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title: Bitcoin-Miner wechseln wegen höherer Margen ins KI- und HPC-Geschäft
canonical: https://mining-provider.com/bitcoin-miner-wechseln-wegen-hoeherer-margen-ins-ki-und-hpc-geschaeft/
author: Mining Provider Editorial Staff
published: 2026-10-06
updated: 2026-10-06
language: en
category: News
description: Bitcoin miners are repurposing infrastructure for AI and HPC as mining profitability declines, leveraging scarce power capacity and securing higher-value contracts.
source: Provimedia GmbH
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# Bitcoin-Miner wechseln wegen höherer Margen ins KI- und HPC-Geschäft

> **Autor:** Mining Provider Editorial Staff | **Veröffentlicht:** 2026-10-06

**Zusammenfassung:** Bitcoin miners are repurposing infrastructure for AI and HPC as mining profitability declines, leveraging scarce power capacity and securing higher-value contracts.

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## Bitcoin-Miner richten ihre Infrastruktur auf KI und Hochleistungsrechnen aus

Große Bitcoin-Mining-Unternehmen wandeln ihre Infrastruktur zunehmend für High-Performance-Computing (HPC) und Dienstleistungen im Bereich Künstliche Intelligenz um. Als Grund nennt **joinmares.com** die gesunkene Rentabilität des Bitcoin-Minings sowie die stark wachsende Nachfrage nach Rechenkapazitäten für KI.

Nach Angaben der Quelle erzielten Bitcoin-Miner traditionell etwa 0,5 bis 1,5 Millionen US-Dollar Jahresumsatz pro Megawatt. Für KI-Infrastruktur werden dagegen Schätzungen von 8 bis 13 Millionen US-Dollar Jahresumsatz pro Megawatt genannt. Berichte weisen zudem auf Betriebsmargen von 80 bis 90 Prozent bei KI-Deals hin.

| Bereich | Genannter Jahresumsatz pro Megawatt | 

| Bitcoin-Mining | 0,5–1,5 Mio. US-Dollar | 

| KI-Infrastruktur | 8–13 Mio. US-Dollar | 

Die wirtschaftliche Belastung des klassischen Mining-Modells wird laut **joinmares.com** an den Produktionskosten sichtbar. Im zweiten Quartal 2026 kostete die Produktion eines Bitcoins für börsennotierte Miner durchschnittlich 75.500 US-Dollar, während der Bitcoin-Preis Ende Juni bei 58.400 US-Dollar lag. Ein Rekordhoch von 126.000 US-Dollar hatte Bitcoin zuletzt im Oktober 2025 erreicht.

Zusätzlichen Druck erzeugte das Halving im April 2024, durch das die Blockbelohnung auf 3,125 BTC halbiert wurde. Gleichzeitig sank die Hashrate im Bitcoin-Netzwerk seit dem Preisrekord von 1,2 Zettahash pro Sekunde auf etwa ein Zettahash pro Sekunde.

- Die durchschnittlichen Produktionskosten lagen im zweiten Quartal 2026 bei 75.500 US-Dollar pro Bitcoin.

- Der Bitcoin-Preis notierte Ende Juni bei 58.400 US-Dollar.

- Die Blockbelohnung wurde im April 2024 auf 3,125 BTC halbiert.

- Die Hashrate sank von 1,2 Zettahash pro Sekunde auf etwa ein Zettahash pro Sekunde.

**Infobox:** Sinkende Margen im Bitcoin-Mining und höhere Umsatzpotenziale pro Megawatt machen KI- und HPC-Dienstleistungen für große Miner zu einer strategischen Alternative.

## Energieinfrastruktur wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil

Ein wesentlicher Vorteil der Miner ist laut **joinmares.com** der bereits vorhandene Zugang zu großen Energiemengen. Die Internationale Energieagentur schätzt ein Wachstum des Strombedarfs von KI-Rechenzentren von rund 30 Prozent pro Jahr bis 2030. Bitcoin-Rechenlasten wachsen demgegenüber um 10 bis 15 Prozent.

Damit entwickelt sich der Zugang zu zuverlässigem und günstigem Strom zu einem Engpassfaktor für den Ausbau von KI-Infrastruktur. Der Aufbau neuer Rechenzentren dauert typischerweise drei bis fünf Jahre, während Wartezeiten für Netzanschlüsse bis zu sechs Jahre betragen können.

Laut Bernstein verfügen elf börsennotierte Bitcoin-Miner über ein aktuelles und geplantes Energieportfolio von rund 27 Gigawatt. Ein Bericht von JPMorgan schätzt, dass Miner derzeit etwa fünf Gigawatt Leistung kontrollieren, davon 3,6 Gigawatt für HPC nutzbar. Zusätzlich werden Kaufverträge für weitere 4,5 Gigawatt aus neuen Kraftwerken genannt.

| Angabe | Wert | 

| Wachstum des Strombedarfs von KI-Rechenzentren bis 2030 | rund 30 Prozent pro Jahr | 

| Wachstum der Bitcoin-Rechenlasten | 10 bis 15 Prozent | 

| Aktuelles und geplantes Energieportfolio von elf börsennotierten Minern | rund 27 Gigawatt | 

| Von Minern kontrollierte Leistung | etwa fünf Gigawatt | 

| Davon für HPC nutzbar | 3,6 Gigawatt | 

| Zusätzliche Kaufverträge aus neuen Kraftwerken | 4,5 Gigawatt | 

| Aufbau neuer Rechenzentren | drei bis fünf Jahre | 

| Wartezeit für Netzanschlüsse | bis zu sechs Jahre | 

In den USA bestehen mindestens 151 Beschränkungen für den Ausbau von Rechenzentren. Im Juli verhängte der Bundesstaat New York ein Moratorium für Genehmigungen großer Rechenzentren. Bestehende Energieinfrastruktur erhält dadurch laut Quelle eine zusätzliche Bedeutung.

**Infobox:** Vorhandene Stromkapazitäten können für Miner einen strategischen Vorteil darstellen, weil neue Rechenzentren und Netzanschlüsse lange Vorlaufzeiten haben.

## KI-Verträge führen zu höheren Bewertungen

Der Bewertungsunterschied zwischen Minern mit und ohne KI- oder HPC-Verträge spiegelt laut **joinmares.com** die erwarteten Umsatzpotenziale wider. Unternehmen mit bestehenden KI- oder HPC-Verträgen wurden mit einem durchschnittlichen Multiplikator von 12,9x des erwarteten Umsatzes bewertet. Miner ohne solche Verträge erreichten lediglich einen Multiplikator von 3,7x.

Seit der Bekanntgabe des ersten CoreWeave-Vertrags am 3. Juni stieg der aggregierte Marktwert von 14 an US-Börsen notierten Bitcoin-Minern um 22 Prozent. Im gleichen Zeitraum sank Bitcoin um 12 Prozent, während der S&P 500 um 4 Prozent zulegte.

Auch der ETF WGMI, der CoinShares Bitcoin Mining and Digital Power ETF, passte seine Strategie an. Im August 2026 nahm der ETF zusätzlich Rechenzentrumsbetreiber, KI-Chiphersteller, Stromerzeuger und HPC-Firmen auf. Die Quelle wertet dies als Hinweis auf eine strukturelle Verschiebung des Investmentfokus.

| Unternehmensgruppe beziehungsweise Index | Entwicklung oder Bewertung | 

| Miner mit KI- oder HPC-Verträgen | 12,9x des erwarteten Umsatzes | 

| Miner ohne solche Verträge | 3,7x des erwarteten Umsatzes | 

| Aggregierter Marktwert von 14 Bitcoin-Minern | plus 22 Prozent | 

| Bitcoin | minus 12 Prozent | 

| S&P 500 | plus 4 Prozent | 

**Infobox:** Der Markt bewertet Miner mit KI- und HPC-Verträgen deutlich höher als Unternehmen ohne entsprechende Vereinbarungen.

## Core Scientific, IREN und weitere Unternehmen schließen große Vereinbarungen

Core Scientific zahlte laut **joinmares.com** 41,9 Millionen US-Dollar, um Bestellungen für Mining-Chips zu stornieren. Das Unternehmen wandelt seine Standorte für KI-Anwendungen um; Mining macht nur noch etwa 13 Prozent des Unternehmensumsatzes aus.

Mit CoreWeave schloss Core Scientific einen Vertrag über jährlich 290 Millionen US-Dollar. Zusätzlich wurde ein weiterer Vertrag über 1,2 Milliarden US-Dollar angekündigt. In diesem Zusammenhang besteht eine Netto-Umsatzverpflichtung von fünf Milliarden US-Dollar.

Die technische Umrüstung wurde laut Quelle bereits praktisch demonstriert. Eine erste Anlage von Core Scientific wurde innerhalb von 45 Tagen von 5–7 Kilowatt pro Rack auf 17–20 Kilowatt pro Rack für NVIDIA H100- und H200-GPUs umgerüstet.

> Eine erste Anlage wurde innerhalb von 45 Tagen von 5–7 Kilowatt pro Rack auf 17–20 Kilowatt pro Rack für NVIDIA H100- und H200-GPUs umgerüstet.

IREN Ltd., ehemals Iris Energy, erwartet durch einen Microsoft-Deal jährliche KI-Cloud-Einnahmen von rund 3,7 Milliarden US-Dollar. In einem Quartal lagen die KI-Cloud-Einnahmen erstmals über den Mining-Umsätzen. Das Unternehmen kaufte 816 Nvidia H100 GPUs und verfügt nach eigenen Angaben über gesicherte Energie und Land von rund 2.000 Megawatt.

Cipher Digital Inc., die größte Position im WGMI-ETF, erwartet einen Mining-Ausstieg bis Ende 2027. Das Unternehmen verkaufte Bitcoin im Wert von 123,4 Millionen US-Dollar, auch mit ausgewiesenen Verlusten, um Rechenzentrumsgebäude zu finanzieren, und arbeitet mit Fluidstack zusammen.

Hut 8 erhielt von Coatue Management eine Investition von 150 Millionen US-Dollar für KI-Infrastruktur. Außerdem schloss das Unternehmen einen 15-Jahre-Mietvertrag über sieben Milliarden US-Dollar ab. TeraWulf nennt 12,8 Milliarden US-Dollar an vertraglich vereinbarten HPC-Einnahmen.

CleanSpark schloss einen 20-Jahre-Mietvertrag über 6,6 Milliarden US-Dollar mit einem bonitätsstarken Mieter. Daraus resultieren jährliche Einnahmen von rund 330 Millionen US-Dollar. Bitdeer sieht für sein KI-Geschäft in Malaysia das Potenzial für sieben Milliarden US-Dollar Umsatz über fünf Jahre.

| Unternehmen oder Vereinbarung | Genannte Angabe | 

| Core Scientific: Stornierung von Mining-Chip-Bestellungen | 41,9 Millionen US-Dollar | 

| Core Scientific und CoreWeave | jährlich 290 Millionen US-Dollar | 

| Weiterer Core-Scientific-Vertrag | 1,2 Milliarden US-Dollar | 

| Core Scientific: Netto-Umsatzverpflichtung | fünf Milliarden US-Dollar | 

| IREN: erwartete jährliche KI-Cloud-Einnahmen | rund 3,7 Milliarden US-Dollar | 

| IREN: gekaufte GPUs | 816 Nvidia H100 GPUs | 

| IREN: gesicherte Energie und Land | rund 2.000 Megawatt | 

| Cipher Digital: verkaufte Bitcoin | 123,4 Millionen US-Dollar | 

| Hut 8: Investition von Coatue Management | 150 Millionen US-Dollar | 

| Hut 8: Mietvertrag | 15 Jahre, sieben Milliarden US-Dollar | 

| TeraWulf: vertraglich vereinbarte HPC-Einnahmen | 12,8 Milliarden US-Dollar | 

| CleanSpark: Mietvertrag | 20 Jahre, 6,6 Milliarden US-Dollar | 

| CleanSpark: jährliche Einnahmen | rund 330 Millionen US-Dollar | 

| Bitdeer: mögliches Umsatzpotenzial in Malaysia | sieben Milliarden US-Dollar über fünf Jahre | 

Auch Riot Platforms, Applied Digital, Marathon Digital Holdings, Soluna Holdings und Big Digital Energy sind laut **joinmares.com** an Umstellungen oder entsprechenden Diskussionen beteiligt. Das kumulierte Volumen von KI-Colocation- und ähnlichen Verträgen stieg in den Berichten bis September 2026 auf über 160 Milliarden US-Dollar.

**Infobox:** Mehrere Miner haben bereits KI- und HPC-Verträge im Milliarden-Dollar-Bereich geschlossen oder entsprechende Infrastrukturprojekte gestartet.

## Technische und personelle Herausforderungen bleiben bestehen

Der Wechsel von Bitcoin-Mining zu KI-Rechenzentren erfordert laut **joinmares.com** spezialisierte Infrastruktur. Dazu gehören Flüssigkeitskühlung und eine hohe Leistungsdichte. Viele luftgekühlte ASIC-Anlagen lassen sich nicht ohne grundlegende Umbauten für KI- und HPC-Anwendungen nutzen.

Auch die Standortanforderungen unterscheiden sich. KI-Workloads benötigen häufig Glasfaseranbindung und eine stabile Netzinfrastruktur. Diese Voraussetzungen sind an abgelegenen Mining-Standorten mit günstigem Strom nicht immer vorhanden.

> Tony Dicarlo von RootstockLabs betont, dass Infrastruktur-, Standort- und Skalierungsgründe den Pivot primär zu einem Thema für große, öffentliche Unternehmen machen.

Zu den Unsicherheitsfaktoren zählen die Entwicklung der Energiepreise, die Verfügbarkeit von Nvidia H100- und H200-GPUs sowie der Wettbewerb um Elektrofachkräfte. Für Fachkräfte in den USA werden Gehälter im Bereich von 250.000 bis 350.000 US-Dollar pro Jahr genannt; für manche Spezialrollen werden noch höhere Zahlen berichtet.

Die Personalkosten können nach Angaben der Quelle die Betriebsmargen beeinflussen. Wie sich Marktanteile und Rentabilität langfristig verteilen, hängt demnach von der Infrastrukturverfügbarkeit, den Vertragsbedingungen und Skaleneffekten ab.

- KI- und HPC-Rechenzentren benötigen Flüssigkeitskühlung und hohe Leistungsdichte.

- Luftgekühlte ASIC-Anlagen erfordern teilweise grundlegende Umbauten.

- Glasfaseranbindung und stabile Netzinfrastruktur sind wichtige Standortfaktoren.

- Die Verfügbarkeit von Nvidia H100- und H200-GPUs bleibt ein Unsicherheitsfaktor.

- Fachkräfte in den USA werden mit Gehältern von 250.000 bis 350.000 US-Dollar pro Jahr genannt.

**Infobox:** Der Übergang zu KI ist technisch und organisatorisch anspruchsvoll. Besonders Infrastruktur, Standortqualität, GPU-Verfügbarkeit und Fachkräfte beeinflussen die Umsetzbarkeit und die Margen.

## Pressespiegel-Fazit

**joinmares.com** beschreibt einen grundlegenden Strategiewechsel in der Bitcoin-Mining-Branche. Unternehmen versuchen, ihre Energieportfolios, Standorte und Rechenzentrumskapazitäten für das margenstärkere KI- und HPC-Geschäft einzusetzen.

Bis September 2026 stieg das kumulierte Volumen der berichteten KI-Colocation- und ähnlichen Verträge auf über 160 Milliarden US-Dollar. Ob die Miner ihre Energieinfrastruktur langfristig erfolgreich in das KI-Geschäft überführen können, bleibt laut Quelle von der Verfügbarkeit geeigneter Infrastruktur, den Vertragsbedingungen und den Skaleneffekten abhängig.

Sources:
- [Bitcoin Miner werden zu KI-Anbietern: 160 Mrd. USD Deal-Volumen](https://www.maresmedia.se/artikel/bitcoin-miner-werden-zu-ki-anbietern-160-mrd-usd-deal-volumen)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [mining-provider.com](https://mining-provider.com/bitcoin-miner-wechseln-wegen-hoeherer-margen-ins-ki-und-hpc-geschaeft/)*
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