Bitcoin-Mining konzentriert: Vier Pools kontrollieren über 70 Prozent der Hashrate

Bitcoin-Mining konzentriert: Vier Pools kontrollieren über 70 Prozent der Hashrate

Autor: Mining Provider Editorial Staff

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Four mining pools controlled over 70% of Bitcoin’s hashrate, while options pointed toward $72,000 and BIP 110 sparked governance concerns.

Bitcoin-Mining: Vier Pools kontrollieren mehr als 70 % der Hashrate

Vier große Bitcoin-Mining-Pools kontrollierten laut Bitget unter Berufung auf ChainCatcher bis zum 23. Juni 2026 zusammen mehr als 70 % der Hashrate im Bitcoin-Netzwerk. Auf Foundry Digital entfielen etwa 31 %, auf AntPool 18 %, auf ViaBTC 13 % und auf F2Pool 10 %.

Foundry Digital ist ein US-amerikanischer Mining-Pool, der von der Digital Currency Group unterstützt wird. Der Pool richtet sich laut Bitget hauptsächlich an große Institutionen und börsennotierte Mining-Unternehmen.

Für das erste Halbjahr 2026 nennt D-Central einen Nakamoto-Koeffizienten von 3. Das bedeutet, dass nur 3 Mining-Pools notwendig waren, um die Mehrheit der Blöcke zu minen.

ViaBTC steht 2026 zudem unter einer strengeren behördlichen Überprüfung. In der Folge wechselten einige Miner zu alternativen Pools wie EMCD.

„Vier große Bitcoin-Mining-Pools kontrollieren über 70 % der Rechenleistung.“ – Bitget

Zusammenfassung: Foundry Digital, AntPool, ViaBTC und F2Pool vereinten bis zum 23. Juni 2026 etwa 31 %, 18 %, 13 % beziehungsweise 10 % der Bitcoin-Hashrate. Der Nakamoto-Koeffizient lag im ersten Halbjahr 2026 bei 3.

Bitcoin nimmt 72.000-Dollar-Marke ins Visier

Bitcoin notierte laut Investing.com Deutsch bei rund 64.600 Dollar, nachdem sich der Kurs von einem Tiefststand unter 58.000 Dollar Anfang Juli erholt hatte. Um 05:02 Uhr ET (09:02 Uhr GMT) lag der Bitcoin-Kurs bei 64.717,2 Dollar und damit 1,15 % höher.

Umfangreiche Optionspositionen deuteten laut dem Bericht auf einen möglichen Anstieg in Richtung 72.000 Dollar im Umfeld der bevorstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve hin. Händler kauften 20.000 Bitcoin-Call-Optionen mit einem Ausübungspreis von 70.000 Dollar und einer Fälligkeit am 31. Juli, während sie gleichzeitig die gleiche Anzahl an Calls mit einem Ausübungspreis von 72.000 Dollar verkauften.

AngabeWert
Bitcoin-Kurs64.717,2 Dollar
Kursveränderung1,15 %
Gekaufte Call-Optionen20.000
Ausübungspreis der gekauften Calls70.000 Dollar
Ausübungspreis der verkauften Calls72.000 Dollar
Fälligkeit31. Juli
Nominalwertrund 2,5 Milliarden Dollar

Die sogenannte Bull-Call-Spread-Strategie profitiert von einem moderaten Anstieg über 70.000 Dollar. Die Gewinne sind jedoch begrenzt, sobald Bitcoin die Marke von 72.000 Dollar erreicht; Umfang und Struktur der Transaktionen deuteten eher auf eine Positionierung institutioneller Anleger als auf die von Privatanlegern hin.

Der Verfallstermin der Optionen liegt zwei Tage nach der Zinsentscheidung der Federal Reserve am 29. Juli. Die Futures-Märkte preisten eine Wahrscheinlichkeit von 75 % bis 80 % ein, dass die US-Notenbank die Zinsen in der Spanne von 3,5 % bis 3,75 % belässt.

Diese Erwartung folgte auf Inflationsdaten für Juni, die einen nachlassenden Preisdruck zeigten. Erneute Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie höhere Ölpreise könnten den Ausblick jedoch eintrüben, da sie die Inflationssorgen wieder verstärken könnten.

Zusammenfassung: Bitcoin lag bei 64.717,2 Dollar, während Optionsgeschäfte auf eine Bewegung in Richtung 72.000 Dollar hindeuteten. Die Zinsentscheidung der Federal Reserve am 29. Juli gilt im Bericht als wichtiger Einflussfaktor.

BIP 110 löst Debatte über Bitcoin-Governance aus

Abseits der Kursentwicklung warnte Michael Saylor, Vorsitzender von MicroStrategy (NASDAQ:MSTR), laut Investing.com Deutsch unter Berufung auf RootData davor, dass Bitcoin Improvement Proposal 110, kurz BIP 110, die Neutralität des Netzwerks gefährden könnte.

BIP 110 sieht einen einjährigen Soft Fork vor, der datenintensive Transaktionen einschränken würde. Vorgesehen ist, OP_RETURN-Outputs auf 83 Bytes zu begrenzen und bestimmte Payloads auf 256 Bytes zu deckeln; Outputs, die vor der Aktivierung erstellt wurden, wären davon ausgenommen.

Befürworter des Vorschlags argumentieren, dass die Beschränkungen die Speicherung willkürlicher Daten reduzieren und die Belastung für Node-Betreiber verringern würden. Saylor entgegnete, dass die Konsensregeln von Bitcoin nicht darüber entscheiden sollten, welche ansonsten gültigen Transaktionen Zugang zum Blockspace erhalten.

Die Unterstützung durch die Miner lag laut dem Bericht weiterhin bei nahezu null. Für die Aktivierung des Vorschlags wäre eine Unterstützung von 1.109 von 2.016 geschürften Blöcken erforderlich.

Saylor und Blockstream-Mitbegründer Adam Back warnten davor, dass die Durchsetzung umstrittener Regeln ohne breite Unterstützung das Netzwerk spalten könnte. Die Konzentration im Mining wird dabei als ein damit verbundenes Governance-Problem beschrieben.

  • BIP 110 sieht einen einjährigen Soft Fork vor.
  • OP_RETURN-Outputs sollen auf 83 Bytes begrenzt werden.
  • Bestimmte Payloads sollen auf 256 Bytes gedeckelt werden.
  • Für die Aktivierung wären 1.109 von 2.016 geschürften Blöcken erforderlich.
  • Die Unterstützung durch die Miner lag laut dem Bericht bei nahezu null.

Zusammenfassung: BIP 110 steht im Mittelpunkt einer Debatte über Datenbeschränkungen, Node-Belastung und die Neutralität des Bitcoin-Netzwerks. Michael Saylor und Adam Back warnten vor einer möglichen Spaltung, falls umstrittene Regeln ohne breite Unterstützung durchgesetzt werden.

Mining-Konzentration wird als Governance-Risiko bewertet

Eine von Investing.com Deutsch unter Berufung auf CryptoSlate zitierte Momentaufnahme vom 23. Juni zeigte, dass vier Pools mehr als 70 % der Bitcoin-Hashrate kontrollierten. Foundry Digital kam auf 31 %, AntPool auf 18 %, ViaBTC auf 13 % und F2Pool auf 10 %.

Eine separate Sieben-Tage-Momentaufnahme, die am 16. Juli veröffentlicht wurde, wies Foundry Digital mit 27 % aus. F2Pool und AntPool hielten in dieser Momentaufnahme jeweils 17,2 %.

Mining-PoolHashrate am 23. JuniSieben-Tage-Momentaufnahme vom 16. Juli
Foundry Digital31 %27 %
AntPool18 %17,2 %
ViaBTC13 %
F2Pool10 %17,2 %

Der Nakamoto-Koeffizient des Bitcoin-Minings lag im Juni bei 3. Laut Investing.com Deutsch bedeutet dies, dass nur 3 Pools erforderlich waren, um mehr als die Hälfte der vom Netzwerk produzierten Blöcke zu kontrollieren.

Damit verbindet der Bericht die Verteilung der Hashrate direkt mit der Governance-Debatte um BIP 110. Eine hohe Konzentration der Mining-Leistung kann demnach die Bedeutung der Entscheidungen großer Pools für die Durchsetzung oder Ablehnung von Konsensregeln erhöhen.

Zusammenfassung: Die verfügbaren Momentaufnahmen zeigen eine starke Konzentration der Bitcoin-Hashrate auf wenige Pools. Der Nakamoto-Koeffizient von 3 bedeutet, dass 3 Pools mehr als die Hälfte der produzierten Blöcke kontrollieren konnten.

Altcoins im dünnen Sonntagshandel kaum verändert

Die breiteren Kryptomärkte entwickelten sich laut Investing.com Deutsch bei dünnem Handel am Sonntag überwiegend leicht positiv. Ether, die weltweite Nummer zwei unter den Kryptowährungen, legte um 1,53 % zu, während XRP einen Zuwachs von 1,19 % verzeichnete.

Cardano stieg um 0,12 %. BNB und Solana bewegten sich ebenfalls höher und legten um 0,07 % beziehungsweise 1,91 % zu.

Bei den Memecoins gewann Dogecoin 0,82 %. Der Kurs von $TRUMP gab dagegen um 1,80 % nach.

KryptowährungVeränderung
Ether1,53 %
XRP1,19 %
Cardano0,12 %
BNB0,07 %
Solana1,91 %
Dogecoin0,82 %
$TRUMP-1,80 %

Zusammenfassung: Die meisten genannten Altcoins notierten im dünnen Sonntagshandel höher. Solana verzeichnete einen Zuwachs von 1,91 %, während $TRUMP um 1,80 % nachgab.

Sources: