Bitcoin-Mining im Wandel: Sicherheit, Knappheit und neue Zentralisierungsrisiken

Autor: Mining Provider Editorial Staff

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Jeff Booth’s 15,000 hours of testing found no fundamental Bitcoin breach, though mining-pool, software-client concentration and governance remain risks as miners shift toward AI infrastructure.

Bitcoin zwischen Netzwerksicherheit, Angebotsknappheit und Mining-Transformation

Jeff Booth: 15.000 Stunden Angriffstests ohne erfolgreichen Bruch des Bitcoin-Netzwerks

Jeff Booth hat nach eigenen Angaben etwa 15.000 Stunden damit verbracht, Bitcoin zu analysieren und mögliche Wege zu untersuchen, das Netzwerk zu zerstören. Der kanadische Unternehmer, Gründungspartner von Ego Death Capital und Direktor bei Core Scientific, kam dabei zu dem Schluss, dass nicht der Code die entscheidende Schwachstelle darstellte, sondern seine eigene Einschätzung der möglichen Angriffsrisiken.

Booth war zunächst kein Bitcoin-Befürworter. Er gründete 1999 den Online-Baustoffhändler BuildDirect mit und leitete das Unternehmen 18 Jahre lang. In seinem im Januar 2020 erschienenen Buch „The Price of Tomorrow” widmete er Bitcoin lediglich einen Absatz. Seine Zweifel bezogen sich vor allem auf die Frage, ob das Netzwerk gegenüber einem entschlossenen Staat dauerhaft dezentral und sicher bleiben könne.

Für seine Untersuchungen betrieb Booth einen eigenen Node und analysierte mögliche Angriffe durch eine Regierung, einen Konkurrenten oder einen großen Miner. In einem Interview mit Scott Melker sagte er: „Ich habe ungefähr 15.000 Stunden damit verbracht, zu fragen: ‚Wie kann ich Bitcoin zerstören? Wie würde das aussehen?'”

Nach Darstellung von BeInCrypto stieß jedes von Booth simulierte Angriffsszenario auf dieselbe Grenze: Die Blöcke wurden weiterhin planmäßig erzeugt, und jeder einzelne Block war durch reale Energie abgesichert. Booth beschrieb einen neuen Block alle 10 Minuten als dezentral, sicher und funktionierend wie das Internet.

„Denke ich, dass Bitcoin aktuell dezentral und sicher ist? Ja, das denke ich.”

BeInCrypto berichtet, dass derzeit etwa 24.000 erreichbare Nodes dieselben Konsensregeln durchsetzen. Auch das Limit von 21 Millionen beim Gesamtangebot habe eine neue öffentliche Debatte überstanden, nachdem Adam Back einen Vorschlag zu dessen Aufhebung abgelehnt habe.

Booth unterscheidet ausdrücklich zwischen Preis und Sicherheit. Während sich der Preis täglich verändert, habe sich die Sicherheit des Netzwerks nach seiner Einschätzung nicht verändert. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag BTC bei etwa 63.000 USD, die Marktkapitalisierung bei etwa 1,27 Billionen USD und damit rund 50% unter dem Rekordhoch von 126.198 USD am 6. Oktober 2025.

Seine Überzeugung spiegelt sich laut BeInCrypto auch in seinen geschäftlichen Aktivitäten wider. Booth war 2022 Mitbegründer von Ego Death Capital. Im Juli 2025 wurde ein zweiter Fonds in Höhe von 100 Millionen USD geschlossen. Seit dem Ausstieg von Core Scientific aus Chapter 11 im Januar 2024 gehört Booth außerdem dem Vorstand des Unternehmens an.

AspektAngabe aus der Quelle
Analysedaueretwa 15.000 Stunden
Blockintervallalle 10 Minuten
Erreichbare Nodesetwa 24.000
Gesamtangebot21 Millionen
Bitcoin-Preis zum Zeitpunkt der Berichterstattungetwa 63.000 USD
Marktwertetwa 1,27 Billionen USD
Rekordhoch126.198 USD am 6. Oktober 2025

Infobox: BeInCrypto zufolge führten Booths 15.000 Stunden Angriffstests nicht zu einem erfolgreichen Bruch des Bitcoin-Netzwerks. Als weiterhin bestehende Risiken nennt er die Zentralisierung bei Mining-Pools und die starke Verbreitung eines einzelnen Node-Clients.

Mining-Pools und Bitcoin Core als verbleibende Zentralisierungsrisiken

Booth erklärt laut BeInCrypto, dass das Bitcoin-Netzwerk nicht fehlerfrei oder endgültig abgesichert sei. „Mining-Pools sind ein Risiko. Zentralisierung beim Mining ist ein Risiko”, wird er zitiert.

Die Quelle beziffert den Anteil von drei Mining-Pools an der Blockproduktion des vergangenen Monats auf etwa 61%. Gleichzeitig nutzten etwa 80% der erreichbaren Nodes den Client Bitcoin Core. Damit stütze sich ein großer Teil des Netzwerks auf eine einzige Codebasis.

Booth erwartet, dass der Wettbewerb diese Konzentration im Laufe der Zeit verringert, ohne dass die Protokolle geändert werden müssen. Seiner Ansicht nach könnten teure Miner aus dem Markt ausscheiden.

Als Beleg für den wirtschaftlichen Druck nennt BeInCrypto Riot Platforms. Das Unternehmen zahlte im vergangenen Quartal pro Coin 90.631 USD, wenn Abnutzungskosten einberechnet wurden. Dieser Wert liegt laut Quelle deutlich über dem aktuellen Bitcoin-Kurs.

Die Hashrate ist seit dem Höchststand im Oktober 2025 um rund 22% gefallen. Als Gründe nennt die Quelle, dass Miner das Netzwerk verlassen oder ihre Energie stattdessen an KI-Kunden vermieten.

Auch Core Scientific verdeutliche diese Entwicklung in seiner Umsatzstruktur. Im zweiten Quartal stammten 83% des Umsatzes aus Colocation, während nur 13% auf eigenes Mining entfielen.

Bei der Bewertung der Verlagerung von Energie in den KI-Bereich gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Venture-Investor Chamath Palihapitiya sieht darin laut BeInCrypto ein strukturelles Problem für Miner. Coinbase-CEO Brian Armstrong widerspricht dieser Lesart und unterscheidet zwischen einem vorübergehenden und einem dauerhafteren Effekt.

Infobox: Nach BeInCrypto liegen die wichtigsten verbleibenden Risiken weniger im grundlegenden Konsensmechanismus als in der Konzentration von Mining und Softwareentwicklung. Der wirtschaftliche Druck auf Miner zeigt sich zugleich in sinkender Hashrate und der zunehmenden Bedeutung von Colocation- und KI-Geschäften.

BIP-110-Zweig spaltet die Blockchain

Die Governance-Frage ist laut BeInCrypto weiterhin offen. Eine Gruppe von Entwicklern setzte sich für BIP-110 ein, eine temporäre Softfork, bei der Blöcke zur Signalisierung von Unterstützung gezwungen oder abgelehnt worden wären.

Die Blockchain spaltete sich beim Block 961.632 am 8. August. Der abgespaltene BIP-110-Zweig fand seitdem vier Blöcke, während Bitcoin selbst mehr als 1.100 Blöcke gefunden habe.

Der Mining-Pool OCEAN betreibt weiterhin einen eigenen Endpunkt für die Minderheits-Blockchain. Dieser bringt 1,15 Exahashes pro Sekunde ein, verglichen mit 19,22 auf dem Hauptendpunkt.

Auch Sicherheitsvorfälle bei einzelnen Anwendungen werden in dem Bericht erwähnt. Der Coldcard-Wallet-Hack und ein BTCPay-Server-Exploit führten im Sommer jeweils zu Abflüssen von Geldern. Keiner der beiden Vorfälle betraf jedoch den Konsens des Bitcoin-Netzwerks.

Booth sieht das mögliche Scheitern von Bitcoin deshalb weiterhin als menschliches und nicht als technisches Szenario. Bitcoin könne seiner Ansicht nach nur dann scheitern, wenn Menschen dauerhaft Zeit und Geld in ein System investierten, von dem sie glaubten, dass es ihnen etwas wegnehme.

„Ich glaube, es ist unvermeidbar. Es ist nur eine Frage des Zeitpunkts.”

Die Befürworter von BIP-110 schlagen laut Quelle den 1. September für eine Änderung beim Proof-of-Work und für einen separaten Coin vor. Wie viele Teilnehmer diesem Schritt tatsächlich folgen, könne mehr über die Steuerung von Bitcoin aussagen als die theoretischen Angriffstests.

MerkmalHaupt-BlockchainBIP-110-Zweig
Gefundene Blöcke seit der Abspaltungmehr als 1.100vier
OCEAN-Endpunkt19,22 Exahashes pro Sekunde1,15 Exahashes pro Sekunde
AbspaltungBlock 961.632 am 8. August

Infobox: BeInCrypto berichtet von einer Blockchain-Abspaltung rund um BIP-110. Der Minderheitszweig verfügt über einen eigenen OCEAN-Endpunkt, bleibt bei den gefundenen Blöcken und der Hashrate jedoch deutlich hinter der Haupt-Blockchain zurück.

Bit Digital steigert Cloud-Umsatz und reduziert Bitcoin-Mining

Bit Digital setzt laut Börse Express seine strategische Neuausrichtung mit hoher Geschwindigkeit fort. Im zweiten Quartal 2026 entwickelte sich das Cloud-Geschäft deutlich stärker als von Marktbeobachtern erwartet, während ein hoher Nettoverlust durch nicht zahlungswirksame Wertminderungen belastete.

Das Unternehmen erzielte im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 32,1 Millionen US-Dollar. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen hatten Medienberichten zufolge bei 24,65 Millionen US-Dollar gelegen.

Besonders stark wuchs das Segment Cloud-Services. Der Umsatz in diesem Bereich stieg gegenüber dem vorangegangenen Quartal um 42 Prozent.

Dem Umsatz stand ein Nettoverlust von 107,2 Millionen US-Dollar gegenüber. Das Ergebnis je Aktie betrug minus 0,31 US-Dollar. Nach Angaben des Unternehmens resultierte der Fehlbetrag primär aus hohen nicht zahlungswirksamen Wertminderungen digitaler Vermögenswerte. Auf die Bestände an gestaketen Ethereum entfielen Abschreibungen in Höhe von 46 Millionen US-Dollar.

KennzahlAngabe aus der Quelle
Umsatz im zweiten Quartal 202632,1 Millionen US-Dollar
Analystenschätzungen24,65 Millionen US-Dollar
Cloud-Umsatz gegenüber dem Vorquartalplus 42 Prozent
Nettoverlust107,2 Millionen US-Dollar
Ergebnis je Aktieminus 0,31 US-Dollar
Abschreibungen auf gestakete Ethereum46 Millionen US-Dollar

Infobox: Börse Express zufolge übertraf Bit Digital mit 32,1 Millionen US-Dollar Umsatz die Schätzungen von 24,65 Millionen US-Dollar. Das operative Wachstum wurde jedoch von einem Nettoverlust von 107,2 Millionen US-Dollar und Abschreibungen in Höhe von 46 Millionen US-Dollar überschattet.

Bit Digital verlagert den Schwerpunkt auf Infrastruktur und Staking

Zum Bilanzstichtag am 30. Juni 2026 hielt Bit Digital einen Bestand von mehr als 164.000 ETH. Die Umsatzverteilung zeigt nach Angaben von Börse Express die Abkehr vom klassischen Bitcoin-Mining hin zu Infrastruktur- und Staking-Diensten.

Der Anteil dieser Aktivitäten stieg auf 89 Prozent, nachdem er im Vorjahreszeitraum noch bei 70 Prozent gelegen hatte. Das reine Mining-Segment verlor gleichzeitig deutlich an Gewicht.

Im zweiten Quartal produzierte Bit Digital lediglich 32,3 Bitcoin. Dies entspricht einem Rückgang von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz aus diesem Bereich belief sich auf 2,4 Millionen US-Dollar.

Ein weiterer Schritt beim Ausbau der künftigen Kapazitäten war die Inbetriebnahme der WhiteFiber-Anlage in North Carolina. Börse Express berichtet, dass dieser Meilenstein am Donnerstag bestätigt wurde.

Infobox: Nach Börse Express erwirtschaftet Bit Digital inzwischen 89 Prozent seines Umsatzanteils mit Infrastruktur- und Staking-Diensten. Das Bitcoin-Mining sank auf 32,3 Bitcoin im zweiten Quartal und erzielte 2,4 Millionen US-Dollar Umsatz.

Auftragsbestand von einer Milliarde US-Dollar und mögliche Aktienrückkäufe

Für die kommenden Jahre erwartet das Management erhebliche Mittelzuflüsse aus bestehenden Verträgen. Der gesamte vertragliche Auftragsbestand wird laut Börse Express auf eine Milliarde US-Dollar beziffert.

Ein Teil dieses Volumens soll bereits im laufenden Jahr als Umsatz realisiert werden. Für 2027 erwartet das Unternehmen einen weiteren signifikanten Betrag in Höhe von über 136 Millionen US-Dollar.

Zum Ende des zweiten Quartals bestanden Verbindlichkeiten aus Wandelanleihen von 336,2 Millionen US-Dollar. Weitere Schulden beliefen sich auf insgesamt 103,9 Millionen US-Dollar.

Trotz dieser Verbindlichkeiten prüft das Board of Directors Möglichkeiten für Aktienrückkäufe. Das Management begründet diesen Schritt damit, dass die Aktie intern mit einem Abschlag von über 40 Prozent zum fairen Wert bewertet werde.

Am Freitag schloss die Aktie im Handel bei 1,32 Euro. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs rund 22 Prozent im Minus. Das 52-Wochen-Hoch wurde am 20. Oktober 2025 bei 3,86 Euro markiert. Insider-Transaktionen durch das Management wurden in den vergangenen drei Monaten nicht verzeichnet.

KennzahlAngabe aus der Quelle
Vertraglicher Auftragsbestandeine Milliarde US-Dollar
Für 2027 erwarteter Umsatzanteilüber 136 Millionen US-Dollar
Verbindlichkeiten aus Wandelanleihen336,2 Millionen US-Dollar
Weitere Schulden103,9 Millionen US-Dollar
Abschlag zum fairen Wert laut Managementüber 40 Prozent
Schlusskurs am Freitag1,32 Euro
Entwicklung seit Jahresbeginnrund 22 Prozent im Minus
52-Wochen-Hoch3,86 Euro am 20. Oktober 2025

Infobox: Börse Express nennt einen Auftragsbestand von einer Milliarde US-Dollar und für 2027 erwartete Umsätze von über 136 Millionen US-Dollar. Die Aktie schloss bei 1,32 Euro, während das Unternehmen trotz bestehender Verbindlichkeiten Aktienrückkäufe prüft.

Mehr als 20,07 Millionen Bitcoin geschürft

The Coin Republic berichtet, dass das Bitcoin-Angebot aus dem Mining die Marke von 20,07 Millionen Coins überschritten hat. Auf Grundlage des maximalen Gesamtangebots von 21 Millionen verbleiben damit noch etwa 4,4 %.

Die Entwicklung lenkt den Blick auf die tatsächlich verfügbare Menge. CZ schätzt, dass 10 % bis 20 % der vorhandenen Bitcoins verloren gegangen, blockiert oder nicht mehr wiederherstellbar sein könnten.

Darüber hinaus bewegen viele Langzeitinhaber ihre Bitcoin nicht. Nach Darstellung von The Coin Republic können langfristig nicht bewegte Coins und möglicherweise endgültig verlorene Bestände die Menge verringern, die zu einem bestimmten Zeitpunkt für Käufer tatsächlich verfügbar ist.

CZ stimmte laut Quelle der Einschätzung zu, dass das nutzbare Angebot wichtiger sein könnte als die formale Obergrenze von 21 Millionen. Die Knappheit allein bestimme jedoch nicht zwangsläufig die nächste Preisbewegung.

AngebotskennzahlAngabe aus der Quelle
Geschürfte Bitcoinmehr als 20,07 Millionen Coins
Maximales Gesamtangebot21 Millionen
Verbleibender Anteiletwa 4,4 %
Möglicherweise verlorene, blockierte oder nicht wiederherstellbare Bestände10 % bis 20 %

Infobox: The Coin Republic zufolge wurden mehr als 20,07 Millionen Bitcoin geschürft. Etwa 4,4 % des festgelegten Gesamtvolumens von 21 Millionen verbleiben, während 10 % bis 20 % der bestehenden Bestände möglicherweise nicht mehr verfügbar sind.

Bitcoin-Kurs bewegt sich laut The Coin Republic um 63.000 US-Dollar

Der Bitcoin-Preis lag laut The Coin Republic bei rund 63.000 US-Dollar. Der Krypto-Markt-Influencer Tanaka sieht für den weiteren Verlauf im August drei mögliche Szenarien, wobei eine Seitwärtsbewegung als Hauptszenario gilt.

Tanaka beziffert die Wahrscheinlichkeit des Seitwärtsszenarios auf 50 %. In diesem Fall soll BTC zwischen 58.000 und 67.000 US-Dollar bleiben, während sich der Großteil der Aktivität im Bereich von 60.000 bis 65.000 US-Dollar abspielen dürfte.

Die Einschätzung fällt vor dem Hintergrund abgekühlter Zuflüsse in Bitcoin-Spot-ETFs. Tanaka verwies auf Mittelabflüsse in Höhe von etwa 61 Millionen US-Dollar am 12. August und 131 Millionen US-Dollar am 13. August. Der 14. August blieb nahezu unverändert. The Coin Republic verweist dabei auf eine Bestätigung durch Daten von Farside Investors.

Nach Angaben der Quelle hält die US-Notenbank die Zinsen bei 3,5 % bis 3,75 %. Die Inflationsrate ging im Juli im Jahresvergleich auf 3,4 % zurück. Tanaka erklärte, dass diese Rahmenbedingungen noch keine größere Kursbewegung rechtfertigten.

Ein Tagesschlusskurs unter dem Bereich von 58.000 bis 60.000 US-Dollar würde laut Tanaka das Bären-Szenario auslösen. Als nächsten Zielbereich nennt er 52.000 bis 55.000 US-Dollar. ETF-Abflüsse, geringe Liquidität und hohe Hebelwirkung zählen dabei zu den wichtigsten Risiken.

Das Aufwärtspotenzial beziffert Tanaka auf 20 %. Dafür müsse BTC zunächst die Marke von 65.000 US-Dollar zurückerobern und anschließend bei starkem Handelsvolumen den Bereich von 67.000 bis 68.000 US-Dollar durchbrechen.

Stärkere ETF-Zuflüsse, ein schwächerer Dollar, niedrigere Anleiherenditen und ein günstigeres wirtschaftliches Umfeld könnten eine solche Entwicklung unterstützen. In diesem Fall sieht Tanaka die Marken von 70.000 US-Dollar, 75.000 US-Dollar und möglicherweise 80.000 US-Dollar oder mehr.

SzenarioAngaben aus der Quelle
Aktueller Bitcoin-Preisrund 63.000 US-Dollar
Seitwärtsszenario im August58.000 bis 67.000 US-Dollar
Wahrscheinlichkeit des Seitwärtsszenarios50 %
Hauptbereich der Aktivität60.000 bis 65.000 US-Dollar
ETF-Mittelabfluss am 12. Augustetwa 61 Millionen US-Dollar
ETF-Mittelabfluss am 13. August131 Millionen US-Dollar
US-Leitzins3,5 % bis 3,75 %
Inflationsrate im Juli3,4 %
Bären-Szenario52.000 bis 55.000 US-Dollar
Aufwärtspotenzial laut Tanaka20 %

Infobox: The Coin Republic beschreibt eine vorsichtige Marktlage mit einer von Tanaka auf 50 % geschätzten Wahrscheinlichkeit für eine Seitwärtsbewegung zwischen 58.000 und 67.000 US-Dollar. Ein nachhaltiger Bruch unter 58.000 bis 60.000 US-Dollar könnte demnach den Bereich von 52.000 bis 55.000 US-Dollar in den Fokus rücken, während ein Anstieg über 67.000 US-Dollar die Einschätzung verändern würde.

Jahresszenarien reichen von 40.000 bis über 100.000 US-Dollar

Für den Rest des Jahres 2026 nennt The Coin Republic drei von Tanaka skizzierte Bitcoin-Szenarien. Im Basisszenario bewegt sich der Kurs zwischen 55.000 und 75.000 US-Dollar.

Das optimistische Szenario sieht eine Spanne zwischen 80.000 und 100.000 US-Dollar oder darüber vor. Im pessimistischen Szenario liegt die erwartete Spanne zwischen 40.000 und 52.000 US-Dollar.

Im Mittelpunkt der weiteren Marktbewertung stehen laut The Coin Republic die ETF-Zuflüsse, die genannten Kursbereiche und die Frage, ob Käufer den Bitcoin-Kurs über die Widerstandsbereiche treiben können. Die von Tanaka beschriebene Einschätzung bleibt vorsichtig, wobei zunächst eine Seitwärtsbewegung als wahrscheinlichster Verlauf gilt.

Szenario für den Rest des Jahres 2026Kursbereich
Basisszenario55.000 bis 75.000 US-Dollar
Optimistisches Szenario80.000 bis 100.000 US-Dollar oder darüber
Pessimistisches Szenario40.000 bis 52.000 US-Dollar

Infobox: The Coin Republic nennt für den Rest des Jahres 2026 eine Basisspanne von 55.000 bis 75.000 US-Dollar. Das optimistische Szenario reicht von 80.000 bis 100.000 US-Dollar oder darüber, das pessimistische von 40.000 bis 52.000 US-Dollar.

Sources: