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title: Bitcoin-Miner setzen auf KI – doch die Umsätze bleiben bislang zurückhaltend
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author: Mining Provider Editorial Staff
published: 2026-09-18
updated: 2026-09-18
language: en
category: News
description: Bitcoin miners are pivoting to AI infrastructure, with over $100 billion in contracts but only $1.1 billion in annualized revenue currently realized. Grid access drives valuations, yet high conversion costs, reduced mining capacity, and execution risks remain.
source: Provimedia GmbH
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# Bitcoin-Miner setzen auf KI – doch die Umsätze bleiben bislang zurückhaltend

> **Autor:** Mining Provider Editorial Staff | **Veröffentlicht:** 2026-09-18

**Zusammenfassung:** Bitcoin miners are pivoting to AI infrastructure, with over $100 billion in contracts but only $1.1 billion in annualized revenue currently realized. Grid access drives valuations, yet high conversion costs, reduced mining capacity, and execution risks remain.

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## Netzanschlüsse treiben den KI-Umbau der Bitcoin-Miner

Bitcoin-Miner haben laut **Coinspeaker** mehr als 100 Milliarden US-Dollar an KI- und HPC-Verträgen unterzeichnet. Der annualisierte Umsatz aus diesen Vereinbarungen liegt bislang jedoch nur bei etwa 1,1 Milliarden US-Dollar.

Von mehr als 4 Gigawatt kontrahierter Kapazität werden aktuell lediglich rund 550 Megawatt fakturiert. Die übrige Kapazität wartet noch auf den produktiven Betrieb. Trotz der bislang begrenzten Erlöse bewerten Investoren den Übergang zur KI-Infrastruktur bereits vorwegnehmend, während niedrige Hashprice-Niveaus den Druck auf das klassische Mining erhöhen.

| Kennzahl | Wert | 

| Unterzeichnete KI- und HPC-Verträge | mehr als 100 Milliarden US-Dollar | 

| Annualisierter Umsatz aus den Vereinbarungen | etwa 1,1 Milliarden US-Dollar | 

| Kontrahierte Kapazität | mehr als 4 Gigawatt | 

| Aktuell fakturierte Kapazität | rund 550 Megawatt | 

**Zusammenfassung:** Die Verträge der Bitcoin-Miner mit KI- und HPC-Kunden haben einen hohen Umfang, doch die bislang fakturierten Erlöse bleiben deutlich dahinter zurück.

## Knappheit bei Netzanschlüssen macht Mining-Standorte zu KI-Assets

Nach Angaben von Coinspeaker liegt der wesentliche Grund für die hohen Bewertungen nicht primär im KI-Know-how der Miner, sondern im Zugang zu elektrischer Infrastruktur. CoinShares zählte laut dem zugrunde liegenden Primärbericht mindestens 225 Moratorien oder Entwicklungsbeschränkungen für Rechenzentren in 30 US-Bundesstaaten. Davon gelten 151 weiterhin.

New York verhängte zusätzlich einen landesweiten Stopp für Umweltgenehmigungen bei Anlagen ab 50 Megawatt. Gleichzeitig umfasst die US-Netzanschlusswarteschlange rund 2.600 Gigawatt. Projekte, die 2025 fertiggestellt wurden, warteten im Median mehr als fünf Jahre zwischen Anmeldung und Betriebsstart.

Ein bereits angeschlossenes Grundstück kann diese Warteschlange umgehen. Dieser Vorteil zeigt sich laut Coinspeaker in den Bewertungen: Eine Transaktion in Northern Virginia bewertete drei voll vermietete KI-Rechenzentren mit rund 27 Millionen US-Dollar pro Megawatt. Manche börsennotierte Miner mit angeschlossener, aber unvermieteter Kapazität wurden dagegen mit weniger als 3 Millionen US-Dollar je Megawatt gehandelt.

Der Umbau zu KI-Infrastruktur kostet laut CoinShares zwischen 8 und 15 Millionen US-Dollar je Megawatt. Für reine Bitcoin-Mining-Infrastruktur werden dagegen etwa 700.000 bis 1 Million US-Dollar je Megawatt genannt.

- Mindestens 225 Moratorien oder Entwicklungsbeschränkungen bestehen in 30 US-Bundesstaaten.

- 151 dieser Beschränkungen gelten weiterhin.

- Die US-Netzanschlusswarteschlange umfasst rund 2.600 Gigawatt.

- 2025 fertiggestellte Projekte warteten im Median mehr als fünf Jahre auf den Betriebsstart.

- Der Umbau kostet zwischen 8 und 15 Millionen US-Dollar je Megawatt.

**Zusammenfassung:** Der vorhandene Netzanschluss ist ein zentraler Bewertungsfaktor, weil neue Rechenzentrumskapazitäten in den USA lange auf den Anschluss warten müssen.

## Bewertungsprämie basiert bislang auf erwarteten Erlösen

Miner mit kontrahierter KI- oder HPC-Kapazität werden laut Coinspeaker im Durchschnitt mit dem 12,9-Fachen des Enterprise Value zu den erwarteten Zwölfmonatsumsätzen bewertet. Bei Minern ohne solche Verträge liegt dieser Wert bei 3,7x.

Die höhere Bewertung wird mit den erwarteten Erträgen der KI-Infrastruktur begründet. CoinShares schätzt den annualisierten Gewinn derzeit auf 1,5 Millionen US-Dollar je Megawatt. Klassisches Bitcoin-Mining kommt demnach auf rund 500.000 US-Dollar je Megawatt.

| Bereich | Bewertung beziehungsweise Gewinn | 

| Miner mit KI- oder HPC-Verträgen | 12,9-facher Enterprise Value zu erwarteten Zwölfmonatsumsätzen | 

| Miner ohne entsprechende Verträge | 3,7-facher Enterprise Value zu erwarteten Zwölfmonatsumsätzen | 

| KI-Infrastruktur | 1,5 Millionen US-Dollar annualisierter Gewinn je Megawatt | 

| Klassisches Bitcoin-Mining | rund 500.000 US-Dollar annualisierter Gewinn je Megawatt | 

Der Markt hat diese Erwartungen bereits deutlich eingepreist. Zehn der zwölf von CoinShares beobachteten Mining-Aktien legten im zweiten Quartal zwischen 70 und 195 Prozent zu.

Keel Infrastructure, ehemals Bitfarms, stieg um 194,4 Prozent, obwohl das Unternehmen sein Bitcoin-Mining vollständig eingestellt hat. Core Scientific zahlte im selben Quartal 41,9 Millionen US-Dollar, um einen Vertrag über rund 15 Exahashes an Mining-Hardware vorzeitig zu beenden und die Kapazität für KI- und HPC-Kunden umzuwidmen.

Bei HIVE Digital zeigen sich laut Coinspeaker erste GPU-Cloud-Aktivitäten, während die realen Erlöse weiterhin stark vom Mining-Geschäft abhängen. IREN erzielte im jüngsten Quartal erstmals mehr KI-Cloud-Umsatz als Bitcoin-Mining-Umsatz: 70,5 Millionen US-Dollar standen 66,7 Millionen US-Dollar gegenüber.

Cipher Digital plant keine neuen Mining-Investitionen mehr und erwartet einen Ausstieg bis Ende 2027. Bei TeraWulf stellten HPC-Verträge bereits 71 Prozent des Quartalsumsatzes.

> „Ob sich die über 100 Milliarden US-Dollar an Verträgen in produktive, fakturierende Kapazität übersetzen lassen, bleibt die entscheidende offene Frage für Investoren.“

**Zusammenfassung:** KI- und HPC-Verträge führen zu einer Bewertungsprämie, während mehrere Unternehmen ihre Geschäftsmodelle bereits deutlich vom Bitcoin-Mining wegbewegen.

## Der KI-Pivot reduziert Mining-Kapazität und erhöht die Ausführungsrisiken

Die Umstellung auf KI-Infrastruktur hat laut CoinShares unmittelbare Folgen für die Bitcoin-Hashrate. Mindestens 35 Exahashes pro Sekunde sollen bei börsennotierten Minern durch die Umstellungen wegfallen.

Diese Kapazität entspricht rund 4,7 Prozent der zuletzt genannten Bitcoin-Netzwerk-Hashrate von 750 EH/s. TeraWulf fährt zusätzlich rund 145 Megawatt verbleibender Mining-Kapazität separat zurück.

Auch die Kosten des Umbaus werden bereits sichtbar. Das verbleibende Self-Mining-Geschäft von Core Scientific wies im betrachteten Zeitraum eine Bruttomarge von minus 56 Prozent aus.

Retrofits kosten mehrere Millionen Dollar je Megawatt. Hinzu kommen mehrjährige Leasingverpflichtungen von bis zu 15 Jahren. Verzögerungen beim Ausbau könnten deshalb die derzeit hohen Bewertungen unter Druck setzen.

- Mindestens 35 Exahashes pro Sekunde könnten bei börsennotierten Minern wegfallen.

- Die genannte Bitcoin-Netzwerk-Hashrate beträgt 750 EH/s.

- Der erwartete Rückgang entspricht rund 4,7 Prozent.

- TeraWulf fährt rund 145 Megawatt verbleibender Mining-Kapazität separat zurück.

- Leasingverpflichtungen können bis zu 15 Jahre laufen.

**Zusammenfassung:** Der Umbau zu KI-Infrastruktur kann die Bitcoin-Mining-Kapazität verringern und ist durch hohe Umbaukosten sowie langfristige Verpflichtungen mit Ausführungsrisiken verbunden.

## Bitcoin-Mining-Ökonomie erholt sich, während KI-Umsätze hinterherlaufen

Die Aktienbewertungen der Miner sind laut Coinspeaker bislang deutlich schneller gestiegen als die realisierten KI-Umsätze. Gleichzeitig hat sich die Bitcoin-Mining-Ökonomie zuletzt wieder erholt.

Bei einem Bitcoin-Preis von rund 77.000 US-Dollar lag der Hashprice bei etwa 38 US-Dollar je Petahash pro Tag. Dadurch lagen die meisten börsennotierten Betreiber über dem Cash-Breakeven.

Der gewichtete durchschnittliche Vorsteuer-Cash-Kostenwert je produziertem Bitcoin lag im Quartal bei etwa 75.500 US-Dollar. Der Coin notierte Ende Juni bei rund 58.400 US-Dollar. Diese Werte verdeutlichen laut dem Artikel, wie knapp die Margen zuvor waren.

| Kennzahl | Wert | 

| Bitcoin-Preis | rund 77.000 US-Dollar | 

| Hashprice | etwa 38 US-Dollar je Petahash pro Tag | 

| Gewichteter durchschnittlicher Vorsteuer-Cash-Kostenwert je Bitcoin | etwa 75.500 US-Dollar | 

| Bitcoin-Preis Ende Juni | rund 58.400 US-Dollar | 

Damit bleibt die entscheidende Frage, ob die über 100 Milliarden US-Dollar an Verträgen tatsächlich in produktive und fakturierende Kapazität überführt werden können. Die bisherige Entwicklung zeigt eine deutliche Lücke zwischen den erwarteten KI-Erlösen und den bislang realisierten Einnahmen.

**Zusammenfassung:** Das klassische Mining hat sich bei den genannten Marktbedingungen erholt, während der Erfolg des KI-Umbaus weiterhin von der tatsächlichen Inbetriebnahme und Abrechnung der Kapazitäten abhängt.

## Quellenangabe

Quelle: Coinspeaker. Der Artikel wurde von Raphael Adrian verfasst und am September 18th, 2026 veröffentlicht. Im Beitrag wird als weitere Quelle CryptoSlate genannt.

Sources:
- [Netzanschlüsse treiben den KI-Umbau der Bitcoin-Miner](https://www.coinspeaker.com/de/ki-infrastruktur-bitcoin-miner/)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [mining-provider.com](https://mining-provider.com/bitcoin-miner-setzen-auf-ki-doch-die-umsaetze-bleiben-bislang-zurueckhaltend/)*
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