---
title: Bitcoin-Mining: KI-Dienste, neue Hardware und Hives Mehrwertsteuerstreit
canonical: https://mining-provider.com/bitcoin-mining-ki-dienste-neue-hardware-und-hives-mehrwertsteuerstreit/
author: Mining Provider Editorial Staff
published: 2026-09-26
updated: 2026-09-26
language: en
category: News
description: The article covers FTMINING’s mobile AI-powered cloud-mining service, PowerCompute’s planned 940-miner expansion, and Hive’s Swedish VAT dispute over mining classification.
source: Provimedia GmbH
---

# Bitcoin-Mining: KI-Dienste, neue Hardware und Hives Mehrwertsteuerstreit

> **Autor:** Mining Provider Editorial Staff | **Veröffentlicht:** 2026-09-26

**Zusammenfassung:** The article covers FTMINING’s mobile AI-powered cloud-mining service, PowerCompute’s planned 940-miner expansion, and Hive’s Swedish VAT dispute over mining classification.

---

## Bitcoin-Mining im Pressespiegel: KI-Dienste, neue Hardware und ein Mehrwertsteuerstreit

## FTMINING verbindet KI und Blockchain in einem mobilen Mining-Service

**Quelle: Wallstreet Online**

FTMINING hat laut Wallstreet Online einen intelligenten Mining-Service eingeführt, der Künstliche Intelligenz stärker in den Prozess des digitalen Asset-Minings integrieren soll. Der Dienst ist darauf ausgerichtet, Mining-Prozesse, Datenüberwachung und Betriebsabläufe über mobile Geräte zugänglich zu machen.

Der Bericht beschreibt, dass Nutzer keine eigenen Mining-Rigs kaufen und keine Rechenzentren aufbauen oder betreiben müssen. Stattdessen können sie Rechenleistungsverträge online über ihr Mobiltelefon erwerben und die daraus entstehenden Einnahmen auf ihrem Konto verfolgen.

Nach Angaben von Wallstreet Online werden Einnahmen nach der Aktivierung eines Vertrags automatisch gutgeschrieben. Nutzer sollen die Entwicklung ihrer Einnahmen in Echtzeit auf dem Mobiltelefon beobachten können, während die Plattform die Verwaltung des Hauptkontos vollständig über ein Mobiltelefon ermöglichen soll.

FTMINING unterstützt laut Quelle die digitalen Assets BTC, ETH, LTC, USDT, USDC, XRP, SOL, DOGE und BCH. Dadurch sollen Ein- und Auszahlungen ohne eine zusätzliche Währungsumrechnung möglich sein.

Für Neukunden nennt der Bericht einen Registrierungsbonus von 15 $. Tägliche Logins werden mit 0,75 $ belohnt.

| Vertrag | Investition | Zyklus | Gesamtgewinn | 

| Einstiegsvertrag | 100 $ | 2-Tage-Zyklus | ca. 108 $ | 

| Stabiler Vertrag | 1000 $ | 10-Tage-Zyklus | ca. 1136 $ | 

| Profi-Vertrag | 5000 $ | 20-Tage-Zyklus | ca. 6500 $ | 

| Fortgeschrittenenvertrag | 25000 $ | 30-Tage-Zyklus | ca. 39250 $ | 

Der Artikel nennt außerdem verschiedene Vertragsmodelle für unterschiedliche Budgets und Ziele. Dabei reicht die im Bericht aufgeführte Auswahl vom Einstiegsvertrag mit 100 $ und einem 2-Tage-Zyklus bis zum Fortgeschrittenenvertrag mit 25000 $ und einem 30-Tage-Zyklus.

Technisch setzt die Plattform laut Wallstreet Online auf Mining-Maschinen der neuesten Generation. Die Erträge sollen auch bei globalen Schwankungen der Rechenleistung relativ stabil bleiben.

Für die Absicherung der Kundengelder werden mehrere Sicherheitsmechanismen genannt. Dazu gehören eine Firewall auf Bankenniveau, Cloud-Sicherheitsauthentifizierung, Multi-Signatur-Cold-Wallets und ein System zur Vermögensisolierung.

FTMINING wurde laut dem Abschnitt „Über FTMINING“ 2021 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Großbritannien. Das Unternehmen bezeichnet sich als Anbieter von Cloud-Mining und erklärt, Mining mit sauberer Energie zu betreiben sowie eine sichere, konforme und transparente Blockchain-Infrastruktur aufzubauen.

> „Mit der Weiterentwicklung verwandter Technologien wird die Integration von KI und Blockchain neue Anwendungsszenarien eröffnen.“ – Wallstreet Online

**Infobox:** FTMINING setzt laut Wallstreet Online auf mobile Cloud-Computing-Mining-Dienste, unterstützt BTC, ETH, LTC, USDT, USDC, XRP, SOL, DOGE und BCH und führt Verträge mit Investitionen zwischen 100 $ und 25000 $ auf.

## PowerCompute bestellt 940 weitere Bitcoin-Miner

**Quelle: AD HOC NEWS**

Die frühere LM Funding America, inzwischen in PowerCompute umbenannt, hat laut AD HOC NEWS 940 zusätzliche Bitcoin-Miner bestellt. Die S19-XP-Miner sollen im Oktober eingesetzt werden und die Rechenkapazität des Unternehmens erweitern.

Die Aktie notierte am 23.09.2026 an der Nasdaq bei 1,10 USD. Über fünf Handelstage legte sie laut Quelle 24,38 Prozent zu.

PowerCompute hatte zuvor 1.000 Geräte für den Standort Oklahoma vorgesehen. Diese Miner sollen bis zum 30.09.2026 installiert werden.

Die neu bestellten Maschinen erreichen im Durchschnitt 132 TH/s. Sie ersetzen Geräte mit 95 TH/s. Auf Basis dieser Werte steigt die Rechenleistung pro ersetzter Maschine um 37 TH/s.

| Kennzahl | Wert | 

| Zusätzliche Miner | 940 | 

| Leistung der neuen Geräte | 132 TH/s | 

| Leistung der ausgemusterten Geräte | 95 TH/s | 

| Geplante Gesamtleistung | 862 PH/s | 

| Vergleichswert zum 30.06.2026 | 771 PH/s | 

| Geplante Steigerung | 91 PH/s | 

| Effizienz der neuen Geräte | 21,5 Joule je Terahash | 

| Effizienz der ausgemusterten Geräte | 34 Joule | 

Nach Abschluss beider Installationsschritte erwartet PowerCompute eine Gesamtleistung von 862 PH/s. Als Vergleichswert nennt die Mitteilung 771 PH/s zum 30.06.2026; die geplante Erweiterung entspricht damit einer Zielsteigerung um 91 PH/s, sofern die Geräte wie vorgesehen in Betrieb gehen.

Neben der zusätzlichen Rechenleistung hebt AD HOC NEWS die Effizienz der neuen Hardware hervor. Die neuen Geräte kommen laut Mitteilung auf 21,5 Joule je Terahash, während die ausgemusterten Maschinen 34 Joule erreichen.

Im August 2026 schürfte PowerCompute 7,9 Bitcoin. Im selben Monat hielt das Unternehmen 323 Bitcoin; die Produktionsmenge entsprach dem Juli-Wert von 7,9 Bitcoin.

Die Investor-Relations-Seite führt das zweite Quartal 2026 als jüngsten Finanzbericht mit Quartalsende am 30.06.2026. Neben dem Bitcoin-Mining betreibt PowerCompute 26 Megawatt eigene Strominfrastruktur und ist weiterhin im Spezialfinanzierungsgeschäft für Eigentümergemeinschaften aktiv.

**Infobox:** PowerCompute bestellte 940 S19-XP-Miner, erwartet nach den geplanten Installationen 862 PH/s und meldete für August 2026 eine Bitcoin-Produktion von 7,9 Bitcoin bei einem Bestand von 323 Bitcoin.

## Hive eskaliert schwedischen Mehrwertsteuerstreit zur Europäischen Kommission

**Quelle: Cryptonews.net**

Hive Digital Technologies befindet sich laut Cryptonews.net in einem Rechtsstreit mit der schwedischen Regierung über die steuerrechtliche Behandlung von Krypto-Mining-Aktivitäten. Auslöser ist eine Änderung der bisherigen Kriterien für die Erhebung von Mehrwertsteuer im Zusammenhang mit dem Mining digitaler Vermögenswerte.

Die schwedische Steuerbehörde vertritt dem Bericht zufolge die Auffassung, dass die Tochtergesellschaften von Hive Kryptowährungen auf eigene Rechnung schürften. Eine solche Tätigkeit falle nicht unter die Mehrwertsteuer.

Hive weist diese Einstufung zurück. Das Unternehmen argumentiert, dass Bikupa Datacenter AB und Bikupa Datacenter 2 AB keine Krypto-Assets auf eigene Rechnung geschürft hätten, sondern im Rahmen von Verträgen Rechenleistungsdienste für bestimmte Kunden erbracht hätten.

Hive vergleicht diese Tätigkeit mit einem Hosting-Vertrag für Rechenzentren. Nach Darstellung des Unternehmens bestand die Leistung damit nicht allein im eigenen Mining, sondern in der Bereitstellung von Rechenleistung, die Kunden zum Mining digitaler Vermögenswerte nutzen konnten.

Die Anwaltskanzlei Dentons vertritt Hive in dem Verfahren. Sie erklärte laut Cryptonews.net, dass die steuerrechtliche Unterscheidung erhebliche finanzielle Folgen habe, weil Unternehmen bei steuerpflichtigen Lieferungen grundsätzlich Vorsteuer auf ihre Einkäufe zurückfordern können.

> „Für ein Rechenzentrumsunternehmen, bei dem Hardware, Kühlung und Strom wesentliche Kostenfaktoren darstellen, hat die Einstufung daher erhebliche finanzielle Auswirkungen.“ – Dentons, zitiert von Cryptonews.net

Die geänderte Auslegung wurde laut Bericht rückwirkend auf mehrere digitale Mining-Unternehmen angewendet, die seit 2022 Krypto-Assets schürfen. Dies führte zur Rückzahlung bereits gewährter Mehrwertsteuererstattungen.

Hive beabsichtigt, die Beschwerde an die Europäische Kommission weiterzuleiten. Schwedische Gerichte hätten sich zuvor geweigert, die Frage an den Gerichtshof der Europäischen Union zu verweisen.

Hive wirft den schwedischen Gerichten vor, keine Gründe für diese Weigerung genannt zu haben. Nach Darstellung des Unternehmens sei diese Praxis in Steuerstreitfällen systemisch geworden.

Im Mittelpunkt steht die rechtliche Einordnung einer Reihe von Tätigkeiten rund um das Mining. Dentons zufolge umfasst der strittige Vorgang die Bereitstellung von Rechenleistung für einen Kunden, die Nutzung dieser Leistung durch den Kunden zum Mining digitaler Vermögenswerte sowie weitere Dienstleistungen.

Der Fall könnte nach Einschätzung von Cryptonews.net einen Präzedenzfall für ähnliche Streitigkeiten in der Region schaffen. Die Europäische Kommission kann jedoch auch entscheiden, die Beschwerde ohne weitere Maßnahmen einzustellen.

**Infobox:** Hive bestreitet die Einstufung seiner schwedischen Tochtergesellschaften als Eigen-Miner und will den Mehrwertsteuerstreit an die Europäische Kommission weiterleiten. Der Streit betrifft rückwirkend seit 2022 angewendete Kriterien und die Behandlung von Vorsteuererstattungen.

Sources:
- [FTMINING bringt einen intelligenten Mining-Service auf den Markt, mit dem Bitcoin-Besitzer durch Mining bis zu 3.000 US-Dollar pro Tag verdienen können](https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21435843-kuenstliche-intelligenz-blockchain-staerker-integriert-ftmining-bringt-intelligenten-mining-service-markt-bitcoin-besitzer-mining-3-000-us-dollar-tag-verdienen)
- [Die LM-Funding-America-Aktie meldet 940 neue Bitcoin-Miner](https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/nebenwerte/die-lm-funding-america-aktie-meldet-940-neue-bitcoin-miner/70182266)
- [Bitcoin-Miner-Hive eskaliert schwedischen Mehrwertsteuer-Streit vor die Europäische Kommission](https://cryptonews.net/de/news/mining/33494240/)

---

*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [mining-provider.com](https://mining-provider.com/bitcoin-mining-ki-dienste-neue-hardware-und-hives-mehrwertsteuerstreit/)*
*© 2026 Provimedia GmbH*
