mehrheit der Aktionäre verabschiedet, darunter die Genehmigung sämtlicher Kapitalia.
Infobox: Mathias Roch übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats. Rüdiger Andreas Günther bleibt Mitglied des Gremiums, Andreas Appelhagen wird stellvertretender Vorsitzender.
Bitcoin-Hard-Fork erhält kaum Unterstützung
Ein von Luke Dashjr initiierter Bitcoin-Hard-Fork ist laut Cryptonews.net und BeInCrypto am 1. September gestartet, wurde jedoch von Minern, Börsen und Händlern weitgehend ignoriert. Die neue Blockchain nutzt BLAKE2b, während das Bitcoin-Hauptnetzwerk weiterhin mit SHA-256 betrieben wird.
Dashjrs Vorschlag BIP-110 sieht vor, nicht-finanzielle Daten aus Bitcoin-Blöcken zu entfernen. Durch den Wechsel des Mining-Algorithmus können die speziell für Bitcoin entwickelten Mining-Geräte nicht auf die neue Blockchain zugreifen.
Die Rechenleistung des Forks fiel laut BeInCrypto direkt nach dem Start rapide ab. Das ursprüngliche Bitcoin-Netzwerk produzierte ohne Unterbrechung Blöcke.
Keine große Börse listete den neuen Coin. Auf einer kleinen Beta-Plattform lagen Gebote bei 82 USD und das niedrigste Verkaufsangebot bei 190 USD; die Spanne betrug 131,7%.
Infobox: Der Hard-Fork erhielt kaum Hashrate und keine nennenswerte Unterstützung großer Börsen. Das Bitcoin-Hauptnetzwerk lief ohne Unterbrechung weiter.
Riot Platforms unter Druck
Die Aktie von Riot Platforms verlor laut Cryptonews.net und Börse Express 4,6 Prozent. Als Belastungsfaktoren werden steigende Renditen am US-Anleihemarkt, eine kritische Bewertung und die Unsicherheit im Kryptosektor genannt.
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg auf 4,79% und lag damit über dem bisherigen 52-Wochen-Hoch. Die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung der Federal Reserve im laufenden Monat lag Medienberichten zufolge bei rund 66%.
Das Kurs-Umsatz-Verhältnis lag bei 10,6x, während Simply Wall St ein faires Verhältnis eher im Bereich von 4,4x sah. Die Aktie notierte am Handelstag bei 15,55 €.
Als mögliche Unterstützung nannte Analyst Viktoras Karapetjanc von Traders Union 16,94 US-Dollar. Der Kurs lag zudem 3,8% unter der 200-Tage-Linie.
Laut Bericht könnten zwischen 1.159 und 1.547 Bitcoins zuvor gepfändeter Vermögenswerte freigegeben werden. Gleichzeitig blieb die kurzfristige Entwicklung an die Volatilität des Bitcoin-Preises gebunden, der unter 78.000 US-Dollar fiel.
Infobox: Riot Platforms steht unter dem Einfluss steigender Finanzierungskosten, hoher Bewertungskennzahlen und eines Bitcoin-Preises unter 78.000 US-Dollar. Zwischen 1.159 und 1.547 Bitcoins könnten freigegeben werden.
Franklin Templeton sieht Blockchain als Infrastruktur für KI-Agenten
Cryptonews.net berichtet, dass Franklin Templeton eine engere Verbindung zwischen künstlicher Intelligenz und Blockchain erwartet. Der Vermögensverwalter sieht den Wettbewerb im KI-Bereich zunehmend bei der Infrastruktur hinter den einzelnen Modellen.
Im Mittelpunkt steht eine KI-Hebel-Schicht, die KI-Modelle mit Daten, Tools und Speicher verbindet. Diese Software-Ebene kann abhängig von der jeweiligen Aufgabe entscheiden, welches Modell eingesetzt wird.
Eine dezentrale On-Chain-Infrastruktur könnte mehrere Anbieter, Datenquellen und Anwendungen verbinden, ohne von einem einzelnen KI-Anbieter kontrolliert zu werden. Digitale Identitäten und Zugriffsrechte könnten On-Chain verwaltet werden.
- Smart Contracts können festlegen, welche Dienste ein KI-Agent verwenden darf.
- Tokens können Zahlungen, Zugangsrechte und wirtschaftliche Anreize unterstützen.
- KI-Agenten können Informationen abrufen, Entscheidungen treffen und digitale Dienste nutzen.
- Stablecoins können automatisierte Zahlungen ermöglichen.
Blockchain-Netzwerke könnten dadurch als Transaktionsschicht für Maschinen dienen. Stablecoins könnten einen rund um die Uhr verfügbaren digitalen Zahlungsweg für automatisierte Zahlungen bereitstellen.
Infobox: Franklin Templeton sieht Blockchain als mögliche dezentrale Infrastruktur für KI-Agenten. Im Fokus stehen On-Chain-Daten, digitale Identitäten, Smart Contracts, Tokens und Stablecoins.
Grayscale sieht steigende Nachfrage nach Zcash
Yellow.com berichtet, dass Grayscale Research vor einer zunehmenden Überwachung transparenter Blockchains durch künstliche Intelligenz warnt. Forschungschef Zach Pandl nennt Zcash als mögliche Antwort auf neue Risiken für die Finanzprivatsphäre.
Pandl schreibt, KI-gestützte Auswertungen könnten pseudonyme Wallet-Adressen mit Börsenunterlagen, Wallet-Verhaltensmustern und externen Informationsquellen verknüpfen. Er ordnet dies als „dritte Welle“ von Privatsphäre-Sorgen ein.
„Für Nutzer, die Privatsphäre priorisieren, könnte das zu einem unverzichtbaren Feature werden“, sagte Pandl.
Zcash unterstützt transparente und geschützte Transaktionen. Bei geschützten Transfers werden Absender, Empfänger und Betrag mithilfe von Zero-Knowledge-Proofs verborgen; zugleich ist eine selektive Offenlegung gegenüber Prüfern oder Aufsichtsbehörden möglich.
Grayscale hatte zuvor berichtet, dass geschützte Transfers zum 20. Juli rund 90% der Zcash-Transaktionsaktivität ausmachten. Börsen und Banken schränken Privacy-Coins in mehreren Rechtsräumen ein oder unterziehen sie einer verstärkten Prüfung.
Grayscale wandelte seinen 2017 aufgelegten Zcash Trust in ein Spot-Produkt um, das seit dem 25. August unter dem Ticker ZCSH an der NYSE Arca gehandelt wird. ZEC gewann in den vergangenen vier Wochen fast 80%; auf Jahressicht hat sich der Token damit in etwa verneunzehnfacht.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschützte Zcash-Transfers zum 20. Juli | rund 90% der Zcash-Transaktionsaktivität |
| Handelsstart des Spot-Produkts ZCSH | 25. August |
| ZEC-Entwicklung in den vergangenen vier Wochen | fast 80% |
| Marktwert von ZEC zum 29. August | weniger als 1% der Bitcoin-Marktkapitalisierung |
Infobox: KI kann die Zuordnung pseudonymer Wallet-Adressen erleichtern. Zcash bietet geschützte Transfers mit selektiver Offenlegung, bleibt aber mit regulatorischen und marktseitigen Einschränkungen konfrontiert.
Sources: