Bitcoin-Miner setzen auf Wachstum, KI-Infrastruktur und strikte Kapitaldisziplin
Autor: Mining Provider Editorial Staff
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Bitcoin miners are growing revenues and hash rates while adopting strict capital discipline, leveraging power infrastructure to enter AI data centers amid tightening post-halving margins.
Bitcoin-Miner zwischen Wachstum, KI-Infrastruktur und strikter Kapitaldisziplin
Riot Platforms steigert Umsatz und Hashrate
Riot Platforms Inc. hat sich laut Ad-hoc-news.de in den vergangenen Quartalen als wachsender Bitcoin-Miner positioniert. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 280 Mio. US-Dollar, nach etwa 259 Mio. US-Dollar im Jahr 2022. Das entspricht einem Plus von gut 8 Prozent.
Als zentrale operative Kennzahlen nennt der Bericht die Entwicklung der Hashrate und die gestiegene Bitcoin-Produktion. Riot baute seine Mining-Kapazitäten im Jahresverlauf 2023 aus und investierte zugleich in energieeffiziente Hardware, um die Hashrate zu erhöhen und die Stückkosten pro geschürftem Bitcoin zu senken.
Die Profitabilität bleibt nach Darstellung der Quelle von der Entwicklung des Bitcoin-Kurses und der Energiekosten abhängig. Wertminderungen auf gehaltene Bitcoin sowie höhere Stromkosten könnten positive Quartalsergebnisse überlagern, während moderne Hardware und langfristige Stromverträge zur besseren Kontrolle der Kostenstruktur beitragen sollen.
Strategisch setzt Riot auf große Mining-Anlagen in den USA, vergleichsweise günstige Energie und langfristige Lieferverträge für moderne Mining-Chips. Das Unternehmen betont außerdem eine Kombination aus erneuerbaren Energiequellen und vertraglich abgesicherten Strompreisen, um Kosten zu senken und regulatorische Risiken im Zusammenhang mit Energieverbrauch und Klimaschutz zu adressieren.
Infobox: Riot Platforms Inc.; ISIN US7665471066; Ticker RIOT; Handelsplatz NASDAQ; Umsatz 2022 etwa 259 Mio. US-Dollar; Umsatz 2023 rund 280 Mio. US-Dollar.
Morgan Stanley sieht Potenzial durch den Wechsel zu KI-Rechenzentren
Investing.com Deutsch berichtet, dass Morgan Stanley die Beobachtung von Bitcoin-Minern aufgenommen hat, die sich zu Anbietern von KI-Infrastruktur wandeln. Nach Einschätzung der Bank sind Unternehmen mit großen, an das Stromnetz angeschlossenen Energieanlagen besonders gut positioniert, um von der steigenden Nachfrage nach KI-Rechenzentren zu profitieren.
Als größtes Problem der KI-Infrastruktur bezeichnet das Analysehaus die Stromversorgung. Bestehende Bitcoin-Mining-Standorte könnten deshalb in KI-Rechenzentren umgewandelt werden. Morgan Stanley geht davon aus, dass die Nachfrage nach Rechenleistung das Angebot weiterhin übersteigen wird.
Eigentümer sogenannter „Powered Shells“, also mit Strom versorgter Gebäudehüllen, könnten dadurch attraktive Leasingkonditionen erzielen. Laut Morgan Stanley könnten US-Entwickler von Rechenzentren selbst dann noch bis 2028 mit Stromengpässen konfrontiert sein, wenn alle großen Bitcoin-Mining-Standorte für KI-Anwendungen umgerüstet würden.
Morgan Stanley stuft Hut 8 und Riot Platforms mit „Overweight“ ein. Applied Digital erhält die Bewertung „Equal-weight“.
| Unternehmen | Bewertung | Kursziel |
|---|---|---|
| Hut 8 | Overweight | 263 $ |
| Riot Platforms | Overweight | 36 $ |
| Applied Digital | Equal-weight | 36,50 $ |
Hut 8 bezeichnet Morgan Stanley als Top-Pick. Das Kursziel von 263 $ entspreche einem Aufwärtspotenzial von rund 141 % gegenüber dem aktuellen Niveau. Bei Riot Platforms verweist das Analysehaus insbesondere auf die stromversorgten Standorte in Corsicana und Rockdale, die Leasingverträge für KI-Rechenzentren anziehen könnten.
Bei Applied Digital hebt Morgan Stanley das Portfolio vertraglich gesicherter Leasingverträge hervor, sieht jedoch geringere Kapitalrenditen im Vergleich zu Wettbewerbern sowie Finanzierungsrisiken im Zusammenhang mit der Entwicklungspipeline.
„Die Stromversorgung“ sei zum größten Engpass für die KI-Infrastruktur geworden, berichtet Investing.com Deutsch unter Berufung auf Morgan Stanley.
Infobox: Morgan Stanley sieht bestehende Energieinfrastruktur von Bitcoin-Minern als möglichen Vorteil beim Aufbau von KI-Rechenzentren. Für Riot Platforms nennt die Bank die Bewertung „Overweight“ und ein Kursziel von 36 $.
CoinRabbit und GoMining: Bitcoin-Management wird wichtiger
Ein von CoinRabbit und GoMining vorgelegter Bericht analysiert laut Yellow.com die Profitabilität des Bitcoin-Minings. Im Mittelpunkt steht die Aussage, dass der professionelle Umgang mit den geförderten Bitcoin zunehmend ebenso wichtig wird wie deren Erzeugung.
Das Marktumfeld nach dem jüngsten Halving verändert dem Bericht zufolge den Erfolgsbegriff im Mining. Betreiber seien stärker auf stringentes Treasury-Management, strikte Kapitaldisziplin und langfristige Asset-Strategien angewiesen, um mit enger werdenden Margen zurechtzukommen.
Der Bericht nennt eine Block-Reward von nur noch 3,125 BTC und eine Netzwerk-Schwierigkeit nahe Rekordniveau. Unter diesen Bedingungen reiche operative Effizienz allein nicht mehr aus; entscheidend würden auch die Kapitalallokation und ein langfristiges Grundvertrauen in Bitcoin.
Die Analyse beschreibt vier Säulen eines effizienten Bitcoin-Mining-Mindsets:
- Operative Kosteneffizienz: Günstige Strombeschaffung, hohe Verfügbarkeit der Hardware, effiziente Kühlung und konsequente Wartung bestimmen die Produktionskosten je Bitcoin.
- Besicherung statt Verkauf: Frisch geminte Bitcoin können als Sicherheiten eingesetzt werden, um Liquiditätsbedarf zu decken, ohne Eigentumsrechte und langfristiges Wertpotenzial aufzugeben.
- Operative Liquidität und Steueroptimierung: Bitcoin-besicherte Kredite können der Finanzierung wiederkehrender Betriebsausgaben für Strom, Hosting oder Personal dienen, ohne steuerpflichtige Verkäufe auszulösen.
- Langfristige Perspektive und Kapitaldisziplin: Nachhaltig aufgestellte Miner sollen Bitcoin über Zyklen hinweg halten und bei attraktiven Marktfenstern in Hardware-Upgrades reinvestieren.
Walter Barrett, Chief Strategy & Growth Officer bei CoinRabbit, betont laut Yellow.com die Bedeutung der langfristigen Steuerung der gehaltenen Assets über unterschiedliche Marktphasen. Jeremy Dreier, Chief Business Development Officer bei GoMining und Managing Director von GoMining Institutional, hebt im Post-Halving-Umfeld die Bedeutung von Disziplin und Rücklagen hervor.
„Im Post-Halving-Umfeld ist Disziplin entscheidend“, erklärt Jeremy Dreier laut Yellow.com.
Infobox: Der Bericht stellt vier Schwerpunkte heraus: Kosteneffizienz, Besicherung statt Verkauf, operative Liquidität und langfristige Kapitaldisziplin. Die genannte Block-Reward beträgt 3,125 BTC.
KI-Transaktionen von Bitcoin-Minern überschreiten 7,5 Gigawatt
Nach Angaben von Bitget berichtet Bernstein von einem wachsenden Volumen KI-bezogener Geschäfte der Bitcoin-Mining-Unternehmen. Der Branchen-Tracker habe im Juli jede Woche neue, mit KI verbundene Transaktionen registriert.
Das Gesamtvolumen übersteige 7,5 Gigawatt. Bei mehrjährigen Verträgen entspreche dies einem Gegenwert von 150 Milliarden US-Dollar.
Bernstein sieht trotz zunehmender politischer Widerstände bei neu gebauten Datenzentren in den USA weiterhin die Stromversorgung als eigentliches Nadelöhr der KI-Branche. Drittanbieter-Computingkapazitäten von Bitcoin-Mining-Unternehmen könnten deshalb ihren Wert behalten.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Gesamtvolumen KI-bezogener Geschäfte | mehr als 7,5 Gigawatt |
| Gegenwert mehrjähriger Verträge | 150 Milliarden US-Dollar |
| Hut-8-Mietvertrag | 15 Jahre |
| Wert des Hut-8-KI-Datenzentrum-Campus | 9,8 Milliarden US-Dollar |
| Cloud-Service-Vertrag mit einem KI-Entwickler | 2,8 Milliarden US-Dollar |
| Maximale Kapazität des von MARA Holdings übernommenen Standorts in Texas | 2 Gigawatt |
| Vertragslaufzeit des TeraWulf-Datenzentrum-Mietvertrags | 20 Jahre |
| Geschätzte Vertragsumsätze von TeraWulf | etwa 19 Milliarden US-Dollar |
Bitget berichtet außerdem von zweistelligen Kurssteigerungen bei Bitcoin-Mining-Aktien, nachdem Hut 8 und eine Börse eine große KI-Infrastrukturtransaktion bekannt gegeben hatten. Hut 8 kündigte einen 15-jährigen Mietvertrag für einen KI-Datenzentrum-Campus im Wert von 9,8 Milliarden US-Dollar an; eine Börse gab einen Cloud-Service-Vertrag mit einem KI-Entwickler über 2,8 Milliarden US-Dollar bekannt.
MARA Holdings hatte Anfang Juli Pläne für die Übernahme eines Standorts in Texas mit einer maximalen Kapazität von 2 Gigawatt bekannt gegeben. TeraWulf unterzeichnete zuvor einen 20-jährigen Datenzentrum-Mietvertrag mit dem KI-Startup Anthropic und schätzt daraus Vertragsumsätze von etwa 19 Milliarden US-Dollar.
Infobox: Das von Bitget zitierte Bernstein-Research beziffert das KI-bezogene Transaktionsvolumen von Bitcoin-Mining-Unternehmen auf mehr als 7,5 Gigawatt und den Gegenwert mehrjähriger Verträge auf 150 Milliarden US-Dollar.
HIVE Digital Technologies baut Bitcoin-Produktion und Infrastruktur aus
Die HIVE-Aktie spiegelt laut Ad-hoc-news.de das Wachstum des kanadischen Konzerns im Krypto-Mining-Sektor wider. HIVE Digital Technologies Ltd. habe im Geschäftsjahr 2024 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert und zugleich die Bitcoin-Produktion signifikant erhöht.
HIVE betreibt weltweit Rechenzentren, die auf energieeffizientes Bitcoin-Mining ausgelegt sind. Dabei nutzt das Unternehmen Regionen mit vergleichsweise günstigen Strompreisen, um die operative Kostenbasis niedrig zu halten und die Profitabilität zu stabilisieren.
Die höhere Bitcoin-Produktion trägt direkt zum Umsatzwachstum bei, da die Erlöse wesentlich vom Marktpreis und der Menge der produzierten digitalen Assets abhängen. Der Konzern erweitert seine Kapazitäten durch moderne Mining-Hardware, um mehr Rechenleistung zu erzeugen und die Effizienz pro eingesetzter Energieeinheit zu erhöhen.
Nach Darstellung der Quelle soll der kontinuierliche Ausbau der digitalen Infrastruktur dazu beitragen, die Produktionsmenge an Bitcoin dauerhaft zu steigern und den Umsatz langfristig zu stützen. Für die Wettbewerbsfähigkeit bleiben außerdem die Netzwerk-Schwierigkeit und die Entwicklung des Bitcoin-Preises maßgeblich.
Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen spezialisierte ASIC-Miner, mit denen HIVE Bitcoin erzeugt. Die Optimierung der Stromkosten und die Erweiterung der Mining-Kapazitäten gelten dabei als zentrale Hebel für höhere Produktion und stabilere Erlöse.
Infobox: HIVE Digital Technologies Ltd.; ISIN CA43366H1001; Ticker HIVE; Handelsplatz TSX Venture Exchange; Branche Informationstechnologie / Krypto-Mining.
Riot meldet für 2024 höheren Umsatz und bessere operative Kennzahlen
In einer weiteren Meldung beschreibt Ad-hoc-news.de die Entwicklung der RIOT-Aktie im Zusammenhang mit dem Ausbau der Bitcoin-Mining-Kapazitäten. Riot Platforms Inc. erzielte demnach im Geschäftsjahr 2024 einen Jahresumsatz von rund 312 Millionen US-Dollar, nach etwa 280 Millionen US-Dollar im Jahr 2023.
Der Umsatzanstieg wird mit gut 11 Prozent angegeben. Gleichzeitig konnte Riot den bereinigten Betriebsverlust deutlich reduzieren und im vierten Quartal 2024 eine im Vergleich zum Vorjahr spürbar bessere Marge ausweisen.
Der zentrale technische Wachstumstreiber ist die Hashrate, also die gesamte Rechenleistung des Netzes. Für Ende 2024 meldete das Unternehmen eine betriebsbereite Hashrate im zweistelligen Exahash-Bereich, die gegenüber dem Vorjahr um einen hohen einstelligen Exahash-Wert zulegte.
In einzelnen Monaten des Jahres 2024 lag die Zahl der neu geminten Bitcoin laut Unternehmensberichten im deutlich dreistelligen Bereich. Die Gesamtproduktion stieg im Vergleich zu 2023, obwohl das Marktumfeld vom Bitcoin-Halving und volatilen Preisen geprägt war.
Riot investiert parallel in energieeffiziente Anlagen und den Ausbau von Rechenzentren, unter anderem in Texas. Günstige Stromverträge und flexible Lastmanagement-Programme sollen die Stromkosten je gemintem Bitcoin senken und die Bruttomarge verbessern.
| Kennzahl | 2023 | 2024 |
|---|---|---|
| Jahresumsatz | etwa 280 Millionen US-Dollar | rund 312 Millionen US-Dollar |
| Umsatzentwicklung | gut 11 Prozent Zuwachs | |
| Hashrate Ende 2024 | zweistelliger Exahash-Bereich | |
| Kurs am 30.06.2026, 16:00 Uhr | 9,50 US-Dollar | |
| Marktkapitalisierung am 30.06.2026 | 2,0 Milliarden US-Dollar |
Die Quelle beschreibt Riot im Geschäftsjahr 2024 als finanziell robuster als im Vorjahr. Der Anstieg des Gesamtumsatzes spiegele sowohl höhere Produktionsmengen als auch zeitweise günstigere Marktpreise für Bitcoin wider.
Die Nettoergebnisse bleiben dem Bericht zufolge von der Volatilität der Kryptowährungsmärkte und Bewertungsanpassungen der Bestände geprägt. Als zusätzliche Einnahmequelle nutzt Riot Demand-Response-Programme, bei denen Strom aus den Anlagen vorübergehend ins Netz zurückgegeben wird.
Die RIOT-Aktie wird an der NASDAQ in US-Dollar gehandelt und gilt als indirekter Hebel auf den Bitcoin-Preis. In den Stammdaten nennt Ad-hoc-news.de für die Aktie den Kurs von 9,50 US-Dollar zum 30.06.2026 um 16:00 Uhr sowie eine Marktkapitalisierung von 2,0 Milliarden US-Dollar.
Infobox: Riot steigerte den Umsatz laut Ad-hoc-news.de von etwa 280 Millionen US-Dollar im Jahr 2023 auf rund 312 Millionen US-Dollar im Jahr 2024. Der Kurs lag am 30.06.2026 um 16:00 Uhr bei 9,50 US-Dollar, die Marktkapitalisierung bei 2,0 Milliarden US-Dollar.
Sources:
- Die Riot-Aktie reagiert auf starkes Wachstum im Bitcoin-Mining
- Morgan Stanley: Umstieg auf KI-Rechenzentren birgt Kurspotenzial für Bitcoin-Miner
- CoinRabbit-und-GoMining-Report: Bitcoin-Management wird wichtiger als reines Mining-Volumen
- Das gesamte Handelsvolumen von AI-bezogenen Geschäften der Bitcoin-Mining-Unternehmen übersteigt 7,5 Gigawatt, mit Verträgen im Gegenwert von 150 Milliarden US-Dollar.
- Die HIVE-Aktie profitiert von starkem Wachstum im Bitcoin-Mining-Geschäft
- Die RIOT-Aktie profitiert vom starken Wachstum der Bitcoin-Mining-Kapazitäten